EHC München holt zwei Punkte in Füssen: 5:4 nach Verlängerung

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Die Luft ist endgültig heraus aus der Vorrunde der Oberliga Süd. Bestes Beispiel war das Gastspiel des Zweiten EHC München beim EV Füssen am Freitagabend. Ganze 250 Zuschauer verloren sich auf den Rängen, darunter immerhin 50 Fans aus der Landeshauptstadt. Nachdem der EHC bereits seit Wochen als Teilnehmer der Meisterrunde feststeht und die Allgäuer sich mit der Abstiegsrunde zufrieden geben müssen, ist es kein Wunder, dass das Spiel für beide Seiten zu einer lästigen Pflichtaufgabe degradiert wurde.

Das erste Drittel verlief dann auch entsprechend ereignislos, wenn man vom 0:1 für die Gäste durch Brearley absieht. Im zweiten Abschnitt wurde es etwas lebhafter: Füssen ging 2:1 in Führung (jeweils Kolesnikow), Ausgleich EHC durch von Schilcher, 3:2 Füssen und erneuter Ausgleich von Ron Newhook. Im Schlussdrittel reichte es noch zu je einem Tor auf beiden Seiten: Scharpf traf für Füssen und Patrick Vogl für den EHC, der neben dem Langzeitverletzten George Kink auch noch auf Peppi Eckmair verzichten musste. Der Stürmer hatte sich im Training eine Augenverletzung zugezogen. Zehn Sekunden vor Schluss rettete Joey Vollmer dem EHC München mit einer Klasseparade das Unentschieden. Torwart Vollmer hat am kommenden Dienstag möglicherweise die Chance, mit den Ingolstädter Panthern deutscher Pokalsieger zu werden, nachdem bei dem DEL-Club zur Zeit beide Stammtorhüter verletzt sind.

Das Spiel in Füssen ging in die Verlängerung. Tim Leahy erhielt in der 64. Minute eine Zwei-Minuten-Strafe und die Gastgeber damit die Chance zur Entscheidung. Doch das Tor fiel auf der anderen Seite. Peter Brearley gelang 20 Sekunden vor Schluss in Unterzahl die Entscheidung. Der EHC gewann damit 5:4 nach Verlängerung, doch dieses Ergebnis dürfte bestenfalls Statistiker interessieren.

Von wesentlich größerer Bedeutung ist die Zusammensetzung der Meisterrunde, die am kommenden Wochenende beginnen wird. Nach dem derzeitigen Tabellenstand wäre der EHC mit den Südvertretern Klostersee und Stuttgart zusammen. Nicht gerade Traumpaarungen für die Münchner, die in der nächsten Runde ihr derzeitiges Zuschauerdefizit ausgleichen möchten. Viel lieber hätte man natürlich Rosenheim und Riessersee, denn dies verspräche zweimal eine gut gefüllte Eishalle.

Aus dem Norden wären Dresden, Leipzig und Hannover die Gegner. Alle drei sind spielstarke Teams, die dem EHC München sicher das Siegen schwer machen würden. Dafür verfügen sie über eine große Anhängerschar, was wiederum gut für die Kasse wäre.

Am Sonntagabend kurz nach 20 Uhr wird man endgültig wissen, gegen wen die Münchner in der Meisterrunde zu spielen haben. Vielen Fans wird dies wahrscheinlich sogar ziemlich egal sein, Hauptsache die langweilige Vorrunde ist zu Ende. (an)


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