Eisbären feiern ungefährdeten 6:0-Sieg gegen Krefeld

Eisbären feiern ungefährdeten 6:0-Sieg gegen KrefeldEisbären feiern ungefährdeten 6:0-Sieg gegen Krefeld
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Die Eisbären waren über die gesamten 60 Minuten die bessere, spielbestimmende Mannschaft, kamen vor 589 Zuschauern in der Eissporthalle am Maxipark früh zu nennenswerten Möglichkeiten. Wie in der vierten Minute, als Malte Bergstermann nach gutem Zuspiel von Christian Gose die Scheibe nicht richtig traf, oder als Milan Vanek mit einer Direktabnahme erfolglos blieb (6.). In der neunten Minute war der Bann dann gebrochen: Jiri Svejda passte auf Matthias Potthoff, der sicher und mit der nötigen Abgeklärtheit zum 1:0 einnetzte. Krefeld war dagegen nur zu wenigen Möglichkeiten gekommen. So vereitelte Hamms Goalie Benjamin Voigt einen Konter von Matthias Wodrich (12.). Die Gastgeber verpassten es dagegen, nachzulegen. Gose scheiterte aus gut zwei Metern nach Zuspiel von Patrik Flasar (13.), und der gegnerische Schlussmann Ken Passmann begrub die Scheibe nach einem Schuss von Flasar unter sich (17.).

Auch im zweiten Drittel war der tschechische Verteidiger gefährlich – und diesmal auch erfolgreich. Flasar erhöhte nach einem Abpraller von Sebastian Licau auf 2:0 (21.), ehe er auch den dritten Treffer des Abends markierte (26.). Doch die Hammer taten sich gegen die tief stehenden Gäste unheimlich schwer dabei, ihre Dominanz in weitere Treffer umzumünzen – Chancen dazu hatten sie jedoch allemal, wie durch Vanek (29., 32.) Flasar (30.) oder Marc Polter. „Wir haben viel zu kompliziert gespielt“, monierte Plate. Vor allem in Überzahl „wollten wir die Scheibe förmlich hereintragen“.

Zufrieden war der Coach jedoch mit der Arbeit nach hinten, denn „wir haben nur sehr wenig zugelassen“ - weshalb Goalie Voigt sich mit einigen Dehnübungen selbst warm gehalten hatte. Ohne Sebastian Licau, der wegen einer Schulterverletzung nach einem Bandencheck draußen geblieben war, ging es in den Schlussabschnitt, in dem sich nur wenig geändert hatte. „Wenn wir nicht kompliziert gespielt haben, haben wir auch Tore erzielt“, sagt Plate. Und genau dies war im Schlussabschnitt der Partie der Fall. Im Nachsetzen hatte Vanek einen Konter in Unterzahl zum 4:0 verwandelt (55.), und nachdem Kapitän Nils Sondermann für Christian Nieberle aufgelegt hatte, traf der Stürmer mit der Rückennummer 84 zum 4:0 (57.). Nur 34 Sekunden später war es erneut Vanek, der das 6:0 besorgte (59.).

So feierte Martin Köchling einen versöhnlichen Abschied: Der 28-jährige Verteidiger hängt seine Schlittschuhe aus beruflichen Gründen an den Nagel, will dem Verein aber für andere Aufgaben weiterhin zur Verfügung stehen.

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