Eisbären Juniors: Knappe Niederlage gegen Leipzig

Eisbären Juniors: Sensationeller Sieg gegen den BSchC PreussenEisbären Juniors: Sensationeller Sieg gegen den BSchC Preussen
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Am Donnerstagabend versuchten die Eisbären Juniors ihren Aufwärtstrend (3 Siege in Folge) fortzusetzen und weiter um den Einzug in die Meisterrunde zu punkten. Gegner waren die Blue Lions Leipzig, welche erfolgreich an der Tabellenspitze der Oberliga Nord-Ost angesiedelt sind. Druckvoll begannen die Gäste die Partie, auch begünstigt durch eine Überzahl. Die Juniors konnten aber gegenhalten und konnten sich für kurze Zeit sogar im Leipziger Drittel festsetzten, kamen dem Goalie Zellhuber allerdings nicht gefährlich nahe. Die erste richtige Chance der Gastgeber war dementsprechend erst in der 9. Spielminute durch Marcus Sommerfeldt. Körperlich intensiv, aber recht unsortiert wirkte die Partie – jedenfalls bis zur 14. Spielminute! Denn da konnte Richard Mueller, nachdem er die Leipziger Abwehr schwindlig spielte, aus der halbnahen Distanz mit einem Schuss im spitzen Winkel links neben Zellhuber einnetzen. Viel Glück besaß er zum Beginn des Mittelabschnittes, als er im Powerplay der Eisbären Juniors zwei gefährliche Schüsse von Sommerfeldt und Rankel abwehrte.


Fortan übernahmen die Gastgeber auch die höheren Spielanteile, die Gäste waren dagegen effektiv. In der 32. Spielminute musste sich der Berliner Torhüter Daniar Dshunussow erstmals geschlagen geben. Christian Mayr traf, nachdem ihm Andre Grein den Puck recht listig vorlegte. Anscheinend ein Schock für die Berliner, denn irgendwie lief danach nicht mehr viel zusammen. So nutzte erneut Christian Mayr eine Unachtsamkeit der Berliner Abwehr und brachte seine Messestädter in Führung (39. Spielminute).


Im letzten Drittel versuchten die Hohenschönhauser Young Guns das Spiel wieder zu ihren Gunsten zu drehen, kamen aber nie entscheidend vor das Leipziger Tor. Die Gäste konnten gut dagegenhalten und nutzten weiter ihre Chancen effektiv. So war es jedenfalls in der 49. Spielminute, als Richard Keyes auf 3-1 aus Sicht der Sachsen erhöhte. Unnötig, wie viele Betrachter den Spielstand ausmachten. Hätten doch die Juniors mit ein bisschen mehr Druck und Abgeklärtheit durchaus führen können. Doch schon kurz vor dem resignieren holte Richard Mueller die Spannung wieder zurück. Zum zweiten mal an diesem Abend überwand er den Blue-Lion Goalie zum 2-3 Anschlusstreffer (56.). Die Berliner hatten kurz darauf in Überzahl die Chance auszugleichen, ließen aber die zwei Minuten numerische Überzahl ungenutzt. Auch nicht als Coach Tomlinson 40 Sekunden vor Ende seinen Goalie vom Eis nahm. So ist die Siegesserie gerissen.


Jeff Tomlinson wirkte nach dem Spiel auch etwas frustriert und resümierte:

„Wir waren gut ins Spiel gekommen und meine Spieler dachten das sie nach dem Führungstor durch eine offensive Spielweise mehr Druck machen müssten. Dadurch machten wir wahrscheinlich zu viele Fehler. Diese Fehler wurden bestraft!“, so der Coach.

„Wir hätten gewinnen können, aber unsere Abwehr war heute nicht gut.“

Zu den ungenutzten Möglichkeiten hatte er auch eine Erklärung: „Einige scheinen Angst zu haben dahin zu gehen wo es weh tut. Das gehört aber dazu und dann muss man sich halt mal nach dem Spiel einen Eisbeutel beispielsweise auf den Ellenbogen legen.“

Gerade die Kompaktheit der Leipziger vor ihrem Tor schien nach seiner Aussage abschreckend für seine Mannen gewesen zu sein.


Ein Lob hatte er auch noch übrig, und dieses galt dem Berliner Torwart Daniar Dshunussow:

„Daniar hat gut gehalten. Ohne seine Paraden hätte es auch höher stehen können!“

Bleibt abzuwarten ob am Sonntag in Hannover bei den Indians die Niederlage wieder weg gemacht werden kann. Doch die Indians haben noch eine Rechnung mit den Berlinern offen, als sie vor einigen Wochen in Hohenschönhausen mit 3-9 quasi unter die Räder kamen. Die Juniors werden erneut mit allen DEL-Förderlizenzler die Reise antreten. (ovk/mac)

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EC Peiting Peiting
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EHF Passau Black Hawks Passau
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Höchstadter EC Höchstadt
HC Landsberg Riverkings Landsberg
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Starbulls Rosenheim Rosenheim
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