Falken: Kovalev der Matchwinner gegen Riessersee

Zwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason DunhamZwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason Dunham
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Einen verdienten Sieg landeten die Heilbronner Falken

in einem mittelmäßigen Oberligaspiel gegen den SC Riessersee, der sich über

weite Strecken im Angriff zu harmlos präsentierte. Bei den Falken fehlte weiter

Weidler (Muskelverletzung), auch Schöbel (Gehirnerschütterung) fiel kurzfristig

aus, dennoch spielte Rico Rossi mit vier Reihen, während den Gästen nur drei

Blöcke zur Verfügung standen.


Der HEC schien in den ersten Minuten noch

nicht ganz wach zu sein, so dass die Gäste die aktivere Mannschaft waren und

sich erste Chancen herausspielen konnten. Ein erstes Powerplay blieb ungenutzt,

und letztlich sollte das Foul von Langwieder die Falken auf die Siegerstraße

bringen. Denn gerade als er wieder von der Strafbank kam, wurde er angespielt

und lief allein auf McArthur im SCR-Tor zu, als er gelegt wurde und

Schiedsrichter von de Fenn auf Penalty entschied. Andrej Kovalev lief an und

ließ den Garmischer Keeper elegant zum 1:0 aussteigen. Das brachte Sicherheit

ins Spiel der Gastgeber, die nun in der Defensive gut standen und den Oberbayern

kaum eine echte Torchance gewährten. Selbst hatte man aber auch große Mühe, sich

entscheidend in Szene zu setzen, so dass das erste Drittel an echten Höhepunkten

arm blieb.
Dafür begann der mittlere Durchgang mit einem Paukenschlag für

die Unterländer. Holden hatte in Überzahl abgezogen, der Puck kam von der Bande

zurück und Kovalev hatte keine Mühe, die Scheibe zum 2:0 über die Linie zu

drücken. Anschließend hatten die Falken das Spiel im Griff, ruhten sich aber

zunehmend zu sehr auf ihrem scheinbar sicheren Vorsprung aus und brachten mit

Strafzeiten den SCR zurück ins Spiel. So setzte in der 33. Minute der ansonsten

ziemlich unauffällige Spoltore Bablitz in Szene, der in Überzahl frei zum Schuss

kam und den Anschlusstreffer markierte. Doch die Gastgeber zeigten sich nicht

geschockt, sondern schlugen zwei Minuten später zurück, als schon Duthie vor dem

leeren Tor stand, aber McArthur die Scheibe von der Linie kratzte, doch wieder

war Kovalev zur Stelle und sorgte für das 3:1.


Dies schien dann auch die

Entscheidung in der Partie zu sein, denn im letzten Drittel kam Riessersee kaum

noch gefährlich vor das Tor der Falken, die einen sicheren Eindruck machten,

ohne allerdings selbst spielerischen Glanz zu verbreiten. So gab es auch in den

letzten 20 Minuten wenige "Aufreger", die beste Chance vergab Caudron bei einem

Alleingang in Unterzahl (53.). Wenig später glaubte Duthie, er hätte das 4:1

erzielt, als er den Puck mit einem schönen Schuss unter die Latte gesetzt hatte,

doch da dieser sofort wieder heraussprang, entschied das ansonsten gute

Schiedsrichtertrio auf Lattentreffer. Glücklicherweise war dies nicht

spielentscheidend, denn gut zwei Minuten vor Schluss war Caudron erneut zur

Stelle und erzielte mit einem Schuss ins kurze Eck das 4:1.


Das war dann auch

der Endstand in einem aus Falken-Sicht soliden, aber nicht gerade mitreißenden

Spiel gegen einen etwas ausgepowert wirkenden Gegner. Stark heute die erste

Reihe, die mit Abstand die gefährlichsten Aktionen hatte und alle vier Tore

erzielte, wobei Kovalev mit seinem Hattrick natürlich verdientermaßen zum

Spieler des Abends gewählt wurde. Nicht ganz so gut wie in Peiting konnte sich

der zweite Block in Szene setzen, der sich nur wenige Möglichkeiten erarbeitete,

während Reihe drei und vier ihren Job erledigten und keinen Treffer kassierten.



Die Falken sind durch diesen Sieg auf Platz drei vorgerückt, doch die

unmittelbar dahinter liegenden Teams aus Landsberg und Crimmitschau treffen am

Dienstag im Nachholspiel aufeinander und können vor dem letzten Wochenende der

Meisterrunde noch vorbeiziehen. (SB)


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