EHC München: Positive Zwischenbilanz

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Am nächsten Wochenende finden, bedingt durch die Länderspielpause, auch in der Oberliga keine Punktspiele statt. Beim Aufsteiger EHC München nützte man diese Pause, um eine erste Bilanz zu ziehen, die äußerst positiv ausfällt: Nach 14 absolvierten Spielen hat sich das Team von Trainer Eibl völlig überraschend auf den dritten Tabellenplatz vorgearbeitet. Noch wichtiger als diese Tatsache ist dem Coach jedoch der komfortable Vorsprung von 12 Punkten auf den undankbaren sechsten Platz. Schließlich erreichen nur die ersten Fünf die begehrte Meisterrunde, und an dieser möchten die Münchner unbedingt teilnehmen.

Einer der Hauptgründe für die derzeitige hervorragende Platzierung ist sicher die gute Saisonvorbereitung. Während andere Teams noch händeringend nach Spielern suchten, konnte Michael Eibl bereits seinen kompletten Kader zum Training um sich scharen. Und dieses hatte es bekanntermaßen in sich: Nicht nur auf dem Eis, sondern auch in der selbst gefertigten „Folterkammer“ wurden die Spieler gnadenlos getrimmt, was sich jetzt in den Spielen als großer Vorteil gegenüber der Konkurrenz erweist.

Außerdem verfügt der EHC, im Gegensatz zu den meisten anderen Oberligateams über drei nahezu gleichwertige Sturmreihen. Auch bei der Verpflichtung der Ausländer hatte man einen guten Riecher: Brearley, Newhook sowie der später verpflichtete Ex-DEL-Spieler Leahy wurden zu echten Leistungsträgern, die nicht mit Toren geizten.

Während also sportlich alles im Lot ist, macht der magere Zuschauerzuspruch den Verantwortlichen einige Sorgen. Zwar hat man den kalkulierten Schnitt von 1400 pro Spiel knapp erreicht, angesichts der überragenden Leistungen der Mannschaft hätte man sich doch etwas mehr erwartet. Es kamen zu den teilweise recht niveaulosen Spielen der letztjährigen Bayernligasaison meist mehr Besucher als in der Oberliga, wo es doch zumeist renommierte Gegner zu sehen gibt. So hofft man nun in München, wie jedes Jahr, im Winter und der anstehenden Fußballpause endlich etwas mehr Zuschauer begrüßen zu dürfen.

Aber wenigstens ist auf die Sponsoren Verlass. Anlässlich eines Treffens der Vorstandschaft mit den unterstützenden Unternehmen zeigte man allseits große Zufriedenheit. Man versucht bereits jetzt, die Zusammenarbeit für die nächste Saison auszuweiten und neue Sponsoren zu gewinnen. Diese Tatsache macht den Vorstand besonders stolz, wenn man bedenkt, dass es dem Barons-Management in der DEL-Zeit trotz großer sportlicher Erfolge kaum gelungen war, namhafte Firmen zur Unterstützung zu gewinnen.

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