Eislöwen ringen starke Leoparden mit 9:4 nieder

Eislöwen verlieren mit 0:4 in SchweinfurtEislöwen verlieren mit 0:4 in Schweinfurt
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Die Dresdner Eislöwen besiegten vor 2053 Zuschauern in einem schnellen aber fairen Spiel den EV Füssen mit 9:4.

 

Bis auf Kilian Glück, der sich mit Grippe krankmeldete, Markus Rhode, der immer noch wegen Adduktorenproblemen pausierte und dem Dauerverletzen Martin Hamann, konnte Trainer Marian Hurtik auf alle Spieler zurückgreifen. Im Tor stand heute wieder Michal Marik.

Das 1. Drittel begann sehr druckvoll seitens der Dresdner. So hatten sie bereits nach 30 Sekunden die erste richtige Torchance. Dass die Überlegenheit keine Früchte trug, lag wohl in erster Linie an der Verspieltheit des Eislöwen Sturms. Besser machten es die Leoparden in der 9. Minute. Nick Anderson schloss in einer Konterchance einen schnellen Querpass zum 0:1 ab. Die Antwort, in Form des Ausgleichs folgte allerdings nur 3 Minuten später durch einen Schlagschuss im Powerplay von Jason Lundmark. Mit vielen ungenutzten Chancen der Eislöwen ging es mit 1:1 in die Drittelpause.

Das Mitteldrittel begann mit einem Foul gegen den Dresdner Adriano Carciola, welcher direkt an einem Torschuss gehindert wurde. Der Schiedsrichter entschied folgerichtig auf Penalty, der durch Kevin Gardner eiskalt ins rechte Dreiangel verwandelt wurde. Nur 1 Minute später war es erneut Kevin Gardner, der im Powerplay auf 3:1 erhöhte. Praktisch im Gegenzug schafften die Leoparden wiederum durch Nick Anderson den Anschlusstreffer. Martin Zajac stellte aber 2 Minuten später den alten Abstand wieder her. Danach drehte Füssen auf und schaffte in der 31. Minute mit einem Doppelschlag durch Markus Vaitl und Garrett Fersterling den 4:4-Ausgleich. Zwischenzeitlich flachte das Spiel Zusehens ab. Einzigste Höhepunkte waren die Tore von David Cermak in der 36. - und Adriano Carciola in der 39. Minute. So endete das 2. Drittel verdient mit 6:4.

Im letzen Drittel hatte der EV Füssen einer überlegenen Dresdner Mannschaft nichts mehr entgegenzusetzen. In der 44. Minute machte Kevin Gardner mit seinem 3. Tor des Abends, seinen Hattrick perfekt. 2 Minuten später konnte auch Michael Schmerda punkten und erhöhte auf 8:4. Den Schlusstreffer zum 9:4-Endstand markierte aber 5 Sekunden vor der Schlusssirene erneut Adriano Carciola.

Stimmen zum Spiel:

Dave Rich (Füssen):  „Wir haben versucht diszipliniert zuspielen, welches auch im 1. Drittel gut geklappt hat. Wir haben in den ersten 25. Minuten gut mitgehalten. Das überragende Überzahlspiel der Eislöwen brachte aber letztendlich die Entscheidung. So bleiben die 3 Punkte in Dresden. Ich bin aber zufrieden mit den 3 Punkten, die wir am Freitag eingefahren haben.“

Marian Hurtik (Dresden): „Wir haben sehr aggressiv angefangen. Dann hat uns Füssen ein Bein gestellt. Ich muss sagen es gab schon schönere Spiele, bin aber über die 3 Punkte sehr froh. Mir wäre lieber, wenn wir weniger Tore schießen und dafür auch weniger kassieren. So bleiben die 3 Punkte in Dresden und das Leben geht weiter.“

(ov)


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