Eine neue Zeitrechnung für den EHC

Ein kleiner SchrittEin kleiner Schritt
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Nach elf Spielzeiten in der Regionalliga beginnt beim EHC Dortmund am Wochenende eine neue Zeitrechnung: „Vier Jahre haben wir auf dieses Ziel hin gearbeitet. Nun ist es so weit, der EHC spielt in der Oberliga“, erklärt das Vorstandsduo der Westfalen Elche, Günter Kuboth und Gerd Alda, nicht ohne Stolz. Zum Auftakt gibt es sofort zwei sehr traditionsreiche Gegner. Zuerst empfängt der EHC Dortmund am Freitagabend ab 20 Uhr die Tölzer Löwen im Eissportzentrum Westfalenhallen, am Sonntag steht die erste (von insgesamt mindestens 16 Fahrten) in den Süden der Republik auf dem Terminkalender. Dann müssen die Elche um 18 Uhr in Füssen im dortigen Bundesleistungszentrum am Kobelhang auflaufen.

Während man in Bad Tölz in den sechziger Jahren zwei Deutsche Meisterschaften feiern konnte, wurde der EV Füssen zwischen 1949 und 1973 gleich sechzehn Mal Meister. Ein weiterer Blick in die Eishockey-Historie verdeutlicht die Besonderheit der beiden Wochenendspiele des EHC. Es ist 35 Jahre her, dass eine Dortmunder Mannschaft gegen ein Team aus Bad Tölz oder Füssen antreten konnte. In der Saison 1964/65 spielte Eintracht Dortmund (im damals noch offenen Stadion an der Strobelallee) in der Bundesliga und musste sowohl gegen den EC Bad Tölz als auch gegen den EV Füssen die bajuwarische Überlegenheit anerkennen. Es war die letzte Saison für diesen Dortmunder Verein und auch Bad Tölz und Füssen mussten sich Mitte der siebziger Jahre aus der höchsten Spielklasse verabschieden.

„Für den EHC ist die Oberliga Neuland. Der Verein ist in einer Lernphase und als einziger Aufsteiger haben wir es zusätzlich schwer. Trotzdem gehen wir zuversichtlich an die neuen Aufgaben. Wir haben uns zwei Monate lang intensiv auf die Meisterschaftsserie vorbereitet. Jetzt erhoffe ich mir zusammen mit der Mannschaft einen guten Start und vor allem eine gute Resonanz auf den Rängen. Schließlich ist es gut 13 Jahre her, dass in Dortmund Eishockey auf diesem Niveau geboten wurde“, richtet Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges einen Appell an alte und neue Eishockeyinteressierte.

Bei den Westfalen Elchen hat es zum Wochenbeginn einige personelle Entwicklungen gegeben. Während die Try-Out-Spieler Tobias Orkan und Noah Katz den Verein verlassen haben, gab es eine neue Entwicklung in der Personalie Vitali Stähle. Nach einem operativen Eingriff hat er nun einen neuen leistungsbezogenen Vertrag unterschrieben (mit einer Kündigungsoption, falls die Verletzung wieder auftreten sollte).

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