Falken bleiben Lieblingsgegner der Wölfe

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Da zudem die Preussen Juniors (2:6 gegen FASS) und Icefighters Leipzig (1:2 gegen Chemnitz) ihre Wochenendspiele verloren haben, geben die Wölfe die „Rote Laterne“ ab und klettern in der Tabelle auf den siebten Platz.

Wie schon so oft in dieser Saison, konnte der EHV 09 auch in Jonsdorf nur mit zwei Reihen antreten. Den Wölfen fehlte ein kompletter Block, da mit Marcus Maaßen, Tim Schnelle (beide verletzt), Jan Gruß (Prüfungsvorbereitung), Dustin Hered, Danny Reimann und Christian Müller (alle beruflich verhindert) gleich sechs Spieler die Reise ins Zittauer Gebirge nicht antreten konnten. Dennoch hatten sich die Wölfe gegen die Falken viel vorgenommen und überzeugten mit einer starken kämpferischen Mannschaftsleistung und einer taktisch cleveren und disziplinierten Spielweise.

Hoch konzentriert begann der EHV 09 das Spiel und nutzte konsequent die sich in der Anfangsphase bietenden Torchancen. Erst knapp sechs Minuten waren gespielt, da lagen die Wölfe durch einen Doppelpack von Matthias Krehl (3./6.) bereits mit 2:0 in Führung. Auch in der Folge bestimmten die Gäste aus dem Erzgebirge das Geschehen auf dem Eis und hätten von den Chancen her noch viel deutlicher führen müssen. Den Jonsdorfern gelang im ersten Drittel so gut wie gar nichts. Lediglich eine Einzelaktion des Falken-Stürmers Mike Mieszkowski brachte kurz vor der ersten Pause den schmeichelhaften 1:2-Anschlusstreffer (20.).

Auch im zweiten Drittel unverändertes Bild. Jonsdorf bekam das quirlige Sturmtrio Jenka-Krehl-Jun nie in den Griff und hatte aufgrund der defensiven Spielweise der Wölfe zudem große Probleme geordnete Angriffe zu starten. Selbst in Überzahl gelang den Hausherren nichts Nennenswertes. Der EHV 09 zog sein taktisches Konzept ohne große Mühe durch und verlegte sich auf’s Kontern. In der 37. Minute nutzten die Gäste eine von vielen weiteren Möglichkeiten und erhöhten durch Miroslav Jenka auf 3:1. Wahrscheinlich jubelten die Wölfe über diesen Treffer einen Tick zu lange, denn nur zehn Sekunden später ließen sie Jonsdorfs Jan Havlik von der blauen Linie unbedrängt zum Schuss kommen, welcher unhaltbar für EHV-Goalie Sebastian Modes zum 2:3 einschlug. Nur zwei Minuten später war aber das Kräfteverhältnis wieder hergestellt. Die Wölfe nutzten eines von nur drei Überzahlspielen in der sehr fairen und vom guten Hauptschiedsrichter Schoch geleiteten Partie durch Matthias Krehls dritten Streich zum 4:2 (39.).

Im Schlussabschnitt ließ der EHV 09 seinen Gegner kommen und versuchte weiter über Konter die Vorentscheidung zu suchen. Jonsdorf hatte nun eine Reihe guter Chancen und kam in der 53. Minute durch Mario Hähnel auf 3:4 heran. Fünf Minuten vor dem Ende hätten die Wölfe im Powerplay den Sack bereits zumachen können, doch scheiterten sie an der Querlatte oder am guten Dustin Strahlmeier im Falken-Gehäuse. 90 Sekunden vor Ultimo nahm Jonsdorf dann Auszeit und seinen Goalie für einen zusätzlichen Stürmer vom Eis. 59 Sekunden waren noch auf der Uhr, als Daniel Jun an der eigenen Grundlinie in Puckbesitz kam und zum 5:3-Endstand ins verwaiste Falkentor traf.

Tore: 0:1 (2:25) Krehl (Jun, Jenka), 0:2 (5:21) Krehl (Jenka, Jun), 1:2 (19:05) Mieszkowski (Kohl, Pesek), 1:3 (36:21) Jenka (Krehl, Jun), 2:3 (36:31) Havlik (Rösler), 2:4 (38:26) Krehl (Jenka, Jun/5-4), 3:4 (52:42) Hähnel (Wolters, Rösler), 3:5 (59:01) Jun (Preiß, Fischer/ENG). Strafen: Jonsdorf 8, Schönheide 6. Zuschauer: 321.

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