Falken: 7:1 gegen Füssen zum Jahresausklang

Zwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason DunhamZwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason Dunham
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Zum letzten Heimspiel des Jahres 2006 passte mal wieder fast alles:

endlich

wieder über 2.000 Zuschauer, ein deutlicher Sieg und am Ende sogar

ein

Heiratsantrag. Da konnte man verzeihen, dass das Spiel selbst kaum

jemanden

von den Sitzen riss, zu deutlich war die Dominanz der Falken, denen

sechs

starke Minuten im zweiten Drittel reichten.


Bei Heilbronn stand

Ronny Glaser im Tor, der den angeschlagenen Danny aus

den Birken ersetzte

(Knie), ansonsten vertraute Rico Rossi auf dieselbe

Mannschaft wie in

Garmisch. Ein besonderes Spiel war es aber für Igor

Filobok, der zu Stanley

und Petrozza in den ersten Block "befördert" worden

war und sich mit einem

Tor und einem Assist sehr gut einfügte. Gästecoach

Franz-Josef Baader musste

dagegen auf zwei Kontingentspieler verzichten,

Nadeau und Bezshchasnyy

fehlten den Allgäuern sehr. Trotzdem konnte Füssen

in den ersten Minuten noch

gut mithalten und war zunächst die etwas aktivere

Mannschaft, ehe nach gut

fünf Minuten dann die Gastgeber das Kommando

übernahmen. Zwar wurde die eine

oder andere Chance herausgespielt, doch

richtig überzeugend war es nicht, was

die Falken boten. So dauerte es bis

zur 16. Minute, ehe die Fans das erste

Mal jubeln durften. Stanley hatte

Petrozza schön in Szene gesetzt und der

Oldie konnte Irrgang im Leopards-Tor

mit einem flachen Schuss

bezwingen.


Im zweiten Durchgang sollte es dann wesentlich besser werden. Auf

einmal

drehte Heilbronn auf und die Gäste hatten gegen die quirligen

Falken-Stürmer

reihenweise das Nachsehen. So fielen die Tore nun wie reife

Früchte: 73

Sekunden waren gespielt, als Caig einen Querpass von Calce

verwertete. 91

Sekunden später tankte sich erst Stanley durch, wurde

gecheckt, Petrozza

nahm die Scheibe auf und traf den Pfosten, Filobok war zur

Stelle und

versenkte den Abpraller zum 3:0. Bis zum vierten Tor dauerte es

nunmehr 67

Sekunden: Eine Traumkombination über Calce und Caudron schloss

Caig zum 4:0

ab, die Triple-C-Line hatte erneut zugeschlagen. Mann des Abends

war

trotzdem Frank Petrozza: Füssen hatte eine Auszeit genommen, genutzt

hatte

sie wenig, da war der Italokanadier mit deutschem Pass von Owens auf

die

Reise geschickt worden, ließ Irrgang geradezu frech ins Leere laufen und

den

Puck über die Linie trudeln. 5:0 nach 27 Minuten, das Spiel war gelaufen.

So

stand für den weiteren Verlauf des Spiels nur die Höhe des Ergebnisses

und

ein möglicher Shutout für Ronny Glaser in Frage. Die Gäste

präsentierten

sich heute nicht als Playoff-Kandidat und brachten die Falken

nur selten in

Bedrängnis, obwohl sich nun in der einen oder anderen Aktion

der Schlendrian

einschlich. Zum 6:0 reichte es trotzdem: Stanley stoppte

einen etwas

verunglückten Schuss von Owens und versenkte die Scheibe mit dem

Rücken zum gegnerischen Tor stehend.


Die Geschichte des letzten Drittels

ist schnell erzählt: Frank Petrozza mit

seinem dritten Tor und fünften

Scorerpunkt nach 43 Minuten in Überzahl zum

7:0, wenig später Varianov

ebenfalls im Powerplay immerhin zum Ehrentreffer

für den EVF. Der Shutout von

Glaser war dahin, ein höheres Ergebnis wäre

zwar noch möglich gewesen, doch

die Konsequenz im Spiel des HEC ließ nach.

Etwas unglücklich dürfte Frank

Mauer gewesen sein, der mit zwei Alleingängen

scheiterte, während von Sachar

Blank als Spieler mit DEL-Erfahrung doch

etwas mehr kommen sollte. Der vierte

Block mit Walther, Weibler und Krull

ackerte wie eh und je, allein vor dem

Tor fehlte das Abschlussglück.

So blieb es am Ende beim 7:1 gegen eine

schwache Gästemannschaft, die

Heilbronn nur ein Drittel in Schach halten

konnte. Der HEC drehte im zweiten

Drittel kurz auf und machte alles klar,

ansonsten war das faire Spiel nicht

gerade spektakulär.


Dafür wurde nach

der Schlusssirene noch einmal etwas fürs Herz geboten: Die

drei Tore hatten

Frank Petrozza Mut gemacht, wenn nicht heute, dann

vielleicht nie. Er nahm

das Mikrofon in die Hand und machte seiner Iris

einen Heiratsantrag, die bei

der Anfeuerung von 2.000 Fans schlecht nein

sagen konnte!


Die

Statistik in Kurzform:

Tore: 1:0 Petrozza 16., 2:0 Caig 22., 3:0 Filobok 23.,

4:0 Caig 24., 5:0

Petrozza 27., 6:0 Stanley 36., 7:0 Petrozza 43. 5-4, 7:1

Varianov 47. 5-4;

Strafminuten: Heilbronn 12 + 10 (Carciola), Füssen 10;

Schiedsrichter:

Naunheim; Zuschauer: 2.090

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