Entscheidung in Sachen Hallenprojekt vertagt

Überraschungserfolg in Leipzig - Liesegang im TestÜberraschungserfolg in Leipzig - Liesegang im Test
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Die Löwen-Sponsoren Frank Tilli und Andreas Prinz hätten Manager Lars Gerike von den Revier Löwen Oberhausen und dem Vorstand um Holger Konermann am Montagabend gerne Vollzug in Sachen Übernahme des Betriebs der Eishalle am Revierpark Vonderort vermeldet, doch beim Gespräch mit den Vertretern der Park-Betreiber RVR, Stadt Oberhausen und Stadt Bottrop konnte keine Einigung erzielt werden. „Der Revierpark möchte, dass wir eine komplette Jahresmiete, also knapp 275.000 Euro, in Form einer Bankbürgschaft beibringen. Das ist ein zunächst durchaus nachvollziehbares Ansinnen. Allerdings finden auf der anderen Seite die von uns angedachten Umbaumaßnahmen im Wert von 350.000 Euro, durch die es zu einer Wertsteigerung des Objektes sowie erweiterten Nutzungsmöglichkeiten kommt, keine Berücksichtigung“, erklärt ein etwas ernüchterter Frank Tilli. „Deshalb können und wollen wir uns nicht um den Erhalt einer Bankbürgschaft bemühen. Noch gebe ich aber die Hoffnung nicht auf, dass innerhalb der nächsten Tage eine Lösung gefunden werden kann.“

Angesichts des aus sportlicher Sicht vorhandenen Handlungsdrucks, soll in einigen Tagen eine definitive Endscheidung gefällt werden. „Wir werden dem Revierpark kommende Woche Mittwoch unser letztes Angebot übermitteln, über das dann bis zum Wochenende beraten werden wird“, kündigt Tilli an. „Wird unserem Angebot zugestimmt, geht es weiter. Ansonsten wird es in der kommenden Saison wohl keine Teilnahme am Spielbetrieb geben. Alle weiteren Dinge hätte dann eine Mitgliederversammlung zu entscheiden.“

Das Konzept der Revier Löwen sieht für die kommenden zwölf Monate Ausgaben in Höhe von 800.000 Euro vor. 350.000 Euro würden auf den Umbau der Halle Vonderort in eine eishockeytaugliche Spielstätte mit 1000 Plätzen entfallen. Hinzu kämen Miet- und Betriebskosten in Höhe von 300.000 Euro sowie Kosten für den sportlichen Bereich in Höhe von 150.000 Euro. Dem würden Einnahmen durch die Vermietung von Eiszeiten, öffentlichen Eislauf, Vermarktung der Werbeflächen in der Halle und Einnahmen aus dem Betrieb der Eishallengastronomie für die zu gründende Eishallen-Betriebsgesellschaft sowie Zuschauereinnahmen (500 im Schnitt pro Heimspiel) und Einnahmen aus Trikotwerbung etc. für den Verein gegenüberstehen. „Wir haben alles ganz genau durchgerechnet und kalkuliert. Diese 800.000 Euro können von uns kalkulatorisch gestemmt werden“, stellt Frank Tilli klar, dass die geforderte Bankbürgschaft in Höhe von knapp 275.000 Euro die letzte, einzige und unüberwindbare Hürde ist, die die Revier Löwen noch vom Einzug in eine Spielstätte auf Oberhausener Boden trennt.

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