Eisbären feiern 5:3-Erfolg in Geleen

Eisbären feiern 5:3-Erfolg in GeleenEisbären feiern 5:3-Erfolg in Geleen
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Dabei waren die Vorzeichen einen Tick schlichter als beim Hinspiel, denn Jiri Svejda war nicht mit nach Geleen gefahren. Dem Stürmer plagte eine Erkältung und bekam die Nachwirkungen eines Schusses vom Freitag zu spüren. „Daher bekam er eine kleine Pause. In der Vorbereitung sollten wir kein unnötiges Risiko eingehen“, betonte der Coach. Dennoch war sein Team, das nur mit 13 Feldspielern anreiste, ganz gut in die Begegnung gekommen und sogar zwei Unterzahl-Situationen schadenfrei überstanden. In eigener doppelter Überzahl ging Hamm darauf nach einem Schuss von der blauen Linie durch Nils Sondermann in Front (16.).

Im zweiten Abschnitt verloren die Gäste ein wenig den Faden. Einerseits. Andererseits erhöhte Geleen den Druck. In numerischer Überlegenheit egalisierte der niederländische Erstligist zum 1:1 (29.). Kurz darauf kam Goalie Patrick Hoffmann für Benjamin Voigt in die Partie – Voigt hatte schon in der Pause angekündigt, Leistenprobleme zu haben. „Beide Keeper haben aber einen sehr guten Job gemacht“, sagte Plate. „Patrick war sofort hellwach und hat uns oft im Spiel gehalten.“ Denn die Schussstatistik fiel mit 22:3 deutlich zugunsten der Gastgeber aus. „Aber wir haben auch gegen eine sehr starke Mannschaft gespielt und es außerdem geschafft, uns in den meisten Situationen zu befreien“, wurde es Plate deshalb nicht bange. Denn seine Mannen waren effektiver: Christian Gose scheiterte nach einem schönen Solo zwar am gegnerischen Schlussmann, doch Malte Bergstermann verwandelte den Rebound ins verwaiste Tor (35.) - erneut in Überzahl.

Im Schlussdrittel stand auch Tim Linke wegen Rückenproblemen nicht mehr zur Verfügung. Doch die verbliebenen Zwölf machten weiterhin einen ordentlichen Job. Zunächst glichen die Holländer im Powerplay erneut aus (46.), ehe sie kurz danach erstmals in Front gingen (48.). Doch die Hammer Antwort folgte nahezu postwendend, als Niko Bitter die Scheibe von der blauen Linie ins Gehäuse beförderte (49.). Es folgten zwei Strafzeiten für die Gastgeber, die das Plate-Team eiskalt ausnutzte: Zunächst stellte Nils Sondermann die Führung wieder her (56.), ehe Jeff Maronese nur 20 Sekunden später auf 5:3 erhöhte. In den letzten 90 Sekunden nahmen die Niederländer den Keeper heraus und versuchten mit allen Mitteln, den Sieg der Eisbären noch zu gefährden – erfolglos. „Wir haben hinten sehr gut stand gehalten“, war der Trainer im Großen und Ganzen mit seiner Defensive zufrieden. „Wir haben da sehrgut verteidigt und wenig zugelassen.“um ersten Mal im Laufe der Vorbereitung nutzten die Eisbären ihre numerische Überlegenheit aus – alle Tore waren in Überzahl gefallen. „Der Puck ist insgesamt besser gelaufen“, stellte Plate fest – wohl wissend, „dass da noch ein bisschen Luft nach oben ist.“


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