Falken: Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung

Zwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason DunhamZwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason Dunham
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Es war sicherlich kein Topspiel, das die ersatzgeschwächten Falken gegen Klostersee boten, doch nach den äußerst schwachen letzten beiden Spielen zeigte man sich immerhin einsatzfreudig und gewann am Ende hochverdient mit 3:2. Heilbronn musste auf die verletzten Appel, J. Becker und Belitski, die Förderlizenzspieler Schietzold und Langwieder und den ausgemusterten Spoltore verzichten, aber auch Grafing trat ersatzgeschwächt ohne M. Saller, Beauregard, Slezak, Mittermeier, Köll und Rische an, so dass Stürmer Ortlip in die Abwehr rückte.

Das erste Drittel war zu Beginn noch recht zerfahren und von zahlreichen Strafzeiten geprägt. Heilbronn konnte seine ersten Powerplays nicht nutzen und kassierte nach genau sechs Minuten bei 4 gegen 4 durch Ortlip das 0:1, der bei einen schnellen 2-gegen-1-Angriff der Gäste mit einem flachen Schuss aus den Birken bezwingen konnte. Klostersee hatte anschließend bei 50 Sekunden 5 gegen 3 die große Chance, das 0:2 nachzulegen, doch das Penalty Killing der Falken funktionierte. Im Spiel nach vorne blieb dagegen noch einiges Stückwerk, die neu zusammengestellten Reihen mussten sich erst einmal finden. Einen guten Job dabei machte der 17-jährige Jungadler Frank Mauer, der sich in seinem ersten Seniorenspiel sehr einsatzfreudig und auch torgefährlich präsentierte. Für das 1:1 mussten dann aber doch die Routiniers sorgen. Eine Einzelaktion von Kovalev in Überzahl sorgte nach 16 Minuten für den Ausgleichstreffer.

Nachdem der erste Durchgang noch recht ausgeglichen verlaufen war, ergriffen die Falken im Mitteldrittel dann immer mehr die Initiative und konnten sich einige Torchancen herausspielen. Mauer (24.) und Pielmeier (25.) hatten die Führung schon auf dem Schläger, ehe nach 27 Minuten Weidler von hinter dem gegnerischen Tor Walther bediente. Dieser stand völlig frei vor Gästekeeper Hochhäuser, ließ diesen elegant aussteigen und sorgte für das nun verdiente 2:1. Chancen auf das dritte Tor wurden vergeben, und Klostersee schlug nach 32 Minuten zurück. Der erste richtig gefährliche Angriff der Gäste im zweiten Drittel führte zum 2:2-Ausgleich, als Kapitän Sauter eine schöne Kombination erfolgreich abschloss. Wenig später musste aus den Birken gegen Giel in höchster Not das Unentschieden retten, dann war wieder Heilbronn am Zug. Nachdem Kovalev selbst Hochhäuser geprüfte hatte, spielte der Weißrusse den Abpraller quer in die Mitte vors Gästetor, wo Dorochin aus kurzer Distanz nur noch einschieben musste.

Nach diesem 3:2 waren die Falken auch im Schlussabschnitt zunächst deutlich überlegen und schnürten Klostersee teilweise im eigenen Drittel ein, allein die Chancenverwertung war deutlich ausbaufähig, denn das vorentscheidende 4:2 wollte nicht fallen. Grafing war in dieser Phase nur durch gelegentliche Konter gefährlich, aus den Birken dabei aber auf dem Posten. Die größte Chance auf Heilbronner Seite vergab Kovalev nach 52 Minuten, auch hier blieb Hochhäuser Sieger. Nachdem Schiedsrichter Zupp im letzten Drittel auf beiden Seiten einiges hatte durchgehen lassen, mussten kurz vor Schluss dann Dorochin und anschließend Kovalev auf die Strafbank, so dass die Falken die letzten drei Minuten in Unterzahl agieren mussten. Hier kamen die Gäste zwar noch einmal in die Powerplayaufstellung, doch Heilbronn wollte sich die drei Punkte nicht mehr nehmen lassen und ließ keinen Treffer mehr zu.

Unter dem Strich steht ein verdienter Erfolg der Falken gegen eine nicht allzu starke Gästemannschaft, der nach einem ausgeglichenen ersten Drittel aufgrund der anschließenden Überlegenheit auch in Ordnung geht. Dabei versäumte man es, gegen abbauende Klosterseer frühzeitig alles klar zu machen, und musste so in der Schlussphase noch einmal zittern. Um in Landsberg Zählbares mit nach Hause zu nehmen, ist allerdings noch eine weitere Leistungssteigerung Pflicht.

(SB)

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