Eisbären Juniors: Erst im Penaltyschießen geschlagen

Eisbären Juniors: Sensationeller Sieg gegen den BSchC PreussenEisbären Juniors: Sensationeller Sieg gegen den BSchC Preussen
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Am Sonntag trafen die Eisbären Juniors in der Oberliga Nord-Ost auf das Überraschungsteam aus Leipzig. Schon gute Akzente konnten die Messestädter in der laufenden Saison setzen, aber auch die Schützlinge von Jeff Tomlinson scheinen immer besser in Fahrt zu kommen. Schon beachtlich war der Erfolg am Freitag Abend am Hannoveraner Pferdeturm als die dort beheimateten Indians mehr oder weniger überraschend mit 3-2 geschlagen wurden.

Mit dieser Euphorie und Spiellaune schienen die Juniors auch in dieses Spiel gegangen zu sein. Wurde sich zu Beginn zwar noch etwas abgetastet, so machten die Berliner ab der dreizehnten Spielminute ernst. Erst traf Abwehrspieler und Youngster Rene Kramer zum eins zu null, wenig später erhöhte Richard Mueller zum zwei zu null (16. Spielminute). Aber auch in der Hintermannschaft kam viel Gutes zusammen. Auch Goalie Ziffzer konnte sich durch sehenswerte Paraden auszeichnen. Noch aber beim Pausentee schienen die eben erwähnten gewesen zu sein, als nur sechsundvierzig Sekunden nach Drittelbeginn Stephan Kreuzmann den Anschlusstreffer markierte. Danach schlugen die Leipziger ziemlich über die Stränge, was sich an den Strafzeiten auf dem Spielberichtsbogen auch niederschrieb. War das Spiel aber mal von der Spieleranzahl her ausgeglichen, so sah man jetzt die Leipziger mit höheren Spielanteilen - konnten aber bis zum Beginn des Schlussdrittels nichts Zählbares für sich verbuchen.

Auch bis zur ersten Hälfte des Schlussdrittels agierten die Gäste kräftig – die Juniors hatten aber auch ihre Gelegenheiten. In der 54. Spielminute nutzten die Gastgeber die Undiszipliniertheiten der Gäste und nahmen in einer Zweimannüberzahl das Geschenk an. Fiedler erhöhte den Vorsprung auf 3-1. Troy Stephens machte es aber noch einmal spannend, als er knapp drei Minuten vor Ende den Anschlusstreffer einnetzte. Siebenundfünfzig Sekunden später kam gar der Schock für die Berliner Young Guns, als Pete Gardiner die ca. 30 Leipziger Fans zum jubeln brachte – Ausgleich. Da dieser bis zum Ende der regulären Spielzeit anhielt, musste das Spiel in die Overtime gehen. Hier zeigten sich die Berliner engagierter, hatten aber im Abschluss noch gravierende Mängel. Den Rest der Angriffsbemühungen zerstörte ein sicher agierenden Leipziger Goalie Zellhuber. Auch in Unterzahl, welche die Blue Lions in der letzten Minute überstanden.

Im endgültig finalen Penaltyschießen siegten die Blue Lions durch Treffer von Stephens und Spoltore, während die Juniors alle komplett vergaben. (ovk)