Falken machen binnen zwei Minuten alles klar

Zwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason DunhamZwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason Dunham
Lesedauer: ca. 3 Minuten

5:1 hieß es am Ende für die Gastgeber, für die die Punkte nicht so wichtig gewesen wären wie für die Gäste aus Ratingen, die so ihre

letzte Chance auf den Einzug in die Meisterrunde vertan haben. 2.258

Zuschauer sahen die Partie, darunter gut 300 Fans der Ice Aliens, die mit

einem Sonderzug angereist waren - damit fehlten genau 29 zum Saisonrekord

gegen Landsberg.

Diese sahen zu ungewohnter Eishockeyzeit ein abwechslungsreiches und lange

spannendes Spiel, in dem die Gäste am Ende deutlich unter Wert geschlagen

wurden. Bei den Falken wurden die angeschlagenen Belitski und Vogl geschont,

dafür war Schöbel wieder dabei, während die Gäste auf den gesperrten

Odenthal und Pelzer verzichten mussten. Im Tor baute Ratingen auf Carsten

Solbach, bislang meist Backup, der sich frühzeitig zweimal gegen Kovalev

glänzend auszeichnen konnte. Nachdem Heilbronn das erste Powerplay hatte

verstreichen lassen, schienen die Ice Aliens das etwas engagiertere Team zu

sein, das sein erstes Überzahlspiel nach einem schönen Angriff über

McCormick durch Staron zum 0:1 ausnutzte. Auch in der Folgezeit hatten die

Falken Mühe mit den quirligen Stürmern der Gäste, doch Danny aus den Birken

war auf dem Posten und zeigten über 60 Minuten eine starke Leistung. Der HEC

war bei weiteren Powerplays erfolglos, bis Hansi Becker nach 14 Minuten das

gegnerische Tor zunächst umkurvte und anschließend Solbach mit einem satten

Schuss keine Chance ließ. Nach dem Ausgleich hätten die Falken zunächst

durch Walther (18.) nachlegen können, ehe kurz vor Drittelende Caudron über

die linke Seite durchging, Duthie bediente und dieser zum 2:1 einschoss.

Auch im zweiten Drittel blieben die Gäste gefährlich, doch aus den Birken

konnte gleich zweimal das Duell gegen McCormick für sich entscheiden.

Ratingen hatte anschließend für fast zwei Minuten eine 5:3-Überzahl, doch

die Falken kämpften und brachten diese heikle Phase unbeschadet über die

Zeit. Im Spiel nach vorne blieb beim HEC dagegen im zweiten Drittel vieles

Stückwerk, man konnte sich nur wenige klare Chancen herausspielen.

So stand die Partie auch zu Beginn des Schlussabschnitts noch auf des

Messers Schneide, und anfangs sah es zunächst eher nach dem Ratinger

Ausgleich aus als nach einer vorzeitigen Entscheidung. Doch aus den Birken

parierte mehrmals und hatte maßgeblichen Anteil daran, dass die Gäste ihre

letzte Chance im Kampf um die Meisterrunde nicht nutzen konnten. Für den

endgültigen Knockout sorgte in der 48. Minute André Schietzold. 47 Minuten

lang hatte man den jungen Stürmer nicht gesehen, dann wurde er von Kovalev

mit einem Traumpass in Szene gesetzt, ging allein auf und davon und ließ

Solbach keine Chance. Nur 17 Sekunden nach dem 3:1 schlug das Phantom

abermals zu, diesmal mit einem "Hammer" in den Winkel. Schietzold als "Man

in Black" im roten Trikot, die Aliens waren besiegt und bekamen nur

anderthalb Minuten später durch Caudron das nächste Tor eingeschenkt.

Ratingen war bei eigener Unterzahl zu weit aufgerückt und hatte den Kanadier

vergessen, der von Duthie per Steilpass geschickt wurde und den Schlusspunkt

zum 5:1 setzte. Anschließend herrschte unter den Heilbronner Fans in der gut

gefüllten Arena natürlich beste Stimmung, die Guggemusiker fingen an zu

spielen und die letzten zehn Minuten ließen die Falken nichts mehr

anbrennen. Für eine kuriose Situation sorgte nur noch Trainer Rico Rossi,

der bei 58:39 den Torhüter kurzzeitig vom Eis nahm, um diese Situation für

die Meisterrunde unter Wettkampfbedingungen trainieren zu wollen. In einem

ansonsten sehr fairen Spiel, das unter der guten Leitung von Schiedsrichter

Zsolt Heffler stand, gerieten sich kurz vor Schluss Gustafson und Melia in

die Haare, doch Linienrichterin Katja Bandlofsky warf sich beherzt ins

Getümmel und sorgte für Ruhe.

So blieb es am Ende beim 5:1 - ein Sieg der Falken, der aufgrund der

Leistung im letzten Drittel zwar in Ordnung geht, aber sicherlich zwei Tore

zu hoch ausgefallen ist. Ratingen war über 47 Minuten gleichwertig und lange

dem Ausgleich nahe, ehe die 17 Sekunden des André Schietzold anbrachen...

(SB)


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