EHC München verliert erstes Halbfinale: 2:5 in Bremerhaven

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Mit einem lachenden und einem weinenden Auge dürfte man im Führungszirkel des Oberligaaufsteigers aus München die Kunde aus dem hohem Norden vernommen haben: 2:5 verlor der EHC am Ende doch noch deutlich, nachdem die frühe 2:0 Führung der Gastgeber durch zwei Tore des besten Stürmers, Tim Leahy, zwischenzeitlich ausgeglichen werden konnte. Dem furiosen Endspurt der „Fischtown Pinguins“ hatten Torwart Koslow und seine Vorderleute jedoch nichts mehr entgegenzusetzen.



Am Sonntag um 18 Uhr kommt es in München zum Rückspiel der beiden Teams. Sollten die Münchner dieses zweite Halbfinale gewinnen, müssten sie am Dienstag zum endgültigen Showdown nochmals an die Nordseeküste reisen. Es läuft aber alles darauf hinaus, dass die beiden hohen Favoriten Bremerhaven und Essen den ersehnten Aufstieg in die 2. Bundesliga schaffen werden. Damit wäre der Kelch des „drohenden“ Aufstieges nochmals an den Münchnern vorbeigegangen.



Jürgen Bochanski, erster Vorstand des EHC, hat in den vergangenen Tagen in Interviews mehrfach betont, dass er sich dem Aufrücken in die nächsthöhere Klasse nicht verweigern würde, sollte die Mannschaft dies sportlich erreichen. Allerdings würde damit die angestrebte Konsolidierung des Vereins in Frage gestellt. Der Etat müsste in der 2. Liga drastisch angehoben werden, was angesichts des mäßigen Zuschauerzuspruchs in München mit viel Risiko verbunden wäre. Insofern ist man beim EHC keineswegs böse darüber, wenn der Aufstieg in dieser Saison noch nicht realisiert werden könnte. Schließlich hat man wesentlich mehr erreicht, als man vor der Saison jemals geglaubt hatte: Das Team konnte sich mit dem Erreichen des Halbfinales für die nächste Pokalrunde qualifizieren, in der zugkräftige höherklassige Gegner warten.



Die Planungen für die nächste Oberligasaison laufen in München bereits auf Hochtouren. Neben der Verpflichtung des Garmischer Duos Kink (Trainer) und Winkler (Manager), die trotz vorsichtiger Dementis des Vorstandes als sicher gilt, haben die meisten Leistungsträger bereits für ein weiteres Jahr zugesagt. Fragezeichen stehen nur noch hinter den Namen Leahy (noch im Vertragspoker) und Menge, dem Abwanderungspläne in die 2. Liga (Regensburg?) nachgesagt werden. Definitiv verlassen werden den EHC Torwart Koslow und Verteidiger Thomas Vogl, die beide nach Duisburg wechseln. Nachfolger von Koslow im EHC-Tor wird ein Spieler mit prominentem Namen: Kevin Kühnhackl.

Ganz oben auf der Wunschliste steht noch ein kanadischer Verteidiger vom Stile eines Jason Herter, einst Liebling der Baronsfans in der DEL. (an)

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