Falken: Knapper Sieg in Freiburg

Zwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason DunhamZwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason Dunham
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„Freiburg hat jetzt eine ganz andere Mannschaft als in der

Vorbereitung!“, so bereitete Rico Rossi seine Jungs auf das erste

Baden-Württemberg-Derby in der Hauptrunde vor. Und er sollte Recht

behalten.


Der EHC präsentierte sich von Beginn an kämpferischer und

lauffreudiger, als man es aus den Testsspielen kannte. Die Falken

dagegen wirkten noch desorientiert und langsam. Die erste Strafzeit

mussten die Badener schon kurz nach Drittelbeginn in Kauf nehmen, doch

das Überzahlspiel der Käthchenstädter glich einem chaotischen

Hühnerhaufen. Harmlosigkeit im Abschluss und riskante Pässe bekamen die

Zuschauer zu sehen. Und einer dieser riskanten Pässe landete beim

Gegner. Andreas Henkel und Martin Kotasek starteten zum Konter. Kotasek

scheiterte an Danny aus den Birken, doch dieser konnte den Puck nicht

festhalten. Die Scheibe blieb frei vor dem Tor liegen und Henkel

brauchte nur noch einzuschieben. Ein früher Schock für die Falken, doch

wirklich wacher wurden sie dadurch nicht. Erst Mitte des ersten

Drittely, welches durch zahlreiche Strafen des Spielflusses beraubt

war, kamen die Neckarstädter zu einigen Chancen. Diese scheiterten

allerdings immer wieder an Torhüter Edgars Masalskis oder waren einfach

zu harmlos und ungenau geschossen. So stand Pascal Appel nach einem

schönem Pass von Jean-Francois Caudron freistehend vor Masalskis,

schlenzte den Puck allerdings meterweit neben das Tor.


Im zweiten Abschnitt konnten die Heilbronner erneut zu Beginn an ihrem

Powerplay arbeiten. Robert Paule saß für die Freiburger auf der

Strafbank, als es endlich auch bei Masalkis klingelte. Caudron

bereitete den Treffer der Falken vor, T.J. Caig stocherte den Puck über

die Linie. Im folgenden Verlauf des Mittelabschnitts geschah kaum noch

Nennenswertes. Beide Mannschaften hatten mit Strafzeiten zu kämpfen und

die Falken überstanden auch eine 5-3 Unterzahl unbeschadet. Kurz vor

der Pausensirene dann noch einmal Luftanhalten für die Falkenanhänger.

Die Freiburger jubelten schon, auch Schiedsrichter Vogl entschied

zunächst auf Tor, doch nach einer kurzen Beratung und erneutem

Betrachten des Tores wurde die Entscheidung revidiert. Es blieb beim

1:1- Drittelstand.


EHC-Trainer Sergej Svetlov war mit den Entscheidungen des

Schiedsrichters wohl ganz und gar nicht einverstanden und hatte dies

vermutlich in der Drittelpause recht deutlich zum Ausdruck gebracht,

denn er wurde mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe belegt und musste

das Spiel fortan von der Tribüne mitverfolgen. Hinter der Freiburger

Bande stand Ersatztrainer Thomas Dolak. Der unfreiwillige

Trainerwechsel schien Früchte zu tragen. In der 45. Minuten gingen die

Badener erneut in Führung. Christian Billich überwand aus den Birken.

Zehn Minuten lang lagen die Nerven der Heilbronner Fans nun blank.

Weiterhin hielt Masalskis Freiburg im Spiel, wobei man auch bemerken

muss, dass die Schüsse, welche auf sein Tor kamen eher harmloser Natur

entsprachen. Roman Weilert erlöste die Falken. Mit einem verdeckten

Distanzschuss ließ er Masalskis keine Chance und netzte zum Ausgleich

ein. In den letzten Minuten des Schlussabschnitts drehten die Falken

auf, doch der ersehnte Siegtreffer sollte nicht gelingen.

Auch in der fünfminütigen Verlängerung sprang für beide Mannschaften

nichts Zählbares heraus, obwohl vor allem die Käthchenstädter einige

gute Möglichkeiten hatten. Im Penaltyschießen überzeugten die Falken.

Alle Freiburger Schützen scheiterten an Danny aus den Birken, der, über

das ganze Spiel betrachtet, eine souveräne Leistung bot.


Für Heilbronn traten Luigi Calce, J.F. Caudron und T.J. Caig an. Calce

und Caudron trafen beide durch die Beine von Masalskis. Anlass zur

Diskussion gab allerdings Caigs Penalty. Dieser prallte vom Pfosten an

den Schoner des Freiburger Goalies und trudelte von dort ins Tor. Nach

langer Beratung wurde das Tor allerdings anerkannt und der Sieg der

Falken besiegelt.


Am morgigen Sonntag ist der EV Füssen in der Knorr Arena zu Gast. Die

Leoparden konnten aus den vergangenen Spielen sechs Punkte auf ihrem

Konto verbuchen und stehen damit einen Platz über den Falken in der

Tabelle. Erst gestern gelang den Allgäuern ein 2:1-Sieg über die Tölzer

Löwen. Keine leichte Aufgabe für die Jungs von Rico Rossi, die gestern

vor allem mit der Passgenauigkeit und dem Abschluss Probleme hatten.


FG82


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