Elche feiern mit dem Meisterpokal

Der EHC Dortmund feiert die West-Meisterschaft in der Oberliga.Der EHC Dortmund feiert die West-Meisterschaft in der Oberliga.
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Es war ein echtes Spitzenspiel, das die Westfalen Elche im Schlussdrittel klar für sich entscheiden konnten. Damit konnte die Mannschaft ihrem Trainer Frank Gentges ein passendes Geburtstagsgeschenk präsentieren und außerdem den neunten Sieg in Folge feiern. Schon vor der Partie war die Stimmung an der Strobelallee im Eissportzentrum Westfalenhallen prächtig, als LEV-Ligenleiter Markus Schweer den Meisterpokal an EHC-Kapitän Stephan Kreuzmann überreichte, nach Spielschluss ließen sich Trainer und Mannschaft mit der Trophäe fotografieren.

Von Beginn an entwickelte sich eine schnelle und attraktive Partie, in der die Gäste sofort Druck zu machen versuchten. Der Schwung wurde aber bereits nach 78 Sekunden jäh unterbrochen, als Kevin Lavallee einen guten Pass von Sturmpartner Andrew Schembri zum 1:0 verwerten konnte. In der Folgezeit hatten beide Mannschaften mit schnellen Angriffen gute Tormöglichkeiten und es wurde um jeden Zentimeter auf dem Eis gefightet. Moskito-Stürmer Jason Reese, bis Ende des Jahres noch im Trikot der Elche, leistete sich in der 16. Minute einen Kniecheck mit Verletzungsfolge gegen Michael Henk. Die Konsequenz war eine Spieldauerdisziplinarstrafe gegen den 23-jährigen Kanadier. Die fünfminütige Überzahl konnten die Elche nicht nutzen, da sie selber zwei Zwei-Minuten-Strafen kassierten. Stephan Kreuzmann musste kurz vor der ersten Pause sogar gegen Antti-Jussi Miettinen bei einem Essener Unterzahl-Break retten.

Auch im zweiten Abschnitt blieb die insgesamt faire, aber intensiv geführte Partie offen. Das zeigte sich spätestens nach dem 1:1-Ausgleich durch Chris Straube in der 29. Minute. Gut eine Minute später gingen die Elche zwar erneut durch Kevin Lavallee wieder mit 2:1 in Führung und hätten durch Andrew Schembri in der 35. Minute sogar erhöhen können, Essens Routinier Frank Petrozza schaffte in der 38. Minute aber den 2:2-Ausgleich.

Im Schlussabschnitt schafften die Westfalen Elche aber noch eine weitere Leistungssteigerung und zeigten die vielleicht beste Saisonleistung in einer ohnehin schon überragenden Spielzeit. Mit 4:0 ging dieser Abschnitt klar an den EHC Dortmund. Zwei weitere Treffer von Kevin Lavallee innerhalb von einer Minute brachte direkt nach Wiederbeginn die 4:2-Führung für die Elche. Dann war es die blaue Angriffsreihe des EHC, die in der 47. und 54. Minute durch Sven Breiter und Martin Schweiger das Ergebnis auf 6:2 hoch schraubte. Die Moskitos resignierten und hatten dem Dortmunder Angriffswirbel nichts mehr entgegenzusetzen. Auch als EHC-Stürmer Felix Schümann bei seinem ersten Einsatz nach langer Verletzungspause ebenfalls in der 54. Minute auch nach einem Kniecheck mit Verletzungsfolge gegen Antti-Jussi Miettinen vorzeitig unter die Dusche musste, konnten die Gäste ihre fünfminütige Überzahl nicht nutzen.

Am Sonntag muss der EHC nach Herne reisen. Ab 18:30 Uhr bestreiten die Westfalen Elche dort ihr 40. und letztes Spiel der Hauptrunde in der Oberliga West. Mit dem zehnten Sieg in Folge will das Gentges-Team die 100-Punkte-Marke (bisher 99) überschreiten. Am nächsten Wochenende startet dann die Oberliga-Endrunde. Am Freitag, 4. März, muss der EHC nach Chemnitz zum Zweiten der Oberliga Ost reisen, am Sonntag, 6. März, empfangen die Elche den Vierten der Oberliga West. Bereits vor dem Spiel gegen die Moskitos hatte EHC-Cheftrainer Frank Gentges übrigens bekanntgegeben, das Elche Stürmer Dominique Hensel ab sofort nicht mehr zum Kader gehört: „Der Spieler kann das Anforderungsprofil nicht mehr erfüllen. Damit hilft er uns nicht weiter. Er wird sich jetzt intensiv um sein Studium kümmern.“

Tore: 1:0 (1:18) Kevin Lavallee (Andrew Schembri, Christoph Ziolkowski), 1:1 (28:57) Christopher Straube (Frank Petrozza), 2:1 (30:13) Kevin Lavallee (Sebastian Eickmann, Florian Kirschbauer/5-4), 2:2 (37:06) Frank Petrozza, 3:2 (41:16) Kevin Lavallee (Nils Sondermann, Manuel Neumann), 4:2 (42:15) Kevin Lavallee (Andrew Schembri, Florian Kirschbauer), 5:2 (46:13) Sven Breiter (Martin Schweiger, David Hördler), 6:2 (53:23) Martin Schweiger (Sebastian Eickmann, David Hördler). Strafen: Dortmund 6 + 5 + Spieldauer (Felix Schümann), Essen 6 + 5 + Spieldauer (Jason Reese). Zuschauer: 1412.

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