Erster Test endet mit Auswärtsniederlage

Harzer WölfeHarzer Wölfe
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Viel bitterer als die Niederlage wiegt jedoch die Verletzung von ESC-Stürmer Benjamin Schulz, der mit einer Schulterverletzung ins Krankenhaus musste.

Das Spiel war gezeichnet vom nervös zuckenden Arm des Hauptschiedsrichters Mario Linnek, der in einer völlig normal geführten Partie insgesamt 87 Strafminuten aussprach. Beiden Teams bot sich daher reichlich Gelegenheit, Über- und Unterzahl zu trainieren. Als Folge fielen sämtliche Tore im Powerplay, die Berliner konnten dank längerer Zeit in Überzahl letztlich den Sieg erringen. Der Spielrhythmus litt allerdings deutlich unter den vielen Strafzeiten.

Im ersten Drittel waren zunächst die Berliner effektiver im Ausnutzen des Powerplays und gingen durch Patrick Czajka in Führung (9.). In der zwölften Minute durften auch die Wölfe jubeln, Christian Schock markierte mit einem schönen Schuss in den Winkel das erste Tor der Saison. Genau anders herum dann die Situation im mittleren Abschnitt. Diesmal hatte FASS mehr Überzahlgelegenheiten, konnten aber nur einmal durch Czajka einnetzen (38.). Konsequenter zeigten sich die Harzer. Alois Öttl (35.) und Travis Whitehead mit seinem ersten Tor für die Wölfe kurz vor der zweiten Drittelpause sorgten für eine knappe ESC-Führung.

Im Schlussdrittel sammelte der ESC insgesamt 37 Strafminuten, die Berliner dagegen nur sechs. Den sich bietenden Platz nutzten die Gastgeber zu drei Treffern. Thomas Supis (44.), Phillip Labuhn (51.) und Lucien Aicher (53.) schossen den Sieg für FASS heraus. Für die Harzer war dies aber nebensächlich, ihre Sorge galt Benjamin Schulz. Der Stürmer schied nach einem Check mit einer Schulterverletzung aus und wurde ins Krankenhaus gebracht. Dort wurde eine Schultereckgelenksprengung zweiten Grades festgestellt. Ob eine Operation nötig ist oder die Verletzung konservativ behandelt wird, werden weitere Untersuchungen erst zeigen müssen. Der Stürmer wird wahrscheinlich drei Monate ausfallen, für die Wölfe und Schulz selbst ein herber Schlag.

Tore: 1:0 (8:47) Czajka (Schlenker/5-4), 1:1 (11:47) Schock (Öttl/5-4), 1:2 (34:32) Öttl (Whitehead/5-4), 2:2 (37:51) Czajka (Kugler, Schlenker/5-3), 2:3 (39:53) Whitehead (5-3), 3:3 (43:22) Supis (Czajka, Kugler/5-3), 4:3 (50:06) Labuhn (Leers/5-4), 5:3 (52:42) Aicher (Haase, Kuch/5-3). Strafen: Berlin 22 + 10 (Aicher), Braunlage 30 + 5 + Spieldauer (Pipp). Zuschauer: 148.