Endlich hat es geklappt: Wölfe siegen in der Ferne

Endlich hat es geklappt: Wölfe siegen in der FerneEndlich hat es geklappt: Wölfe siegen in der Ferne
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Neben dem Kapitän Tim Schneider musste Trainer Cory Holden nun auch noch auf Sergej Waßmiller verzichten. Gut möglich, dass der Angreifer noch länger ausfallen wird. Er hat sich bereits im Spiel am Freitag eine Muskelverletzung an der Schulter zugezogen. Eine genaue Diagnose wird es hier erst zu Beginn der nächsten Woche geben.

Die Partie beim EHC Klostersee diktierten zunächst die Hausherren und hatten durch den Vorteil eines Überzahlspiels ihre ersten Möglichkeiten. Auch in der Folge war Grafing weit mehr vor dem Selber Gehäuse aufgetaucht, als dass die Wölfe den Weg nach vorne fanden. Diese tauchten erst nach einer weiteren schadlos überstandener Unterzahl vor dem Kasten von Keeper Fous auf. Zunächst mit einem Distanzschuss und schließlich in Powerplay hatten die VER-Cracks ihre Gelegenheiten durch Hendrikson und Sevo.

Deutlich aktiver starteten die Wölfe ins zweite Drittel. Mit großem Druck setzten sie erste Warnschüsse auf das Tor des Gegners. In Überzahl schließlich wurden die Bemühungen mit dem Führungstreffer belohnt. Lamich war hier der Torschütze als er den Puck in die rechte Ecke platzierte. Selb versuchte weiter nachzulegen und ließ Grafing nur selten vor Dirksen auftauchen. In einem nächsten Powerplay hatten die Franken weitere Chancen. Doch als der erste Block lange neunzig Sekunden am Stück durchackerte, schlich sich der Schwund von Kraft und Konzentration ein. Während Scharpf aus einem kapitalen Fehlpass von Heilman noch zu wenig machte, war wenig später Cox mit dem Ausgleich zur Stelle. Der VER ließ sich davon jedoch wenig beeindrucken und drängte auf die erneute Führung. Diese sollte nicht lange auf sich warten. Nur knappe drei Minuten später spielten die Holden-Cracks die nächste gute Szene heraus, Sekera bediente Lamich, der aus der Mitte heraus das 2:1 erzielte. Klosters ee versuchte wieder heranzukommen. Selb hielt sich in der Defensive aber wacker. Kurz vor der Pause gelang dabei der nächste erfolgreiche Angriff. Erneut war Sekera der Vorlagengeber. Diesmal für Hendrikson, der den Zwei-Tore-Vorsprung vor der Sirene erzielte.

Dieser hielt zu Wiederbeginn nicht lange stand. Klostersee kämpfte sich ins Selber Verteidigungsdrittel und verkürzte nur Momente später mit einem flotten Angriff durch Acker. Die Wölfe waren danach wieder mit einem Mann mehr auf dem Eis, konnten aus der Überlegenheit nichts zählbares herausholen. Die Gastgeber bauten zunehmend mehr Druck auf und setzte sich im Angriff fest, während Selb versuchte weiter abzuwehren. Auch als Sevo für zwei Minuten auf die Strafbank musste, wurde es gefährlich vor Dirksen. Die Wölfe konnten aber weiter schlimmeres verhindern und für eine spannende Schlussphase sorgen. Und der Eifer wurde belohnt. Klostersee versuchte am Ende noch einmal alles, nahm für einen weiteren Feldspieler den Keeper vom Eis. Der VER verhinderte nun nicht mehr den Ausgleich, sondern traf in der Schlussminute durch Sekera ins leere Tor zum 4:2-Auswärtserfolg. Damit beendeten die Wölfe eine lange Leidensphase von neun Auswärtsniederlagen in Folge.

Tore: 0:1 (25:40) Lamich (Heilman/5-4), 1:1 (29:09) Cox (Schütt), 1:2 (33:16) Lamich (Sekera), 1:3 (38:44) Hendrikson (Sekera), 2:3 (41:14) Acker (Rische, Fous), 2:4 (59:45) Sekera (Schadewaldt/ENG). Strafen: Klostersee 8, Selb 6. Zuschauer: 582.

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