EHC München: Freitag, der 13. brachte kein Glück

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Die Pessimisten unter den Anhängern des EHC München hatten es ohnehin schon geahnt, als sie auf den Kalender blickten: Heimspiel gegen den Topfavoriten aus Bremerhaven ausgerechnet am Freitag, den 13., das konnte nicht gut gehen! Und genauso kam es dann auch: Die Münchner verloren in einer Begegnung auf gutem Oberliganiveau recht unglücklich mit 2:3.



Dabei begann es eigentlich recht gut: Gewarnt durch die 14 Gegentore in den letzten beiden Spielen, legten die Münchner zunächst großen Wert auf eine konzentrierte Defensive und versuchten, die Pinguine aus dem Norden mit schnellen Kontern zu überraschen. Daniel Schury gelang dies erstmals in der 11. Minute, wobei dieser Treffer nicht unhaltbar schien. Im weiteren Verlauf erarbeitete sich der EHC einige hochprozentige Chancen, scheiterte allerdings am Schlussmann der Gäste, Marc Pethke. Außerdem machte die Bremerhavener Abwehr den Hausherren die Räume immer enger, sodass diese ihr gewohntes Kombinationsspiel kaum aufziehen konnten. Die Pinguine wirkten wesentlich abgeklärter und cleverer als ihre Gegner und kamen dann fast zwangsläufig zu drei Toren (Pysz (2), Janzen), wobei das letzte ein halbes Eigentor von Verteidiger Steinmann war.

Peter Brearley schaffte zwar in der 51. Minute noch den Anschlusstreffer für den EHC, der Ausgleich wollte allerdings, trotz lautstarker Unterstützung der wiederum nur 1600 Fans, nicht mehr fallen.



Bremerhavens Trainer Draisaitl zeigte sich dann nach dem Spiel auch sehr zufrieden mit den drei Punkten: „Das Spiel war sehr ausgeglichen und spannend bis zum Schluss. Wir konnten unseren ersten Auswärtssieg landen, was mich besonders freut.“

EHC-Trainer Eibl hatte ebenfalls ein gutes Spiel gesehen und bescheinigte seinen Mannen eine ebenbürtige Leistung: „ Wir können erhobenen Hauptes zum nächsten Auswärtsspiel nach Peiting fahren, wo es für uns bestimmt wesentlich schwerer wird, als viele meinen.“



Nach vier Siegen in Folge sind die Münchner nun wieder auf dem Boden der Realität gelandet. Im Gegensatz zu manchen unverbesserlichen Fans, die schon vom Aufstieg träumten, ist man allerdings in der Führungsetage des EHC immer realistisch geblieben und hat nach wie vor den vierten Platz der Meisterrunde als Ziel im Auge. Dazu ist nun allerdings, nach drei teils saftigen Niederlagen, am Sonntag endlich wieder einmal ein Sieg fällig. Angesichts der schweren Gegner, die am kommenden Wochenende auf den EHC München warten (Schweinfurt und Weißwasser), könnte sonst sogar der Playoff-Platz noch ernsthaft in Gefahr geraten. (an)

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