Erfolgstrainer Mannix Wolf verlängert in Chemnitz

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Mit dem Gewinn der Vizemeisterschaft der Oberliga Ost, dem damit verbundenen Einzug in die Zwischenrunde und der Teilnahme am DEB-Pokal in der kommenden Saison erleben die Chemnitzer die erfolgreichste Saison ihrer kurzen Vereinsgeschichte. Ausschlaggebend war sicherlich auch, dass der Vorstand dem Trainer das notwendige Vertrauen von Anbeginn der Zusammenarbeit, aber auch die Zeit gegeben hat, welche er benötigte. In dieser Zeit formte der ehemalige Nationalspieler ein Team aus jungen, hoffnungsvollen Talenten  und erfahrenen Cracks. Diese Mischung stimmt und überzeugte wohl nicht nur die Gegner in der Oberliga Ost.

Nach zwei sehr guten Spielen zum Zwischenrundenauftakt könnten die Wild Boys an diesem Wochenende gegen die Moskitos Essen ihre Chance auf Platz zwei wahren. Dazu sollte aber mindestens einmal das favorisierte Team aus dem Ruhrgebiet geschlagen werden. Zunächst treten die Wild Boys am Freitag, 11. März, 20 Uhr am Küchwald an, ehe sie am Sonntag um 18:30 Uhr am Essener Westbahnhof aufs Eis müssen.

Wie schon in den beiden ersten Spielen gegen Dortmund (2:4) und Rostock (2:3 n.V.) gehen auch diesmal die Chemnitzer wieder als krasser Außenseiter an den Start, haben doch die Moskitos mit den Deutsch-Kanadier Chris Straube einen Stürmer aller erster Güte in ihren Reihen. Chris Straube absolvierte fast 500 DEL-Spiele für München, Mannheim, Nürnberg, Iserlohn und Augsburg. In dieser Zeit brachte er es auch 29 Einsätze in der Nationalmannschaft, wobei er auch 1998 und 2000 an der Weltmeisterschaft teilnahm. Danach spielte er mit Bietigheim, Heilbronn, Weißwasser und Dresden in der 2. Bundesliga (206 Spiele). Was aber nicht heißen soll, dass Essen eine One-Man-Show ist. Denn mit Antti-Jussi Miettinen (FIN), Frank Petrozza (D-KAN) und Jason Reese (KAN) hat Trainer Jari Pasanen weitere Spieler internationalen Kalibers in seinen Reihen.  Weitere Leistungsträger sind die beiden Ex-Rosenheimer Herbert Geisberger und Christoph Koziol.  Rückhalt des Teams ist der in Köln geborene Benjamin Finkenrath.