Ein Tor Vorsprung reicht

Peiting: Zweite Nullrunde - Zu viel Respekt und zu wenig SelbstvertrauenPeiting: Zweite Nullrunde - Zu viel Respekt und zu wenig Selbstvertrauen
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Ein Tor Vorsprung reicht für einen Sieg. Ganz nach dieser Devise spielte der EC Peiting am letzten Wochenende. Gegen den krassen Außenseiter, die Eisbären Berlin Juniors, reichte es für den Tabellenführer zu einem schmeichelhaften 2:1-Erfolg. Zwei Tage spä-ter boten die Peitinger beim EV Füssen eine deutliche Leistungssteigerung, die mit ei-nem 4:3-Sieg belohnt wurde.

Die Berliner sind weiterhin kein Lieblingsgegner der Peitinger. Nach den zwei Niederlagen im Vorjahr gegen das aktuelle Schlusslicht der Nordgruppe tat sich der ECP auch diesmal schwer. Gegen die lauffreudigen und unheimlich bissigen Berliner fanden die Peitinger über-haupt nicht ins Spiel. Die Zuschauer bekamen so nur wenige Torchancen in der ausgegliche-nen Partie geboten. Nach zwei torlosen Durchgängen nutzte Swärd (43.) schließlich einen kapitalen Schnitzer der ECP-Abwehr zur Führung. Bis kurz vor Schluss sahen die Berliner danach wie die Sieger aus, ehe das Topscorerduo der Peitinger zuschlug. Erst markierte Si-mon Barg (56.) mit dem 200. Saisontreffer den Ausgleich und Sekunden vor dem Ende gelang Lubor Dibelka, nachdem Gäste in Unterzahl nicht aufpassten, das glückliche Siegtor. „Wir haben den Gegner wohl unterschätzt“, musste ECP-Coach Leos Sulak einräumen.

Mit wesentlich mehr Engagement ging sein Team dann ins Nachbarschaftsderby in Füssen. Im ausgeglichenen ersten Durchgang schoss Bindl (7.) die Hausherren zunächst in Front. Genau eine Minute später glich Alex Kreuzer (8.) aber wieder aus. In Überzahl erzielte Manfred Eich-berger (14.) danach den Führungstreffer der Gäste. In der flotten Partie erarbeiteten sich die Peitinger dann im Mittelabschnitt deutliche Vorteile. Vor dem Kasten erwiesen sie sich dazu als abgeklärt. Thomas Zeck (32.) und Michael Fröhlich (38.) bauten den Vorsprung des ECP auf 4:1 aus. Im Schlussdurchgang kontrollierten die Peitinger lange Zeit das Geschehen. Erst in den letzten zehn Minuten gerieten sie noch mal unter Druck als Maaßen (47.) und Bindl (54.) zum Anschlusstreffer der Füssener trafen. Den kleinen Vorsprung brachte der ECP dann aber über die Zeit. „Letztlich war es aber ein verdienter Sieg“, bilanzierte Sulak zufrieden. Am Frei-tag spielen die Peitinger nun in Miesbach und am Sonntag (18 Uhr) gastiert der EHC Kloster-see beim Tabellenführer.