Eispiraten gehen als Spitzenreiter in Meisterrunde

Eispiraten erleiden zwei NiederlagenEispiraten erleiden zwei Niederlagen
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Ab kommendem Wochenende starten

die Crimmitschauer Eispiraten in die entscheidende Meisterrunde im Kampf um die

Play-off-Plätze. Dank einem Sieg in Bad Nauheim und einem Punkt gegen die Eisbären

Juniors im letzten Heimspiel gehen die Eispiraten als Spitzenreiter der Vorrunde

in die nächste Runde.

Am Freitagabend legten die

Eispiraten bereits im ersten Drittel den Grundstein für den Drei-Punkt-Erfolg.

Christian Völk erzielte bereits in der zweiten Spielminute den ersten Treffer für

die Westsachsen. Nauheim, auf Grund des Heimspiels engagiert mitzuspielen,

gelang in der 4.Minute der Ausgleich und nur anderthalb Minuten später die Führung.

Davon ließen sich die ETC-Mannen jedoch nicht aus der Bahn werfen. Waldemar

Detterer gelang auf Vorarbeit von Klotz der erneute Ausgleich, den Roman Veber

in die zweite ETC-Führung umwandelte. Im 5 gegen 4 Powerplay legte Mirko Reinke

gleich mit zwei Treffern auf 2:5 bis zur ersten Drittelpause nach.

Im zweiten Drittel schalteten

die Eispiraten etwas zurück und versuchten das Ergebnis zu verwalten. Nauheim

sah dagegen seine Chance und setzte durch Tom O´Grady  nach. Kurz vor Ende

des zweiten Drittels machte es dann Andreas Popp mit seinem Anschlusstreffer zum

4:5 noch einmal spannend.

Zu Beginn des letzten Drittels

versuchten die Gastgeber auf den Ausgleich zu drängen, dies wussten die

ETC-Cracks jedoch zu verhindern. Nathan Waberski erlöste den ETC in der

52.Minute mit seinem Treffer zum 4:6. Mit einem Doppelschlag in den

Schlussminuten der Partie bauten Mirko Reinke mit seinem dritten Treffer im

Spiel und Björn Friedel das Ergebnis auf 4:8 aus.

Torfolge:


0:1 (01:02) Völk, C. (Veber, R. , Slivchenko, V. ) - PP -

5-4


1:1 (03:31) Michel (Kainulainen, Barta) - PP - 5-3


2:1 (05:10) Eckmair (O´Grady, Hackert)


2:2 (08:27) Detterer, W. (Klotz, C. , Trygg, M. )


2:3 (10:20) Veber, R. (Rusznyak, K. , Sevo, D. )


2:4 (11:09) Reinke, M. (Trygg, M. , Heine, T. ) - PP - 5-4


2:5 (14:50) Reinke, M. (Trygg, M. , Kathan, P. ) - PP - 5-4


3:5 (29:33) O´Grady (Hackert)


4:5 (39:57) Popp (Knihs)


4:6 (51:15) Waberski, N.


4:7 (57:35) Reinke, M. (Trygg, M. , Kathan, P. ) - PP - 5-4


4:8 (57:49) Friedl, B. (Switzer, D. , Waberski, N. )

Zuschauer:

1.897

 

Das letzte Spiel der Vorrunde

fand am gestrigen Abend im Sahnpark Crimmitschau statt. Zu Gast waren die Eisbären

Berlin Juniors, die sich das gesamte Spiel sehr stark und kämpferisch präsentierten.

Verdient gingen die Gäste in

der 5.Minute durch Constantin Braun in Führung. Die erste gefährliche

Situation der Hausherren wurde in der 7.Minute durch Hofverberg eingeleitet, führte

jedoch nicht zu einem Tor. Anders auf der Gegenseite, als die Eisbären erneut

die ETC-Abwehr durcheinander wirbelten und Mike Nason zum 0:2 abschloss. Erst

gegen Drittelende erhöhten die Eispiraten den Offensivdruck, ließen jedoch

gute Chancen, u.a. in 51 Sekunden 5 gegen 3 aus. Die Eisbären waren jedoch

weiter gefährlich, so scheiterte Weiß zunächst am Torwart und in der

20.Minute Kramer an der Latte.

Das zweite Drittel begann mit

guten Chancen auf beiden Seiten. Zunächst scheiterte auf ETC-Seite Kaltenhauser

nach einer schönen Einzelaktion. Danach leitete Trygg einen Angriff schön ein,

den Murray nur knapp vergab. Auf Seiten der Eisbären scheiterte Fischer nach

schöner Kombination über Weiß und Saggau am immer besser werdenden Hätinen

im Tor der Eispiraten. Das erste Tor des Drittels schossen die Gastgeber in der

32.Minute dank eins Schlagschusses im Powerplay von Janne Laitila. Doch jetzt

reagierten die Hausherren. Marius Trygg tankte sich durch die Eisbären-Abwehr

und schob den Puck an den Pfosten. Ein heranstürmender Abwehrspieler kam nicht

mehr zum stehen und schob zum 1:3 ein. Damit wurde der ETC-Offensive noch mehr

Leben eingehaucht. In Unterzahl konterten Murray und Hofverberg, vergaben

jedoch. In der 36.Minute wurde Max Kaltenhauser schön vorm gegnerischen Tor

angespielt. Mit einer Drehung und einem präzisen Rückhand-Pass gelang ihm der

umjubelte 2:3-Anschlusstreffer. Eine Reinke-Chance noch vor der letzten Pause

konnte der stark spielende Ziffzer im Gästetor abwehren.

Ins letzte Drittel starteten

die Eispiraten mit viel Druck, um den Ausgleich der Partie zu erzwingen. Trotz

bester Chancen und viel Druck aufs gegnerische Tor gelang jedoch zunächst kein

Treffer. Kaltenhauser vergab sogar gleich zwei Mal völlig allein vor Ziffzer.

Doch auch auf Gästeseite wurden gute Chance nicht genutzt. Ziesche in der

50.Minute frei vor Hätinen konnte den ETC-Schlussmann nicht überwinden. Umso

größer war der Jubel in der 52.Minute. Auf Vorlage von Switzer setzte sich

erneut Marius Trygg durch und erzielte den verdienten 3:3 Ausgleich, der bis

Drittelende bestand hatte. Somit mussten beide Teams in der Verlängerung. Dabei

zeichnete sich erneut Hätinen aus, der einen Konter durch Braun zunichte

machte. Nach torlosen fünf Minuten mussten beide Mannschaften ins Penaltyschießen.

Nachdem in der ersten Runde Sylvestre (Eisbären) und Kaltenhauser (ETC) trafen,

entschied Sean Fischer im sechsten Penalty die Partie für die Eisbären.

Torfolge:


0:1 04:06  Braun (Sylvestre) 5:4


0:2 10:45  Nason (Grinevitch,

Fiedler) 


0:3 31:38  Nason (Laitila,

Grinevitch) 5:4


1:3 32:23  Trygg (Hofverberg, Murray) 5:4


2:3 35:04  Kaltenhauser (Murray, Völk)


3:3 51:12  Trygg (Switzer, Veber) 5:4


3:4 65:00  Weiß – GWS (Penalty)

Zuschauer:

2.211

 

Die Abschlusstabelle der Oberliga-Vorrunde brachte ein

Kuriosum. Denn die ersten sieben Plätze wurden anhand des direkten Vergleichs

ermittelt. Je 73 Punkte haben Crimmitschau und Landsberg. Doch Crimmitschau ging

mit 7:2 und 4:6 aus den Spielen gegen Landsberg als Sieger hervor. Bei den

punktgleichen Teams von Ravensburg, Hannover und Rosenheim (je 71) musste der

direkte Vergleich untereinander entscheiden. Hannover verbuchte dabei 9,

Ravensburg 7 und Rosenheim 2 Punkte. Auch bei Heilbronn und Riessersee (je 62

Punkte) entschied der direkte Vergleich über Platz sechs und sieben wie bei

auch bei Platz 14 und 15 zwischen Miesbach und Berlin (je 43 Punkte).

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