Elche starten ins neue Jahr

Ein kleiner SchrittEin kleiner Schritt
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Das Jahr 2009 war sicherlich das erfolgreichste in der bisherigen dreizehnjährigen Vereinsgeschichte des EHC Dortmund. Zuerst gab es den zweiten Platz in der Oberliga-Aufstiegsrunde (einen Punkt hinter Hügelsheim), dann die klaren Play-off-Siege gegen Neuss im Halbfinale sowie die überzeugenden Siege im Play-off-Finale gegen die DEG Ende März bildeten den ersten Teil der Erfolgsgeschichte der Westfalen Elche, die sich ab Ende August mit der ungeschlagenen Vorbereitungsserie (und dem Turniersieg in Eindhoven) auf die Oberliga-Spielzeit fortsetzte. Es folgten 22 Spiele in der neuen Liga und ein hervorragender dritter Tabellenplatz zum Jahresende. Insgesamt 53 Spiele absolvierte der EHC im Jahr 2009 und ging dabei 40 Mal siegreich in die Kabine mit einem Torverhältnis von 276:122. Man kann also mit Fug und Recht sagen: Es war das Jahr der Elche.

Diese Erfolge sollen auch im neuen Jahr fortgesetzt werden. Den Auftakt macht das Heimspiel am Sonntag, 3. Januar 2010, um 19 Uhr an der Strobelallee. Dann empfangen die Westfalen Elche die Passau Black Hawks. Die Bilanz gegen die Niederbayern aus der Dreiflüssestadt ist bisher ausgeglichen. Das Heimspiel gewann der EHC mit 6:3. In der 48. Minute markierte T.J. Sakaluk das 5:2, anderthalb Minuten vor Spielende machte Alexander Feistl es mit dem dritten Passauer Treffer noch einmal spannend, bevor Ryan Martens den Dortmunder Sieg 43 Sekunden vor der Schlusssirene mit einem Empty-Net-Goal endgültig sicher stellte. Das Rückspiel brachte dem EHC dann mit 0:3 die bisher einzige Niederlage im Freistaat Bayern. Passaus Trainer Klaus Feistl sprach anschließend vom besten Spiel der Black Hawks, seit er dort an der Bande steht. Auch EHCCoach Frank Gentges war nicht unzufrieden, ein Überzahltreffer sowie zwei Tore von Routinier John Sicinski (das letzte 24 Sekunden vor Spielende ins leere EHCGehäuse) besiegelten allerdings das Schicksal der Elche. Die Erfolgskurve der Niederbayern verlief bisher in dieser Saison sehr wechselhaft. So konnte man zum Beispiel zwar beim Herner EV gewinnen, musste danach aber auch eine Serie von fünf Niederlagen einstecken. Es folgten zwei Siege zur Weihnachtszeit und dann eine 4:5-Overtime-Niederlage gegen Rosenheim. Der EHC muss also auf der Hut sein gegen einen unberechenbaren Gegner, der eine große Anzahl von überdurchschnittlichen Spielern aufbieten kann.

Beim EHC wird am Sonntag Neuzugang Marc Hemmerich sein Debüt geben können. Der punktbeste Verteidiger der Bayernliga (12 Tore und 20 Assists in 20 Spielen für Höchstadt) verfügt über reichlich Oberliga-Erfahrung durch seine Stationen in Klostersee, Neuwied, Bayreuth und Stuttgart. In der vorletzten Saison spielte er in der ersten slowakischen Liga sowie in Lettland, letzte Saison war er dann in Hügelsheim. Eine weitere Personalie ist bei den Elchen auch geklärt. Verteidiger Manuel Neumann, der Trainer Frank Gentges zuletzt überzeugen konnte, hat seinen eigentlich zum 31. Dezember auslaufenden Vertrag zu gleichen Bezügen bis zum Saisonende verlängert. Damit ist die Abwehr nach dem Ausscheiden von Ronny Schneider wieder komplett. Im Sturm fehlt weiterhin Kevin Thau, der nach seiner Fussverletzung hofft, ab Mitte Januar wieder aufs Eis gehen zu können. Auch die Genesung von Ryan Martens macht gute Fortschritte, er war zum Jahresende sogar schon wieder auf dem Eis. Nach der Rückkehr von T.J. Sakaluk und Jake Brenk (beide beim letzten Heimspiel erfolgreich) wartet Frank Gentges natürlich sehnsüchtig auch auf das Comeback seines dritten Kontingentspielers. Schließlich rückt die entscheidende Phase der Oberliga mit dem Kampf um die (besten) Play-Off-Plätze immer näher. Abschließend erläutert der Sportmanager und Cheftrainer noch einmal den Weggang von Stürmer Christian Gose: „Er ist noch ein junger Spieler. Die derzeitige Oberliga ist für ihn noch eine Nummer zu groß. Er wechselt zurück in die Regionalliga, wo er sicherlich zu den besten deutschen Spielern gehören wird.“ Der 19-jährige wird Lippe-Hockey-Hamm in der Regionalliga-Endrunde verstärken.


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