Elche Dortmund gewinnen Spiel vier mit 8:3

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Lesedauer: ca. 3 Minuten

Die Hoffnung auf den Ausgleich in der Play-off-Serie gegen die Elche Dortmund war groß. Die Passau Black Hawks hatten sich am Sonntagabend mit einer kämpferischen und spielerischen Glanzleistung in Dortmund zurück gekämpft und den erhofften Auswärtssieg eingefahren. In Spiel vier am Dienstagabend unterlagen die Passauer allerdings mit 3:8 (2:1, 1:5, 0:2).

Dabei knüpften die Gastgeber zunächst an die Leistung in Dortmund an und setzten die Westfalen von Beginn an unter Druck. In den ersten beiden Minuten konnten sie schon klare Torchancen durch Daniel Bucheli und Kevin Steiger verbuchen. Auf der anderen Seite rettete Daniel Huber mit einem Klassereflex vor Jake Brenk. Die nächsten zehn Minuten stand Schiedsrichter Roland Seckler im Mittelpunkt. Er verteilte in der von beiden Seiten hitzig geführten Partie 51 Strafminuten bis zur zehnten Spielminute. Dabei zog sich Dortmunds Nils Sondermann eine Spieldauerstrafe zu als er bei einem Stockfoul Passaus Alexander Gantschnig im Gesicht verletzte. Damit kehrte erst ab der 13. Minute der letzte Dortmunder Sünder zurück aufs Eis. Bei Fünf gegen Fünf war es dann Jake Brenk, der die Gäste mit einem Schuss ins lange Eck in Führung brachte. Doch Passau ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und schlug noch vor der ersten Pause zurück. Erst überwand John Sicinski mit einem verdeckten Schuss aus dem linken Halbfeld Benjamin Finkenrath zum Ausgleich, und exakt 60 Sekunden später war es der gefoulte Alex Gantschnig der sich mit dem Führungstreffer für die Verletzung rächte.

Doch im Abschnitt zwei schlugen die Elche sofort zurück. Nach nur 47 Sekunden im zweiten Drittel erzielte Jake Brenk den Ausgleich und das erste Powerplay in diesem Drittel schloss Alexander Janzen mit der erneuten Dortmunder Führung ab. Nur knapp eine Minute später erhöhte Mikhail Nemirowsky dann sogar noch auf 4:2 für die Elche. Innerhalb von nur fünf Minuten hatte Dortmund das Spiel wieder gedreht. Doch dann bewies auch Passau, dass sie erfolgreiches Powerplay spielen können. Philipp Michl brachte nach einer schönen Kombination über Alex Popp und John Sicinski die Black Hawks wieder heran. Die Freude währte aber nicht lange. Passau agierte zu passiv und erneut war es Brenk, der mit einem Schlenzer über Daniel Hubers linke Schulter die Elche wieder weiter in Front bringen konnte. Alexander Janzen versetzte den Habichten mit dem 3:6 kurz vor Ende des zweiten Drittels dann schon den Todesstoß.

Passau versuchte zwar im letzten Drittel den Spieß noch einmal umzudrehen, aber die Westfalen agierten clever und erhöhten durch zwei weitere Powerplaytreffer auf 8:3. Da halfen auch die Alleingänge von Andi Popp und Philipp Michl, die beide an Dortmunds Finkenrath scheiterten nichts mehr. Damit führt Dortmund nun in der Serie mit 3:1 und benötigt nur noch einen Sieg um das Viertelfinale für sich zu entscheiden. Craig Streu ist sich der Mammutaufgabe bewusst, glaubt aber nach wie vor an seine Mannschaft: „Ob du 3:8 oder 0:1 verlierst ist egal! Verloren ist verloren. Aber wenn du in die Kabine gehst und die Jungs fragst ob sie kämpfen wollen, dann wird jeder ja sagen. Wir müssen jetzt eben drei Spiele in Folge gewinnen. Das haben wir in der Saison auch schon oft geschafft, warum also nicht auch jetzt.“

Tore: 0:1 (13:47) Jake Brenk (Alexander Janzen), 1:1 (18:50) John Sicinski (Philipp Michl), 2:1 (19:50) Alexander Gantschnig (Andreas Popp), 2:2 (20:47) Jake Brenk (Vitali Stähle, David Hördler), 2:3 (23:58) Alexander Janzen (Ryan Martens, David Hördler/5-4), 2:4 (24:56) Mikhail Nemirovsky (Jake Brenk, Marc Hemmerich), 3:4 (29:11) Philipp Michl (John Sicinski, Alexander Popp/5-4), 3:5 (32:56) Jake Brenk (Mikhail Nemirovsky, Roman Weilert), 3:6 (39:29) Alexander Janzen (Ryan Martens, Roman Weilert), 3:7 (43:19) Alexander Janzen (David Hördler, Ryan Martens/5-4), 3:8 (59:17) Kevin Thau (Lorenz Schneider, Matthias Potthoff/5-4). Strafen: Passau 30, Dortmund 24 + 10 (Kreuzmann) 5 + Spieldauer (Sondermann). Zuschauer: 844.

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