Eispiraten: Auf Vereinsrekord folgt Feuerwerk

Eispiraten erleiden zwei NiederlagenEispiraten erleiden zwei Niederlagen
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Am Mittwochabend haben sich die

Eispiraten des ETC Crimmitschau mit einem hochverdienten 12:0-Erfolg über den

Tabellenletzten Stuttgart aus dem Jahr 2005 im heimischen Sahnpark

verabschiedet.

Dabei ging man die Torejagd im

ersten Drittel noch recht verhalten an, da auch Stuttgart zunächst bestrebt

war, das Spiel so lange wie möglich offen zu gestalten. Gäste-Keeper Bertet

lieferte seinen Beitrag dazu, um die ersten ETC-Chancen abzuwehren. Ausgerechnet

im ersten Powerplay der Stuttgarter war es dann Vadim Slivchenko vom ETC, der in

der 15.Minute aus dem eigenen Drittel einen Konter startete und in eiskalter

Manier vor Bertet verwandelte. Marius Trygg erhöhte noch vor der ersten Pause,

trotz starker Bedrängnis vor dem gegnerischen Tor auf 2:0. Gegen Ende schafften

es die Gäste aus Stuttgart im zweiten Powerplay noch einmal, Torhüter

Zellhuber mit Schüssen einzudecken, ein Tor gelang jedoch nicht.

Das zweite Drittel begann mit

Powerplay für den ETC, was sofort durch Doug Murray zum 3:0 genutzt wurde. In

der 23.Minute drückte der ETC im zweiten Powerplay erneut. Trotz sehr gutem

Spiel gelang kein Tor. In der 28.Minute passte Heine schön auf Detterer, der

allerdings gleich zwei Mal an Torhüter Bertet scheiterte. Nur Sekunden später

war es dann Mannschaftskapitän Torsten Heine selbst, der mit seinem Schuss auf

4:0 erhöhte. Mehr und mehr wurde das Spiel der Stuttgarter gestört und auf

Grund der nur 13 Feldspieler im Kader kraftloser. Die einzig nennenswerte Chance

im zweiten Drittel durch Maaßen wurde von Zellhuber pariert. Anders dagegen auf

Seiten der Westsachsen. Nach Dauerdruck schlenzte Vadim Slivchenko den Puck ins

lange Eck zum 5:0. Eine super Kombination von Slivchenko über Rusznyak auf Doug

Murray brachte das 6:0 im Powerplay und Torsten Heine mit Flachschuss erzielte

kurz vor Ende auch noch das 7:0, ebenfalls im Powerplay.

Das letzte Drittel begann, wie

das zweite aufgehört hatte. Der ETC mit ständigem Zug zum Tor, Stuttgart

bestrebt, das Ergebnis in Grenzen zu halten. Doch auf Grund einiger unnötiger

Fouls auf Gästeseite, wurde der ETC-Druck immer größer. In der 50.Minute

fackelten die ETC-Cracks erneut nicht lang.  Max Kaltenhauser erhöhte auf

8:0. Mundil auf Gästeseite scheiterte in der 52.Minute an Zellhuber im ETC-Tor,

im Gegenzug scheiterten die ETC-Spieler Heine und Reinke am fast ausgespielten

Bertet. Das 6.ETC-Powerplay brachte das 9.Tor. Beim Schuss von Christian Völk

griff der Gästekeeper daneben. Damit wurde noch einmal eine Schlussoffensive im

bereits stimmungsvoll feiernden Sahnpark eingeläutet. Peter Kathan (56.),

Marius Trygg (57.) und Vadim Slivchenko (58.) machten den höchsten Heimsieg der

Westsachsen in der laufenden Saison perfekt und heizten die Stimmung weiter an.

Entsprechend stimmungsvoll wurde das Spiel von Seiten der Fans nach Abpfiff

bejubelt.

Höhepunkt der Siegesfeier war

ein Feuerwerk auf dem Eis verbunden mit einem Spruchband von Seiten der

Mannschaft mit den besten Wünschen an die Fans für 2006. Mit lautstarken

Fangesängen und lang anhaltendem Beifall bedankten sich die ETC-Fans, die damit

den neuen Vereinsrekord (seit Neugründung 1990) von 11 Siegen in Folge und

damit ein sensationelles Zwischenergebnis in der Oberliga bejubelten. Zudem

erlebte man den 3.Shut-out auf heimischem Eis.

Auf der anschließenden

Pressekonferenz, die ebenfalls mit einem Mini-Feuerwerk zu Ende ging, zeigte

sich auch Gästetrainer Duszenko von der Atmosphäre ergriffen. „ich muss

schon sagen, es ist sensationell was hier los ist. Wir sind eine Weltstatt,

stehen aber mit dem Eishockey an fünfter Stelle. Ich freue mich, dass das hier

anders ist. Ansonsten war der Sieg klar verdient, dennoch haben wir mit unseren

Möglichkeiten bis zum Schluss versucht gegen zu halten, aber wir haben klar

andere Voraussetzungen wie Crimmitschau.“ Auch Gunnar Leidborg zeigte sich

sehr zufrieden mit dem Spiel: „Ich kann eigentlich wenig hinzufügen. Wir

haben verhalten begonnen und unsere Kadergröße ausgenutzt. Da muss man am

Anfang eben etwas Geduld aufbringen. Am Ende freue ich mich über den Sieg

meiner Mannschaft, obwohl damit die nächsten Spiele immer schwerer werden.

Irgendwann werden wir mit Sicherheit auch mal wieder verlieren, so ist der

Sport. Alles in allem haben wir aber eine sehr gute Serie hingelegt. Ich bedanke

mich bei unseren Fans und unseren Sponsoren für das Vertrauen und die Unterstützung.“,

so der schwedische Trainer.

Tore:


1:0 (14:34) Slivchenko, V. (Rusznyak, K. , Trygg, M. ) - UZ

- 4-5


2:0 (16:12) Trygg, M. (Hofverberg, E. , Veber, R. )


3:0 (20:29) Murray, D. (Slivchenko, V. , Veber, R. ) - PP -

5-4


4:0 (27:31) Heine, T. (Waberski, N. , Reinke, M. )


5:0 (30:06) Slivchenko, V. (Masak, M. , Veber, R. )


6:0 (35:16)

Murray

, D. (Rusznyak, K. , Slivchenko, V. ) - PP - 5-4


7:0 (39:56) Heine, T. (Trygg, M. , Reinke, M. ) - PP - 5-4


8:0 (49:18) Kaltenhauser, M. - PP - 5-4


9:0 (53:23) Völk, C. (Sevo, D. ) - PP - 5-4


10:0 (55:54) Kathan, P. (Heine, T. , Klotz, C. ) - PP - 5-4


11:0 (56:20) Trygg, M. (

Murray

, D. , Rehthaler, M. )


12:0 (57:51) Slivchenko, V. (Masak, M. )

 

Den Jahresabschluss begehen die

Eispiraten auf dem Eis am kommenden Freitag in Rosenheim. Zum letzten Spiel 2005

kann man sich erneut auf ein spannendes Spiel freuen, denn beim Tabellenzweiten

ist mit einem heißen Kampf um die Punkte zu rechnen. Allein fünf Fanbusse

werden sich einen Tag vor Silvester aus Westsachsen nach Bayern auf den Weg

machen und das Team bei den Star Bulls unterstützen.

Verzichten muss Trainer

Leidborg auf die Förderlizenzspieler aus Kassel, die wohl auf Grund des

Spielplanes vor Februar kaum in Crimmitschau zu Gast sein werden. Dennoch hat

auch das ETC-Team zuletzt bewiesen, dass man nicht unbedingt auf die Unterstützung

der DEL-Cracks angewiesen ist, obwohl man die so genannten „Blue-Shorts“

gern beim ETC sieht.

Die mittlerweile elf Siege in

Folge könnten jedoch den Westsachsen das notwendige Selbstvertrauen geben, auch

das letzte Spiel des Jahres zu gewinnen und damit die bestehende Serie

auszubauen.

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