Falken: Erstes Play-Off-Spiel in Hannover

Zwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason DunhamZwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason Dunham
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Die Heilbronner Falken treffen im Viertelfinale der Play-Offs auf die

Hannover Indians. Heimrecht haben dabei die Niedersachsen und da liegt auch

möglicherweise der entscheidende Vorteil. Hannover ist das heimstärkste Team der

Meisterrunde, verlor nur eines der neun Meisterrundenspiele auf eigenem

Eis.

 

Im Tor der Indianer steht ein Meister seines Fachs. Roman Kondelik, zum

zweitbesten Goalie der Liga gekürt, bringt den Gegner reihenweise zur

Verzweiflung. Die Nummer zwei hinter Kondelik ist Benjamin Voigt, der nach dem

Aus der Bayreuth Tigers an den Pferdeturm wechselte.

 

Im Sturm der Niedersachsen machten in der Meisterrunde die deutschen

Spieler auf sich aufmerksam. Allen voran André Reiss, der in 17 Spielen 14

Punkte erzielte, gefolgt von Dennis Meyer, Jan Welke und Ex-Falke Markus

Draxler. Kontingent-Stürmer Devin Rask war zwar im Gesamtbild erfolgreicher,

doch in der Meisterrunde wollte es bei ihm nicht so recht klappen. Auch Bryce

Cockburn ist punktemäßig erst hinter den deutschen Stürmern zu finden. Einen

Schockmoment erlebten die Indianer als unklar war ob sich Rask im Spiel gegen

Ravensburg das Kreuzband gerissen hatte. Gerechnet wurde schon mit sechs Monaten

Pause, doch die Verletzung stellte sich als harmloser heraus und so kann Rask

ins Play-Off-Geschehen mit eingreifen.

 

In der Verteidigung spielt der erfolgreichste Crack von Trainer Greg

Thomson: Robby Sandrock. Gefürchtet wegen seines körperbetonten Spiels und

seinen Scorerqualitäten. 58 Punkte in 50 Spielen und 206 Strafminuten sprechen

eine deutliche Sprache. Doch auch die Defender Ron Gaudet und Sean Owens

beweisen Zug zum Tor.

 

In den Play-Offs entscheidet auch oft die Fähigkeit der Special Teams in

Über-und Unterzahl. Beide Male haben die Falken die Nase vorn. Zudem kann Goalie

Michael Madsen an guten Tagen Spiele im Alleingang entscheiden. Aber auch auf

Backup Danny Aus den Birken ist Verlass, wie er beim letzten Meisterrundenspiel

in Weiden mit einem Shut-out bewies.

 

Im Sturm der Käthchenstädter wechseln sich Routiniers mit jungen Spielern

im Punkten ab. In der Meisterrunde war André Kovalev am erfolgreichsten, gefolgt

von Jean-Francois Caudron und André Schietzold. Auch Verteidiger Jason Becker

und Thomas Vogl sind immer für ein Tor gut. Verstecken brauchen sich die Falken

auf keinen Fall. Dass Heimrecht auch nicht immer gleich den Seriensieg bedeutet,

haben die Wild Wings Schwenningen gegen den SC Bietigheim in der 2. Bundesliga

und die Hannover Scorpions gegen den ERC Ingolstadt in der DEL bewiesen. In den

Play-Offs ist alles möglich, man muss nur daran glauben. (FG82)

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