EV Landshut und Herner EV brauchen noch einen Sieg für FinaleinzugErfolge gegen Hannover Scorpions und Tilburg Trappers

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Auch der EV Landshut steht kurz vor dem Einzug in das Halbfinale. Im Duell der beiden regionalen Vizemeister haben die Niederbayern mit 2:0 die Nase vorn, können am Dienstag den Finaleinzug realisieren.

Hannover Scorpions – EV Landshut 1:4 (1:2, 0:2, 0:0)

Play-off-Stand: 0:2

Die 2260 Fans, darunter eine Busladung aus Landshut, sahen eine halbfinalwürdige Begegnung, die allerdings mit den Gästen aus Niederbayern auch den verdienten Sieger sah. Während die Scorpions mit viel Druck begannen, blieben die Landshuter cool,  hatten jedoch auch am Ende des ersten Drittels Glück, dass sie in der äußerst fairen Begegnung eine volle Minute doppeltes Überzahlspiel zugesprochen bekamen und das nutzten sie auch prompt zum 1:0 durch Alexander Ehl. Zwar glichen die Scorpions durch Matt Wilkins bereits in der 17. Minute aus, aber im Gegenzug gingen die Landshuter wiederum in Führung, diesmal durch Miloslav Horava (18.). Eventuell war das auch der Knacks im Scorpions-Spiel, obwohl diese wiederum mit viel Engagement das zweite Drittel begannen. Und wieder wollte sich Glücksgöttin Fortuna nicht als Scorpions-Fan zu erkennen geben. Als Maximilian Forster in der 22. Minute eine unglückliche Abwehraktion der Scorpions mit dem 3:1 bestrafte, war dies schon die Vorentscheidung. Endgültig war das Spiel in der 34. Minute gelaufen, als Luca Zitterbart einen perfekten Diagonalpass von Ehl mit dem 4:1 abschloss. Auch ein Torwartwechsel in der zweiten Pause brachte nicht den erwünschten Effekt für die Scorpions, obwohl Salvarani mit Glück und Können weitere Gegentore verhindern konnte.


Herner EV – Tilburg Trappers 4:3 (2:1, 0:1, 2:1)

Play-off-Stand: 2:0

Der Höhenflug der Gysenberger geht weiter und sollten sie am Dienstag in Tilburg wiederum nicht gestoppt werden, dann hätten die Herner das Finale erreicht, träfen dann, Stand heute, auf den EV Landshut. Eine unglaubliche Leistung des HEV, der bis jetzt in den Play-offs zwei Sweeps schaffte und alle acht bisher ausgetragenen Spiele siegreich gestalten konnte. Manchmal braucht es neben dem Können auch eine gehörige Portion Glück und da sich die Glücksgöttin Fortuna scheinbar in dieser Saison in das grün-weiß-rote Treiben verliebt hat, brauchte es die göttliche Hilfe, um die Tilburger wiederum zu stoppen. 48:35 Schüsse sah die Statistik am Ende, davon allein 21:7 im letzten Drittel und trotzdem hatten die Herner die Nase vorn. Der Grund sind zwei Spieler, zwei Eckpunkte, die aus einer herausragenden Mannschaftsleistung noch herausstechen. Einmal Keeper Björn Linda, der wiederum auf eine Fangquote von 93,8 Prozent kam und der Kanadier Patrick Asselin. Dieser war es wieder, der mit zwei Toren (9., 12.) den niederländischen Gast mehr als provozierte. Doch die Niederländer schlugen zurück und diesmal mit fairen Mitteln. Jordy Verkiel traf als einziger in Überzahl (27.), Wouter Sars glich in der 27. Minute aus und Kevin Bruijsten (47.) brachten die Trappers erstmals in Führung. Aber die Herner blieben cool bis unter die Haarspitzen, kamen durch Nils Liesegang (51.) zum Ausgleich und als Marcus Marsall in der 57. Minute das 4:3 markierte, da hob das Hallendach förmlich ab. Die 3700 Zuschauer, davon 100 aus Tilburg, feierten danach den Sieg ihrer Mannschaft, die sich anschickt, auch den dritten, besser platzierten Verein, in den Play-offs per Sweep in den Sommerurlaub zu schicken.

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