Erneutes Duell der Elche mit den Devils

EHC DortmundEHC Dortmund
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Es ist das Heimspiel der Elche, das wegen der noch nicht abgeschlossenen Bandenarbeiten allerdings nicht an der Strobelallee ausgetragen werden. So trifft das Team von Frank Gentges um 20 Uhr im momentanen Ausweichquartier der Elche in der Eissporthalle Unna am Ligusterweg auf die Niederländer.

Zehn Tage vor dem Meisterschaftsbeginn ist dies ein weiterer wichtiger Test für den EHC. „Ich bin mit der bisherigen Vorbereitungszeit zufrieden. Die Mannschaft hat sich gut entwickelt und zusammen gefunden. Lediglich unsere beiden neuen Kontingentspieler brauchen noch etwas Zeit um auf das gleiche läuferische Niveau ihrer Mitspieler zu kommen. Sie sind ja erst seit kurzem bei uns“, erklärt EHC-Cheftrainer Frank Gentges. Immerhin waren der niederländische Angreifer Jan-Jaap Natte und sein kanadischer Sturmpartner David Burgess beim Hinspiel in Nijmegen bereits an vier der sieben Elche-Treffer beteiligt. „Wir wollen an die guten Leistungen vom letzten Wochenende anknüpfen und den nächsten Schritt in der Vorbereitung machen“, meint Frank Gentges und sein Kollege von Romijnders Devils Nijmegen, Danny Cuomo, sieht das sicherlich ähnlich. Der 55-jährige Kanadier muss ebenfalls eine Reihe neuer Spieler integrieren. So holte er aus Dresden Verteidiger Jesse Baraniuk, aus der amerikanischen NCAA (National Collegiate Athletic Association) kamen Tyler Mazzei und Tyler Stitt sowie aus der CHL (Canadian Hockey League) Adam Krug und Scott Thauwald. Weitere zumeist ausländische Spieler wechselten innerhalb der niederländischen Ehrendivision nach Nijmegen. „Die höchste niederländische Liga kann man sicherlich auf gehobenem Oberliga-Niveau ansiedeln“, erläutert Frank Gentges. Vor zwei Jahren war er selber noch Cheftrainer in Nijmegen. „Durch den traditionell sehr hohen Anteil von zumeist nordamerikanischen Kontingentspielern wird in den Niederlanden sehr körperbetont und schnell gespielt. Am Sonntag hat mein junges Team das sehr gut angenommen und erfolgreich dagegen gehalten. Wichtig war auch, dass das mit fairen Mitteln geschah. Wie schon in Düsseldorf und Dresden hatten wir auch in Nijmegen weniger Strafzeiten als der Gegner. Das erwarte ich auch für das Rückspiel am Mittwoch. Wir werden den Gegner nicht an dem Sonntagsergebnis messen, sondern erneut konzentriert und engagiert auftreten.“ Auf jeden Fall kann man also gespannt sein auf das erste Auftreten des EHC Dortmund in der (näheren) Heimat.


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