Falken: Peiting nimmt erfolgreich Revanche für 0:9-Pleite

Zwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason DunhamZwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason Dunham
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Der EC Peiting konnte sich erfolgreich für die herbe 0:9-Klatsche bei

der letzten Begegnung in Heilbronn revanchieren und gewann etwas

glücklich, aber nicht unverdient mit 4:2 gegen die Falken. Heilbronn

zeigte eine sehr durchwachsene Leistung und nutzte seine Chancen nicht,

während der ECP im zweiten Drittel auf die Siegerstraße kam. Der HEC

musste auf die kranken Vogler und Filobok sowie den gesperrten

Stolikowski verzichten, Peiting trat ohne seine etatmäßige Nummer eins

im Kasten an, da Kirst ebenfalls krankheitsbedingt ausfiel. Sein

Vertreter Florian Hechenrieder zeigte aber eine glänzende Leistung und

war ein wesentlicher Faktor für den Erfolg der Gastgeber. Bitter für

die Falken ist der Ausfall von André Schietzold, der sich im ersten

Drittel wohl eine schwerere Leistenverletzung zuzog.


Die Falken begannen schwungvoll und hätten schon in der ersten Minute

durch Schietzold oder Carciola in Führung gehen können. In einem

munteren ersten Durchgang gab es einige gute Chancen auf beiden Seiten,

die besseren zunächst auf Seiten der Falken. So scheiterte in der 8.

Minute Caig frei stehend am Goalie, auf der Gegenseite wurde Guggenmos

bei einem Break in letzter Sekunde von Owens zu Fall gebracht, der sich

die erste Strafzeit der Falken abholte. Wenig später klingelte es dann

erstmals im Kasten der Oberbayern, als Stanley abzog und Petrozza den

Abpraller verwertete.


Der zweite Durchgang gehörte dann dem ECP. Schon nach 26 Sekunden

nutzte Morris in Überzahl einen Abpraller vor dem HEC-Tor zum

Ausgleich. Wenig später vergab Caig eine gute Gelegenheit, doch in der

25. Minute war die Nummer 61 erfolgreich, als er den Puck aus der

Drehung ins lange Eck setzte. Doch der Jubel sollte nicht lange währen,

ein Fehlpass der Falken im eigenen Drittel servierte Guggenmos den Puck

auf dem Silbertablett, der Glaser zum 2:2 bezwingen konnte. Nachdem die

Gastgeber im Powerplay im ersten Drittel noch wenig zustande brachten,

waren sie nun brandgefährlich und hätten schon in der 31. Minute durch

Morris in Führung gehen müssen, als Glaser zweimal stark parierte. Im

Gegenzug hatte Krull bei einem Break die Führung auf dem Schläger, aber

verzog. So war es der ECP, der wiederum in der 37. Minute in Überzahl

das 3:2 erzielte. Glaser ließ den Puck prallen, Huddy nutzte die Chance

zur Führung.


Im letzten Drittel fanden die Falken weiterhin nicht zu ihrem Spiel.

Zwar war das Bemühen zu sehen, doch klare Torchancen wurden kaum

herausgespielt. Dennoch war das 3:3 mehrfach möglich, während Peiting

nun die Defensive stärkte und sich auf Konter verlegte. Die Gastgeber

spielten zudem sehr diszipliniert und leisteten sich im

Schlussabschnitt keine einzige Strafzeit. In der letzten fünf Minuten

wollte den Falken dann kaum noch etwas gelingen, bis plötzlich knapp

zwei Minuten vor dem Ende Caudron völlig frei vor dem Peitinger Tor

auftauchte, aber Hechenrieder mit einem starken Save den Gastgebern den

Sieg rettete. In der Schlussminute nahm Coach Rico Rossi den Goalie vom

Eis und schickte sechs Stürmer zur letzten Offensive, doch Peiting

konnte sich den Puck schnell erobern und Morris traf ins verwaiste

Heilbronner Tor zur endgültigen Entscheidung.


Fazit: keine gute Leistung des HEC, der dennoch dieses Spiel nicht

hätte verlieren müssen, aber vor allem an seiner schwachen

Chancenverwertung und dem starken Keeper der Gastgeber scheiterte.


Die Statistik in Kurzform:

Tore:

0:1 Petrozza 14., 1:1 Morris 21. 5-4, 1:2 Caig 25., 2:2 Guggenmos 27., 3:2 Huddy 37. 5-4, 4:2 Morris 60. 5-6


Strafminuten: Peiting 6, Heilbronn 14

Schiedsrichter: Kissing

Zuschauer: 722


SB