Elche feiern Erfolg in Duisburg

Elche feiern Erfolg in DuisburgElche feiern Erfolg in Duisburg
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„Kompliment an meine Mannschaft. Sie hat die taktischen Vorgaben hervorragend umgesetzt, diszipliniert gespielt und kämpferisch alles gegeben“, meinte EHC-Coach Frank Gentges. Sein Gegenüber Andreas Lupzig beklage zwei individuelle Fehler, die zu den Gegentoren führten und die mangelnde Chancenverwertung vor allem in Überzahl. Das traf aber auf beide Teams zu, denn sowohl die Füchse als auch die Elche konnten jeweils fünfmal eine numerische Überzahl nicht in Tore ummünzen. Dies war aber vor allem ein Verdienst der Defensivqualitäten beider Mannschaften.

Bereits in der zweiten Spielminute ging der EHC an der Wedau mit 1:0 in Führung. Kevin Thau eroberte sich den Puck an der eigenen blauen Linie, setzte zu einem Alleingang an und konnte auch Duisburgs Torhüter Mathias Niederberger überwinden. Ein Pfostenschuss in der fünften Minute zeigte, dass die Elche sich nicht verstecken wollten. Dann aber kamen die Füchse stärker auf. In der siebten Minute konnte Boris Ackers noch retten, als Duisburgs Janne Kujala eine Minute später aber einen Schritt schneller war als die EHC-Defensive, kamen die Gastgeber zum 1:1-Ausgleich. In der elften Minute war es dann Alexander Selivanov, der nur knapp an Boris Ackers scheiterte. Danach aber kamen die Elche wieder zurück und in der 13. Minute konnte Alexander Preibisch eine Unordnung in der EVD-Abwehr nutzen. Der 19-jährige Stürmer schaltete am schnellsten und erzielte das 1:2. Bis zur ersten Pause hatten die Elche noch drei weitere gute Chancen, so

dass die Führung zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient war.

Auch im zweiten Abschnitt blieb die Partie spannend und abwechslungsreich. Die besten Dortmunder Möglichkeiten hatten Damian Martin nach guter Vorarbeit von Michael Henk in der 26. Minute und Andrew Schembri in Zusammenarbeit mit Kevin Thau bei einem Unterzahlbreak in der 30. Minute. Danach waren die Gastgeber wieder an der Reihe. Auch in den letzten 20 Minuten blieb die Partie offen. Zuerst musste Boris Ackers wieder retten, dann scheiterte Andrew Schembri an Mathias Niederberger. Dann geriet der EHC noch einmal stark unter Druck, aber Boris Ackers hielt gegen Alexander Selivanov und Brad Burym seinen Kasten sauber. Trotz des Substanzverlustes konnten die Elche auch ohne die nicht einsatzfähigen Kevin Lavallee und Thomas Ziolkowski das hervorragende Ergebnis halten. Daran änderte auch eine Duisburger Auszeit und die Herausnahme des Torhüters zugunsten eines sechsten Feldspielers nichts mehr.

Die Elche konnten nicht nur den 14. Auswärtssieg (in 18 Spielen) in dieser Saison feiern, sondern den Vorsprung auf die Füchse auf zehn Punkte ausbauen. Der Vorsprung auf Bad Nauheim und Essen beträgt weiterhin neun Zähler.

Am Sonntag steht für den EHC Dortmund das Heimspiel gegen den Königsborner JEC auf dem Programm. Los geht es an der Strobelallee um 19 Uhr. Im 35. Meisterschaftsspiel der Oberliga Hauptrunde sind die nächsten drei Punkte zur Sicherung der Tabellenführung fest eingeplant.

Tore: 0:1 (1:33) Thau (Schembri, Preibisch), 1:1 (7:27) Kujala (Selivanov, Taube), 1:2 (12:50) Preibisch (Henk, Kreuzmann). Strafen: Duisburg 16, Dortmund 16. Zuschauer: 1170.

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