EHC Klostersee mit durchwachsener Wochenendbilanz

Neue Führungsmannschaft beim EHC KlosterseeNeue Führungsmannschaft beim EHC Klostersee
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Das Fazit des letzten Wochenendes fällt im Grafinger Lager durchaus

durchwachsen aus. Nach dem ungefährdeten 5:1 Sieg im Heimspiel gegen Peiting

hatten sich die Rot-Weißen sicherlich auch in Hügelsheim etwas ausgerechnet,

unter dem Strich schlug eine unglückliche 1:3 Niederlage zu Buche.



Die einzige Enttäuschung im ersten Heimspiel der Saison war sicherlich der

nicht zufriedenstellende Besuch mit nur ca. 500 Zuschauern. Der EHC zeigte

sich zu Spielbeginn sehr kämpferisch und war von Beginn die überlegene

Mannschaft. Schon in den ersten Spielminuten musste ECP-Goalie Dillmann bei

Chancen von Porak und Wieser sein ganzes Können aufbieten, um einen Rückstand

zu verhindern. Die Entstehung der EHC-Führung war eine typische Szene für

das Spiel, Michal Porak gewann hinter dem Peitinger Kasten den

entscheidenden Zweikampf und danach ging es sehr schnell. Porak passte zu

Petr Zajonc, der querlegte zum besser postierten Cori Sicorschi, dieser ließ

Marc Dillmann keine Abwehrchance. Noch im ersten Drittel erhöhte Petr Zajonc

nach einer feinen Einzelleistung auf 2:0, dieses Tor war eine Befreiung für

den zuletzt glücklosen, aber immer sehr bemühten Stürmer. In der Folgezeit

spielte sich die erste Sturmreihe immer mehr in der Vordergrund und

begeisterte mit tollen Spielzügen.

Im zweiten Drittel kam der ECP deutlich

verbessert aus der Kabine und erspielte sich einige große

Einschussmöglichkeiten, der EHC überstand diese Phase mit Glück und mit einem

überragenden Goalie Flroian Hochhäuser, der den ein oder anderen Unhaltbaren

aus der Luft fischte. Auf der Gegenseite war es Michal Porak, der nach einer

Traumkombination über Kerti und Zajonc nur noch einschieben musste. Damit

war bereits die Vorentscheidung gefallen. Im letzten Drittel erhöhte der

starke erste Block durch Tore von Sicorschi, der Dillmann mit einem

Handgelenkschuss überraschte, und Petr Zajonc auf 5:0. Schade, dass nach einer

Unaufmerksamkeit 30 Sekunden vor Schluss nichts aus dem Shoutout für Flori

Hochhäuser wurde.

Der EHC zeigte eine starke Heimpremiere, (fast) wie in alten Zeiten trumpfte

die erste Sturmreihe auf. Ein weiterer Garant für den Sieg war ein sehr

starker Flori Hochhäuser. Trotz des Erfolges zeitgte sich, dass vor allem

die Defensive mehrmals alles andere als sattelfest war.

Dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen, zeigte das Spiel in Hügelsheim.

Obwohl der EHC über 60 Minuten die bessere Mannschaft war, reichte es nicht

zu einem Punktgewinn. Dies lag zu einem an einer fast perfekten

Chancenverwertung der Hornets. Auf der Gegenseite konnten die Grafinger

unzählige Großchancen nicht im Kasten unterbringen. Einzig Vaclav Ruprecht

war im Powerplay erfolgreich, selbst zwei Alleingänge konnten nicht

verwertet werden. So blieb es bei einer unnötigen Niederlage, die einen

absoluten Traumstart verhinderte. Aber auch mit vier Punkten aus drei

Spielen sollte man im Grafinger Lager nicht unzufrieden sein.

Noch keine Entscheidung gefallen ist in Sachen Danny Beauregard, dem

Vernehmen nach konnte eine grundsätzliche Einigung erzielt werden. Jetzt

gilt es letzte Details zu klären.


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