Ein Punkt zum Jahresende

Rote Laterne in Füssen gelassenRote Laterne in Füssen gelassen
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Mit 2:3 nach Penaltyschießen unterlagen die Starbulls Rosenheim am Freitagabend vor 1750 Zuschauern den Blue Devils Weiden.

Mit einer guten Leistung beendeten die Starbulls das holprige Kalenderjahr 2006. Und irgendwie war diese Partie ein Spiegelbild des gesamten Jahres. Die Grün-Weißen kämpften, nur man benötigte zu viele Torchancen, um die nötigen Treffer zu erzielen. Vor allem im zweiten Drittel hätten die Rosenheimer das Match zu ihren Gunsten entscheiden können, doch der Puck fand bei keinem der elf Torschüsse über die Linie.

Das Spiel begann alles andere als positiv für die Hausherren, die nach einem Abwehrfehler nach nur 37 Sekunden das 0:1 durch Marcel Waldowsky hinnehmen mussten. Die Starbulls erholten sich von diesem Gegentor schnell, überstanden in der Folge eine Strafzeit gegen Stephan Gottwald (der vielleicht beste Rosenheimer des Abends) und wenig später ein weiteres Unterzahlspiel, als Patrick Neundorfer in der „Kühlbox“ saß. Während dieses Weidener Powerplays hatte Gottwald nach einem Pfostenschuss bei einem Break Pech. Weitere Ausgleichsmöglichkeiten hatten in der Schlussphase des ersten Drittels Neundorfer, Markus Kempf und Thomas Weiszdorn.

Der Mittelabschnitt war von Rosenheimer Überzahlminuten geprägt. Insgesamt verbrachten die Gastgeber fast acht Minuten in numerischer Überlegenheit, ein Treffer wollte aber trotz guter Möglichkeiten nicht fallen. Weitere Chancen gab es außerdem für Gottwald in der 27. Minute in Unterzahl, Patrick Hager (31.), Anton Bernard (35.) und Weiszdorn (38.). Das letzte Drittel war gerade neun Sekunden alt, da beendete Gottwald die 126 Minuten andauernde torlose Zeit der Starbulls. Die Vorlagen lieferten Mondi Hilger und Patrick Senger. Und es kam noch besser, denn der im Jahr 2006 durch Verletzungen gebeutelte 18-jährige Daniel Bucheli verwertete in der 47. Minute einen Nachschuss zur 2:1-Führung. Doch der Vorsprung hielt nur bis zur 57. Minute, als Waldowsky auf Zuspiel von Turo Virta und Petr Korinek den 2:2-Ausgleich besorgte.

In der Verlängerung gab es keinen zwingenden Torchancen, so dass das Penaltyschießen über den Zusatzpunkt entscheiden musste. Hier vergaben zunächst Neundorfer, Kujala, Hilger und Schneider für Rosenheim, während nur Christian Gegenfurtner traf. Bei Weiden überwand Jan Penk den Starbulls-Goalie Olli Häusler, Patrik Moberg, Christoph Koziol, Michael Fendt und Miikka Jäske scheiterten. Im Tie-Break klappte es bei Gegenfurtner nicht mehr, Penk wiederholte allerdings sein Erfolgserlebnis und sicherte den Gästen zwei Zähler.

Trainerstimmen:

Jiri Neubauer (Blue Devils Weiden): Das Spiel war interessant und spannend. Wir führten mit viel Glück nach 20 Minuten, im zweiten Drittel überlebten wir den großen Rosenheimer Druck und im letzten Drittel hatten wir nach den zwei Gegentoren eine schlimme Phase. Dank des Überzahltores schafften wir die Verlängerung und waren in der Lotterie Penaltyschießen die glücklichere Mannschaft. Rosenheim hätte zwei Punkte verdient gehabt.

Markus Berwanger (SBR): Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Mit etwas Glück hätten wir nach zwei Dritteln mit 5:1 führen können, es fehlen aber Kleinigkeiten, wie ein Stürmer, der ein Tor reinwürgen kann. Wir sind momentan das vielleicht beste Unterzahlteam, mit drei Mann ist es aber sehr schwer. Den Punkt haben wir uns redlich verdient, ein Lob möchte ich auch den Fans für die großartige Unterstützung aussprechen.


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