Erneut Nebelabbruch in Passau

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Den besseren Start in das Spiel erwischten die Black Hawks, die bereits in der zweiten Spielminute nach einem katastrophalen Abwehrfehler in Führung gehen konnten. Stephan Stiebinger stibitzte sich den Puck frech im Angriffsdrittel und im zweiten Nachschuss überwand Thomas Gabler den teilweise unsicher wirkenden Max Englbrecht. In der Folge versäumte es die Truppe von Coach Ollila allerdings, die Führung weiter auszubauen. Ibrahim Weissleder hatte wenig später aus halblinker Position das 2:0 auf dem Schläger, setzte den Puck aber knapp über das Tor. Erst als Daniel Bucheli etwa zur Mitte des ersten Drittels für zwei Minuten auf die Strafbank musste gewannen die Gäste aus Regensburg ein optisches Übergewicht. Im Powerplay ließen sie die Gummischeibe gut laufen, aber die wenigen Schüsse konnte Martin Cinibulk im Passauer Gehäuse sicher abwehren. Auf der anderen Seite blieb eine Überzahlmöglichkeit der Habichte ebenfalls ungenutzt. So gingen die Black Hawks mit der knappen Führung in die erste Pause.

Was sich gegen Ende des ersten Drittels bereits angedeutet hatte, setzte sich dann im Mitteldrittel fort. Der EV Regensburg agierte druckvoller und gerade die erste Sturmreihe um John Sicinski, Peppi Menauer  und Thomas Daffner stellte ihre Qualitäten unter Beweis. Die Folge war der Ausgleich durch Josef Menauer in der 30. Minute. Jetzt waren die Gäste richtig in Schwung und Thomas Daffner bezwang wenig später Cinibulk mit einem Heber über die rechte Schulter. Dann wurde Passaus Kapitän Thomas Vogl zum Dauergast auf der Strafbank. Gleich zweimal in Folge musste der Verteidiger hinter das Plexiglas. Die zweite dieser Überzahlmöglichkeiten nutzte der „Neudeutsche“ Sicinski um die Führung weiter auszubauen. Damit aber noch nicht genug für dieses Drittel. Kurz vor der nächsten Pause gerieten Passaus Thomas Vogl und Regensburgs Benjamin Frank hinter dem Passauer Tor aneinander. Irrtümlicherweise wurde auf Passauer Seite aber Petr Gulda zum Duschen geschickt, was im letzten Drittel noch für Aufregung sorgen sollte.

Die Black Hawks, die noch in Überzahl das letzte Drittel in Angriff nehmen konnten, konnten das Powerplay zwar erneut nicht in Tore ummünzen, doch die Tür der Strafbank war noch nicht wieder geschlossen als Stephan Stiebinger den verdienten Anschlusstreffer erzielte. Regensburg hatte aber postwendend die Antwort. Bereits im nächsten Spielzug stellte der neue Topstar der Gäste, Martin Prochazka den alten Abstand wieder her. Die Black Hawks hielten jetzt aber besser dagegen als im Mittelabschnitt und konnten wenig später erneut verkürzen, aber dieses Tor wurde sofort wieder annulliert. Thomas Vogl war nämlich an diesem Treffer beteiligt, und der hätte eigentlich nicht mehr am Spiel teilnehmen dürfen. Da kein Verschulden der Mannschaft feststellbar war, folgten keine weiteren Strafen, aber es blieb beim Spielstand von 2:4. Aufgrund von Nebels auf der Eisfläche brach Schiedsrichter Hatz wenig später die Partie ab.


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