EHC München ging aus Spitzenspiel als klarer Sieger hervor

Lesedauer: ca. 2 Minuten

München gegen Ravensburg, Erster gegen Zweiter. Diese Konstellation sorgte zum ersten Mal in der noch jungen Saison für eine stattliche Kulisse im Eisstadion am Oberwiesenfeld. 2380 Besucher, darunter gut 600 Ahnhänger des EVR sahen dabei, wie die Heimmannschaft dem Gast aus Oberschwaben keine Siegchance zugestand und ihn mit 4:1 distanzierte. Der Sieg war aufgrund des frappierenden Vorteils in Sachen Durchlagskraft hochverdient und hätte durchaus noch deutlicher ausfallen können. Die Münchner bauten ihre Tabellenführung mit diesem Erfolg auf nunmehr sechs Punkte aus.



Die Hausherren legten bei Tempo wie Angriffsdruck gleich mächtig los, wollten dem Kontrahenten vom ersten Bully weg demonstrieren, dass auf bayerischem Eis nichts zu holen ist. Gut sechs Minuten konnten die Gäste Schaden vom eigenen Gehäuse fernhalten, dann schlug es hinter Markus Hätinen ein. Ein völlig überflüssiger Scheibenverlust brachte den Kanadier Ron Newkook in Position, der Hätinen aus spitzem Winkel überwand. In der Folgezeit kontrollierte der Klassenprimus das Geschehen, während Ravensburg Schwierigkeiten hatte, seine Tabellenposition durch entsprechende Leistung auf der Spielfläche zu rechtfertigen. Zu fahrig in der Scheibenkontrolle, zu planlos im Kombinationsspiel. Ein 0:1 nach zwanzig Minuten wäre schmeichelhaft gewesen. Doch dabei sollte es nicht bleiben. Zwar konnten die Schwaben eine Unterzahlsituation am Ende des Drittels unbeschadet überstehen, doch benötigten sie einfach zu lange, um sich wieder entsprechend zu sortieren als Peter Kraus von der Sünderbank zurückkam. Plötzlich hatte Ron Newhook freie Schussbahn für seinen zweiten Treffer. Hätinen war hier anders als beim ersten Gegentor frei von Schuld.



Unmittelbar nach der Pause eine Szene mit vorentscheidendem Charakter. Dan Heilman musste auf die Strafbank, die numerische Überlegenheit nutzte Mike Burman zum 3:0. Zwar konnte der EVR durch seinen Kapitän Harald Schäfler ebenfalls im Powerplay verkürzen, doch hatte man nicht zwingend das Gefühl, dass dies der Startschuss für eine leidenschaftliche Aufholjagd gewesen war. War es auch nicht, Der EHC hielt die Fäden weiterhin in der Hand und dominierte nach Belieben. Eine 5 gegen drei Situation verhalf Mike Burman zu seinem zweiten Treffer. Der schussgewaltige Ex-Nauheimer traf von der blauen Linie.



Im letzten Abschnitt durfte Waldemar Quapp anstelle von Markus Hätinen im EVR-Gehäuse versuchen. Dass Quapp einen kleinen Shut-Out verbuchen konnte, lag einerseits an seinen guten Leistungen, aber auch an den nunmehr sehr zurückhaltend vorgetragenen Angriffen der Hausherren. Jochen Vollmer auf der anderen Seite bekam ebenfalls recht wenig Beschäftigung. Ganz offensichtlich spürten sie Ravensburger, es würde für sie an diesem Abend nichts zu holen sein. Eine realistische Einschätzung! (orab)



Tore:

1:0 (06:21) Newhook (Riemel, Eckmair), 2:0 (19:33) Newhook (v.Schilcher, Leahy), 3:0 (22:31) Burman (v.Schilcher, Jann 5-4), 3:1 (28:42) Schäfler (Muller, Wetzel 5-4), 4:1 (38:46) Burman (v.Schilcher 5-3)

Strafen: München 16 - Ravensburg 12

Zuschauer: 2380

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HC Landsberg Riverkings Landsberg
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Blue Devils Weiden Weiden