Eislöwen wieder in der 2. Bundesliga

Lesedauer: ca. 3 Minuten

Es ist

geschafft, nach einem Jahr "Zwangspause" in der Oberliga sind die Eislöwen nun

endlich zurück in der 2. Bundesliga. Gleich mit dem ersten Matchball gelang es

den Mannen von Jan Tabor, den Wiederaufstieg perfekt zu machen und somit das

erklärte Saisonziel zu erreichen. Wenn aber nun jemand geglaubt hatte, es wird

ein leichtes Spiel, so täuschte er sich. Gleich zwei Mal lagen die

Dresdner mit zwei Toren im Rückstand. Aber eine eiserne Moral und der unbedingte

Wille zum Aufstieg entschieden letztlich vor der bereits tagelang ausverkauften

Kulisse der „Freiberger Arena“ am Ende über den knappen aber verdienten

5:4-Sieg.

Bis auf die

Langzeitverletzten Sikora (Bänderanriss) und Jason Deleurme (Mittelfußbruch),

waren alle Spieler mit an Board. Im Tor stand wieder Michal Marik.

Mit dem Ruf

der Fans nach dem Aufstieg begannen die Eislöwen das erste Drittel

ziemlich nervös. Nichts wollte so recht hinhauen. So konnte Füssen mit gutem

Forechecking die Dresdner immer wieder aus dem Konzept bringen. In Minute 14

passierte es dann, Eislöwe Kilian Glück wollte gerade zum Wechseln und bekam den

Puck an den Schlittschuh. Dieser prallte ab und fiel Garret Festerling vor die

Füße, welcher sich die Hartgummischeibe schnappte und Nick Anderson bediente, welcher seelenruhig in Überzahl zum 1:0 einschob. Dem noch nicht genug, nur eine

Minute später konnten die Gäste den zweiten Treffer erzielen. Ruslan

Bezshchasnyy konnte per Bauerntrick den völlig überforderten Michal Marik

überwinden und zum 2:0 einnetzen. Zum Ende des Drittels durften die über 4000

Eislöwenfans aber doch noch einmal jubeln: per Schlagschuss gelang Verteidiger

Jason Lundmark der Anschlusstreffer zum 1:2.



Im zweiten

Drittel gelang Petr Hruby in einer 5-4 Überzahlsituation dann der 2:2-Ausgleich.

Aber nur 5 Minuten später war es wieder Ruslan Bezshchasnyy, der den alten

Abstand wieder herstellte. Im weiteren Verlauf hatten die Eislöwen noch

zahlreiche Chancen, die aber alle samt entweder an der eigenen Verspieltheit

oder am großartig aufgelegten Andre Irrgang scheiterten.

Zu beginn des

letzen Drittels gleich der nächste Schock für die Dresdner Fans. Jason Lundmark

verlor die Scheibe nur zwei Meter vorm eigenen Tor. Dass schaute sich Tom Fiedler

nicht zweimal an und verwandelte eiskalt zum 4:2. Als nur Minuten später Jason

Lundmark fast der gleiche Fehler noch einmal passierte, gab ihm Trainer Jan

Tabor erstmal eine Auszeit auf der Bank. Dresden war von da an bemüht, den Zweitore-Rückstand aufzuholen. Als Kilian Glück in der 57. Minute dann endlich der

Anschlusstreffer gelang, entbrach ein richtiger Sturmlauf auf das Füssener Tor.

Dresden spielte wie verwandelt und konnte die die Gäste nun im eigenen Drittel

festnageln. Es dauerte nur 91 Sekunden da fiel der Ausgleich. Verteidiger Roman

Weilert schoss per Schlagschuss das 4:4.

Als die

Sirene zur Pause ertönte, hieß das für alle Anwesenden Verlängerung. Im Spiel 4

gegen 4, ließen die Eislöwen auch da nichts unversucht, die Scheibe im

gegnerischen Tor zu versenken. Dies gelang knapp 2 Minuten vor Schluss in einem

4:3-Überzahlspiel. Kevin Gardner schoss die Dresdner mit seinem Tor in einen

glückseligen Rausch und damit in die 2. Bundesliga.

Fazit:

Unglaublich, dass die Eislöwen das letzte Spiel so

spannend gemacht haben, hätte wohl keiner gedacht. Gratulation aber auch an

Füssen, die bei einem Stand von 3:1 in der Serie und dem Matchball Dresdens,

jederzeit mit allen Kräften dagegenhielten und zu keiner Zeit den Eindruck von

Resignation aufkommen liesen. So feierten die Dresdner Fans noch zusammen mit

ihren Spielern und dem Verein bis tief in die Nacht hinein ausgelassen den

Wiederaufstieg in die 2. Liga. In einem Interview nach dem Spiel gab

Playoff-Topscorer Daniel Menge noch bekannt „Ich werde in Dresden bleiben“ und

ist damit der erste Spieler im Dresder Kader.

(ov) 

 

Foto by Michael

Söckneck.

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