Entscheidung in den Schlussminuten

"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz
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Mit 3:1 (0:1, 1:0, 2:0) gewannen die Roten Teufel Bad Nauheim ihr Oberliga Heimspiel gegen den EHC Klostersee. Kevin Richardson markierte erst in der vorletzten Minute den vorentscheidenden Treffer in einem spannenden Spiel vor knapp 1300 Zuschauern.

Die Gäste legten von Beginn an gut los und machten deutlich, dass sie in dieser Partie etwas reißen wollten. In Überzahl trafen zunächst Schütt und Mudryk nur den Pfosten, in derselben Powerplaysituation markierte schließlich McMillan mit einem Blueliner, bei dem Boris Ackers die Sicht verdeckt war, das 0:1 für die Gäste. Bad Nauheim wirkte gehemmt und kam kaum einmal zu einem sicheren Kombinationsspiel. Lediglich Einzelaktionen wie durch Eade und Breiter mit Alleingängen brachten Chancen, doch Grafings Goalie Scharnagel war beide Male zur Stelle. Kostersee wirkte agiler und hatte gar Gelegenheit, die Führung auszubauen, doch Ackers hielt den knappen Rückstand zur ersten Pause fest.

Wesentlich wacher kamen die Hausherren nach einer entsprechenden Pausenansprache von Fred Carroll zurück aus der Kabine. Folgerichtig fiel der Ausgleich nur 38 Sekunden durch Lanny Gare, nachdem Schwab kurz zuvor nur den Pfosten getroffen hatte. Und es waren weitere Chancen für den EC vorhanden: Barta, Schwab, Haiduk und Gare scheiterten entweder am Goalie oder zogen über das Gehäuse. Klostersee blieb mit Kontern aber stets gefährlich, so dass auch Boris Ackers genügend Arbeit in einem temporeichen Spiel bekam. Es blieb allerdings zunächst beim 1:1 nach 40 Minuten.

Im letzten Drittel war es ein Spiel auf Messers Schneide. Man hatte stets den Eindruck, dass das Team, das in Führung gehen würde, das Spiel für sich entscheidet. Somit blieb es bis in die Schlussphase spannend, in der Kevin Richardson in der vorletzten Minute einen Wechselfehler der Grafinger mit dem 2:1 bestrafte. Die Gäste nahmen ihren Goalie vom Eis, was erneut Richardson mit dem 3:1-Endstand ins leere Tor bestrafte. „Wir hatten die weitaus besseren Torchancen und haben das Spiel somit verdient gewonnen“, sagte Fred Carroll nach der Partie. Durch den Sieg klettern die Hessen auf den fünften Tabellenrang, allerdings hat das punktgleiche Rosenheim zwei Spiele weniger absolviert. Am Montag gastieren die Kurstädter ab 19:30 Uhr in Peiting, ehe es zum Jahresausklang am 30. Dezember ab 19:30 Uhr zuhause gegen den starken EV Landsberg geht.

Tore: 0:1 (6:31) McMillan (Mudryk, Cox/5-4), 1:1 (20:38) Gare (Richardson, Schwab), 2:1 (58:34) Richardson (Piwowarczyk, Gare), 3:1 (59:06) Richardson (Piwowarczyk, Eade). Strafen: Bad Nauheim 12, Klostersee 10. Zuschauer: 1250.

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Hannover Scorpions Scorpions
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Eisbären Regensburg Regensburg
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Selber Wölfe Selb
Freitag 23.04.2021
Selber Wölfe Selb
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Eisbären Regensburg Regensburg
Sonntag 25.04.2021
Eisbären Regensburg Regensburg
- : -
Selber Wölfe Selb