Falken: Eisbären Juniors kein Maßstab

Zwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason DunhamZwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason Dunham
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Im Heimspiel gegen die Eisbären Juniors Berlin ließen die Heilbronner

Falken nie einen Zweifel aufkommen, wer die drei Punkte an diesem Abend

einsacken würde. Die Youngstertruppe aus Berlin spielte zwar munter mit, doch

zeigte sich im Angriff zu harmlos und in der Hintermannschaft zu körperlos und

unerfahren, um dem HEC ernsthaft Paroli bieten zu können.

Heilbronn musste wie schon am Freitag auf vier Stammspieler verzichten

und schon im ersten Drittel den nächsten Rückschlag hinnehmen, als Appel

verletzt weichen musste. Bis dahin hatte man allerdings schon eine

beruhigende Führung herausgeschossen. Das erste Tor wurde glänzend von

Caudron vorbereitet, der das gegnerische Tor umkurvte und Calce

mustergültig bediente. Auch beim 2:0 war der HEC-Kapitän beteiligt, als er den Puck

eroberte und auf Calce weiterleitete. Dieser spielte quer auf Caig, der

Dshunussow im Eisbären-Tor aussteigen ließ. Der dritte Heilbronner

Treffer ging dann auf das Konto von Stanley, der einen herrlichen Alleingang

abschloss und damit zugleich seinen Scoring-Streak auf 13 Spiele

ausbaute -in jeder Partie in dieser Saison konnte der Kanadier damit einen Punkt

verbuchen. Von Berlin war dagegen im ersten Drittel nicht viel zu

sehen, Finkenrath im Falken-Tor musste kaum einmal eingreifen. Dagegen wollte

Juniors-Coach Tomlinson seinen ersten Goalie nach dem dritten Tor

aufwecken und setzte ihn für zwei Minuten auf die Bank. Dshunussow kam zurück -

und musste kurz vor Drittelende wieder hinter sich greifen. Wieder war es

die glänzend aufgelegte "Triple-C-Line", die erfolgreich war: Calce auf

Caudron, der ins lange Eck, 4:0. Das erste Drittel endete mit einem Lattenknaller von

Mauer Sekunden vor der Schlusssirene.

Im zweiten Durchgang ging schon nach 24 Sekunden das muntere

Toreschießen weiter. Caig ging über die linke Seite durch, zog ab, 5:0. Nachdem

bislang alle Tore bei 5-gegen-5 gefallen waren, war Treffer Nummer sechs ein

Powerplaytor: Heilbronn spielte im gegnerischen Drittel Mauer frei, der

endlich seine Torflaute beenden konnte und zum 6:0 traf. Auch das

siebte Tor fiel bei numerischer Überlegenheit: Calce setzte den Puck nach 34

Minuten unter die Latte. Dann hatte Dshunussow genug und Swolensky durfte den

Rest der Partie bestreiten. Vor dem jungen DNL-Keeper der Eisbären schienen

die Falken dann Respekt zu bekommen, denn die Offensivbemühungen wurden in

der Folgezeit deutlich zurückgefahren, während sich hinten Bruder Leichtfuß

einschlich. Folgerichtig waren die bislang kaum durchschlagskräftigen

Angriffe der Berliner auch von Erfolg gekrönt. Flynn zog ab und bezwang

Finkenrath im kurzen Eck zum 7:1, ein Flachschuss von Gensel sorgte vor

der Pause noch für das 7:2.

Auch im letzten Drittel spielten die Falken längst nicht mehr so

konsequent wie die erste halbe Stunde und ließen eine Minute bei 5-gegen-3 zu

Beginn erfolglos verstreichen. Auf der Gegenseite konnte Becker nach 45

Minuten auf 7:3 verkürzen. Der Eisbär zog aus der Drehung ab und irgendwie kullerte

die Scheibe im Zeitlupentempo über die Linie. Dann war mal wieder der HEC

dran, der durch Petrozzas 8:3 30 Sekunden nach dem Eisbären-Tor sämtliche

Hoffnungen auf ein Berliner Wunder zunichte machte. In der Folgezeit

war die erfreulich faire Partie natürlich längst entschieden, so dass lediglich

ein Pfostenschuss von Weibler noch zu erwähnen ist.

Am Ende steht ein deutlicher 8:3-Erfolg der Falken, die gegen eine

teilweise überforderte Eisbärentruppe eine halbe Stunde ernst machten und ihre

Chancen konsequent verwerteten, wobei Gästekeeper Dshunussow nicht gerade

seinen glücklichsten Tag hatte. Bei den Falken war die Reihe um Caudron, Calce

und Caig herausragend, die allein an sechs Treffern maßgeblich beteiligt

war. Leider wieder nicht überzeugend dagegen Benjamin Finkenrath im Tor, der

Glück hatte, von Berlin nicht oft geprüft zu werden.

Die Statistik in Kurzform:

Tore: 1:0 Calce 8., 2:0 Caig 13., 3:0 Stanley 15., 4:0 Caudron 20., 5:0

Caig

21., 6:0 Mauer 30. 5-4, 7:0 Calce 35. 5-4, 7:1 Flynn 35., 7:2 Gensel

37.,

7:3 Becker 46., 8:3 Petrozza 46.

Strafminuten: Heilbronn 4, Berlin 16;

Schiedsrichter: Nowaczy

Zuschauer: 1.105

SB

Rockets reisen nach turbulenten Tagen nach Herne
EG Diez-Limburg darf wieder trainieren

​Nach turbulenten Tagen durften die Rockets am Donnerstagabend – eine Woche nach der Horrormeldung aus dem Innenministerium in Mainz – wieder am Diezer Heckenweg tra...

Rückkehr von der EG Diez-Limburg
Gleb Berezovskij zurück beim Herforder EV

​Die Verantwortlichen des Herforder EV vermelden die Rückkehr von Gleb Berezovskij. Der 23-jährige Stürmer war nach drei Jahren bei den Ice Dragons vor der Saison zu...

Verstärkung vom ERC Ingolstadt
Soramies und Pruden erhalten Förderlizenz für die Starbulls Rosenheim

​Verstärkungen für den Kader der Starbulls Rosenheim: Vom Kooperationspartner ERC Ingolstadt erhalten Verteidiger Garret Pruden und Angreifer Samuel Soramies eine Fö...

Verstärkung aus Amberg
Timon Bätge per Förderlizenz zu den Blue Devils Weiden

​Timon Bätge von den Wild Lions Amberg ist ab sofort per Förderlizenz für die Blue Devils Weiden spielberechtigt. ...

Nach zwei Wochen Quarantäne
Herkules-Aufgabe bei Restart der Starbulls Rosenheim

​Zwei Wochen waren die Starbulls Rosenheim zum Zuschauen verdammt. Nach Ende der Quarantäne-Auflage greifen sie am ersten Adventswochenende wieder in den Kampf um Ob...

Nachholspiele gegen Höchstadt und Lindau
Neue Termine für die Blue Devils Weiden

​Nachdem die Spiele der Blue Devils Weiden bei den Lindau Islanders und gegen die Höchstadt Alligators abgesagt werden mussten, stehen für beide Partien nun die Nach...

Wiedergutmachung nach nur einer Woche möglich
Deggendorfer SC reist zum Rückspiel nach Garmisch-Partenkirchen

​Nur mit einer ganz hohen Flexibilität ist die Durchführung der Oberligasaison in Pandemiezeiten möglich. Aus diesem Grund treffen der Deggendorfer SC und der SC Rie...

Unterstützung aus dem Nachwuchs des ERC Ingolstadt
Patrick Seifert wechselt vom HC Landsberg in die DEL2 – Markus Kerber pausiert

​Nachdem sich Patrick Seifert seit dem Beginn der Vorbereitung beim HC Landsberg für ein weiteres Engagement in der DEL2 vorbereitet und den Riverkings auch in den e...

Oberliga Nord Hauptrunde

Freitag 27.11.2020
Krefelder EV Krefeld
7 : 4
Crocodiles Hamburg Hamburg
Rostock Piranhas Rostock
3 : 5
Hannover Scorpions Scorpions
Saale Bulls Halle Halle
1 : 2
Herner EV Herne
Hammer Eisbären Hamm
0 : 6
Hannover Indians Indians
Herforder EV Herford
4 : 5
Icefighters Leipzig Leipzig
Black Dragons Erfurt Erfurt
3 : 2
Tilburg Trappers Trappers
Sonntag 29.11.2020
Black Dragons Erfurt Erfurt
- : -
Saale Bulls Halle Halle
Crocodiles Hamburg Hamburg
- : -
Hammer Eisbären Hamm
Icefighters Leipzig Leipzig
- : -
Krefelder EV Krefeld
Hannover Scorpions Scorpions
- : -
Tilburg Trappers Trappers
Herner EV Herne
- : -
EG Diez-Limburg Limburg
Hannover Indians Indians
- : -
Rostock Piranhas Rostock

Oberliga Süd Hauptrunde

Freitag 27.11.2020
EHF Passau Black Hawks Passau
2 : 5
EV Füssen Füssen
SC Riessersee Riessersee
1 : 4
Deggendorfer SC Deggendorf
Eisbären Regensburg Regensburg
2 : 1
Starbulls Rosenheim Rosenheim
ECDC Memmingen Memmingen
4 : 3
Blue Devils Weiden Weiden
Sonntag 29.11.2020
EC Peiting Peiting
- : -
Selber Wölfe Selb
Deggendorfer SC Deggendorf
- : -
ECDC Memmingen Memmingen
Starbulls Rosenheim Rosenheim
- : -
SC Riessersee Riessersee
EV Füssen Füssen
- : -
Eisbären Regensburg Regensburg
Blue Devils Weiden Weiden
- : -
HC Landsberg Riverkings Landsberg
Dienstag 01.12.2020
EC Peiting Peiting
- : -
EV Füssen Füssen
EHF Passau Black Hawks Passau
- : -
Eisbären Regensburg Regensburg
Höchstadter EC Höchstadt
- : -
Blue Devils Weiden Weiden
Selber Wölfe Selb
- : -
Deggendorfer SC Deggendorf
ECDC Memmingen Memmingen
- : -
Starbulls Rosenheim Rosenheim
HC Landsberg Riverkings Landsberg
- : -
SC Riessersee Riessersee