Entscheidung vertagt

3:0-Erfolg gegen die Starbulls Rosenheim3:0-Erfolg gegen die Starbulls Rosenheim
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Aufgrund von Verletzungen reiste der Herner EV gestern mit nur zwölf Feldspielern nach Grafing. Die angeschlagenen Dennis Fischbuch und Michael Hengen waren mit dabei und wünschten sich, ebenso wie ihre Teamkollegen, neun spielfreie Tage um zu regenerieren. Voraussetzung hierfür war allerdings ein Sieg. Dieser sollte jedoch nicht gelingen. Nach 60 Minuten stand es 4:2 für den EHC Klostersee, der in der Viertelfinalserie auf 1:3 verkürzte.

Die Gastgeber kamen besser ins Spiel und hatten in der Anfangsphase auch die klareren Möglichkeiten. Folge war der verdiente Führungstreffer durch Gennaro Hördt in der neunten Spielminute. Der Gegentreffer schien die Herner aufzuwecken und die Gäste erhöhten das Tempo. Bitter war der zweite Gegentreffer in der 13. Minute durch Gert Acker. Ob der Puck die Torlinie wirklich überquert hatte, war ohne Videobeweis wohl kaum zu beurteilen. Björn Linda, der den Schuss vermutlich von der Torlinie kratzte, und Brad Burym, der unmittelbar daneben stand, waren sich zumindest einig, dass es kein Tor war. Eine schwierige Entscheidung für das Schiedsrichtergespann, das auf Tor entschied. Eine erste Überzahlmöglichkeit ließ der HEV gegen Drittelende ungenutzt, weshalb es mit einem 0:2-Rückstand in die erste Pause ging.

Im Mitteldrittel kontrollierten die Herner die Partie und kamen folgerichtig durch Thomas Schenkel in der 24. Minute zum Anschlusstreffer. Dabei machte Grafings Torhüter Patrick Ashton nicht die beste Figur. Es entwickelte sich keine hochklassige, aber eine spannende Partie, in der die Gastgeber mit viel Kampf dagegen hielten. Auch das zweite Herner Überzahlspiel blieb trotz guter Möglichkeiten ungenutzt. Die Gastgeber machten es in der 35. Minute besser und erhöhten durch Darren McMillan im Powerplay auf 3:1. Davon lies sich der HEV aber nicht aus dem Konzept bringen. Nur 48 Sekunden später verkürzte Dennis Fischbuch auf 3:2. Vorausgegangen war ein Schlagschuss von Jan-Niklas Pietsch, der von einem Grafinger geblockt wurde. Beim Nachschuss von Fischbuch hatte EHC-Torhüter Patrick Ashton keine Chance.

Im Schlussdrittel kämpften beide Teams bis zur letzten Sekunde. Es ging hin und her mit Pfosten und Lattentreffern auf beiden Seiten. Die Entscheidung sollte in der 58. Minute fallen. Zunächst setzten sich die Herner im Grafinger Drittel fest. Einen Schuss von Tom Fiedler konnte Patrick Ashton noch abwehren. Beim Nachschuss von Thomas Schenkel war er bereits geschlagen, allerdings rettete ihn zum vierten Mal an diesem Abend der Torpfosten. Im Gengenzug traf Oliver Wälde im Alleingang zum 4:2-Endstand. Den Unterschied machte in dieser Partie das Powerplay. Die Gastgeber nutzte eines ihrer drei Überzahlspiele und die Gäste ließen alle vier Möglichkeiten ungenutzt. „Es war ein gutes Play-off-Spiel, in dem wir den frühen 2-0 Rückstand nicht mehr korrigieren konnten. Vier Pfostenschüsse, zwölf Torschüsse in Überzahl – die Mannschaft hat alles versucht und alles gegeben, ebenso wie der Gegner“, resümierte Shannon McNevan das Spiel.

Grafings Trainer Alex Stein hat sein Versprechen wahr gemacht und wird am Freitag wieder in Herne sein. Spielbeginn ist am Gysenberg um 20 Uhr. Karten sind heute Nachmittag ab circa 16.30 Uhr in den bekannten Vorverkaufsstellen zu erwerben.

Tore: 1:0 (8:31) Hördt (Acker, Hummer), 2:0 (12:33) Acker (Quinlan, Wälde), 2:1 (24:21) Schenkel (Pietsch, Fischbuch), 3:1 (34:57) McMillan (Mudryk, Cox/5-4), 3:2 (35:45) Fischbuch (Pietsch, Taube), 4:2 (57:11) Wälde. Strafen: Klostersee 14, Herne 12. Zuschauer: 329.


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