Erfolgsserie endet vor Rekordkulisse

Peiting: Zweite Nullrunde - Zu viel Respekt und zu wenig SelbstvertrauenPeiting: Zweite Nullrunde - Zu viel Respekt und zu wenig Selbstvertrauen
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Zehn Spiele hielt die Siegesserie die den EC Peiting bis auf Platz eins der Oberliga Süd brachte. Im Spitzenspiel vor der Rekordkulisse von über 2500 Zuschauern unterlag der ECP bei den Starbulls Rosenheim mit 4:7. Davor feierte die Truppe von Trainer Leos Sulak noch einen 11:4-Kantersieg gegen Deggendorfer Fire.

„Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat gutes Eishockey gezeigt, wobei einige Strafzeiten, die der Schiedsrichter aussprach, merkwürdig waren“, bilanzierte Sulak nach der zweiten Niederlage in Rosenheim. Sein Team startete vor der imposanten Kulisse zunächst nervös. Prompt gerieten die Gäste durch Newhook (4.) und einem Powerplaytreffer von Fairbarn (10.) mit 0:2 ins Hintertreffen. ECP-Goalgetter Lubor Dibelka (12.) brachte sein Team mit dem Anschlusstreffer dann aber ins Spiel. Mit dem zweiten Überzahltor stellte Fairbarn (14.) wenig später wieder den alten Abstand her. Den besseren Start in den zweiten Durchgang erwischten danach die Peitinger. Nach nur 29 Sekunden markierte Dibelka nach präzisem Zuspiel von Simon Barg den neuerlichen Anschluss. Das Tor gab den Gästen Selbstvertrauen. Im Nachsetzen gelang schließlich dem ehemaligen Starbulls-Spieler Michael Fröhlich (27.) der Ausgleich für den ECP. Es kam aber noch besser. Mit einem Powerplay-Tor brachte Ales Kreuzer (36.) die Gäste sogar in Front. Noch vor der zweiten Sirene erzielte Wenzel (39.) jedoch den 4:4 Ausgleich. Im Schlussdurchgang blieb das Tempo hoch. Das Pulver hatten die Gäste im Gegensatz zu den Starbulls jedoch verschossen. Erneut in Überzahl markierte Stanley (47.) die neuerliche Rosenheimer Führung. „Das war der Knackpunkt“, meinte Sulak hinterher. Mit einem Mann mehr auf dem Eis gelang dem ECP danach kein Treffer. Stattdessen kassierten sie durch Wenzel (56.) das 4:6. Das abschließende siebte Tor von Reichel (60.) in das leere Peitinger Gehäuse hatte nur noch statistischen Wert.

Gegen Deggendorf legte der ECP gleich los wie die Feuerwehr. Bereits nach 15 Sekunden zappelte der Puck nach dem Treffer von Fröhlich zum ersten Mal im Netz. Dibelka (9.) und Bernhard Ebner (13.) bauten danach den Vorsprung auf 3:0 aus. „Der Schuss könnte auch nach hinten gehen“, befürchtete Sulak nach dem Blitzstart. Auf das erste Gästetor durch Borrmann (20.) hatten die Hausherren noch die richtige Antwort parat. Fröhlich (20.) stellte postwendend den alten Abstand wieder her. Doch im Mittelabschnitt erlaubte sich der Spitzenreiter zahlreiche Nachlässigkeiten, die von den Niederbayern auch bestraft wurden. Sicinski (26.) und Pallotta (35.) brachten die Gäste wieder heran. Im Stile einer Klassemannschaft schlug der ECP dann aber zurück. Noch vor der zweiten Sirene bauten die Hausherren den Vorsprung durch Fröhlich (36.) und Klaus Müller wieder aus. Auch durch Treffer Nummer vier der Gäste von Weinzierl (40.) waren die Peitinger im Anschluss nicht mehr zu bremsen. Innerhalb von drei Minuten machten die Hausherren im Schlussdurchgang durch einen Dreierpack von Hubi Schöpf (42.), der von der Mittellinie traf, sowie Müller (42.) und erneut Fröhlich (43.) den Sack zu. Danach machten Simon Barg (52.) und Ales Kreuzer (53.) beim ersten zweistellige Heimsieg des ECP das Deggendorfer Debakel perfekt. Am Freitag kommt es nun in Füssen zum spannenden Nachbarschaftsvergleich für den ECP und am Sonntag erwarteten die Peitinger den Liganeuling aus Halle.

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