Ersatzgeschwächter VER unterliegt beim Favoriten nur knapp

Ersatzgeschwächter VER unterliegt beim Favoriten nur knappErsatzgeschwächter VER unterliegt beim Favoriten nur knapp
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Erneut fehlten Spielertrainer Cory Holden einige Kräfte. Neben dem Dauerverletzten Jeschke und dem gesperrten Hendrikson, fehlten im Match beim SC Riessersee auch noch Sevo, Waßmiller und Michalek wegen Verletzung oder Krankheit.

Die ersten Minuten gehörten den Wölfen. Thielsch versuchte es zugleich mit einem Angriff über die rechte Seite und testete Keeper Wild. Aus zwei aufeinanderfolgenden Überzahlspielen machte der VER dann jedoch zu wenig, agierte zu zögerlich und schoss nur selten auf den Kasten. Erst allmählich kamen die Gastgeber gefährlicher nach vorne. Doyle verfehlte dabei nur knapp. Ausgerechnet als der einheimische Fananhang seinen fragwürdigen Anfeuerungsboykott (man ist ja „nur“ Dritter) beendete, war der VER wieder drauf und dran, die Führung zu erzielen. Heilman und wenig später Lamich scheiterten aber am Goalie. Jetzt waren die Franken zweimal in Folge in Unterzahl auf dem Eis. Riessersee hatte da seine Möglichkeiten durch Völk und Doyle. Mehrmals brannte es lichterloh vor dem Selber Gehäuse. Mit Eifer hielten die Wölfe dagegen und überstanden die Situation schadlos. Zum Ende des ersten Abschnitts sorgte man schließlich selbst für mächtig Gefahr auf der anderen Seite. Sowohl in Überzahl durch Lamich als auch durch Schadewaldt aus spitzem Winkel konnte der Puck nicht in die Maschen gesetzt werden.

Mit zum Teil guten Spielzügen zwang Riessersee den VER anfangs des zweiten Drittels in die Defensive. Diese hielt stand und Selb lauerte bedacht auf Konter. In der 28. Minute war Dirksen dann erstmals doch überwunden. Maier bekam die Scheibe zugespielt und verwandelte aus der Mitte heraus zur Führung. Die Wölfe steckten nicht auf und boten gegen den Favoriten einen guten Kampf. Das wurde belohnt. Siegeris sah noch in der eigenen Zone den weit vorne stehenden Sekera. Er nahm das Zuspiel gekonnt auf und verwertete eiskalt zum Ausgleich. Nur 24 Sekunden später durften die rund 150 mitgereisten Schlachtenbummler erneut jubeln. Lamich spielte seine Gegenspieler aus und vollendete gekonnt zum 2:1 aus Selber Sicht. Das gab seinem Team weiter Auftrieb. In einer guten Phase spielten die Wölfe den Gegner schwindlig, vergaben allerdings Möglichkeiten zum Ausbau des Vorsprungs. Die Hausherren fanden aber wieder zurück. Nach Bullygewinn vor dem Kasten der Hochfranken erzielte Kink nach genialer Vorarbeit durch Regan das 2:2.

62 Sekunden waren im Schlussabschnitt absolviert als die Gastgeber mit einem platzierten Schuss von Kink wieder in Führung gingen. Die Wölfe versuchten wieder heranzukommen. Dies wollte trotz guter Gelegenheiten nicht gelingen. Ausgerechnet in eigenem Überzahl musste der nächste Gegentreffer hingenommen werden. Unglücklich rutsche Siegeris bei der Puckannahme aus, so dass Doyle einen flotten Konter abziehen und erhöhen konnte. Ein nächstes gar fünfminütiges Powerplay ließen die Wölfe ungenutzt verstreichen. Erst später wollte bei einem Mann mehr auf dem Eis der Anschluss gelingen. Bis zum Spielende wehrte Riessersee kräftig ab, der Ausgleich wollte so nicht mehr gelingen.

Tore: 1:0 (28:24) Maier (Mayr), 1:1 (31:24) Sekera (Siegeris), 1:2 (31:48) Lamich (Sekera), 2:2 (35:45) Kink (Regan), 3:2 (41:02) Kink, 4:2 (48:21) Doyle (Lehner; 4-5), 4:3 (56:30) Thielsch  (Sekera). Strafen: Riessersee 12 + 10 (Rimbeck) + 5 + Spieldauer (Maier), Selb 6. Zuschauer: 1803.


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