Effektivere Wild Boys gewinnen erstes Derby

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Die Chancenverwertung und das Ausnutzen der Überzahlsituationen sollten das Spiel entscheiden, in welchem sich die Chemnitzer am Ende als das effektivere Team präsentierten.

Die Wölfe hatten sich für das erste Derby der Saison viel vorgenommen und wollten in Chemnitz beweisen, dass sie besser sind, als es der derzeitige Tabellenplatz ausdrückt. Unterstützt von gut 150 EHV-Anhängern begann die Partie aber alles andere als planmäßig, denn bereits nach 48 Sekunden gingen die Wild Boys durch Mike Losch mit 1:0 in Führung. Nach und nach konnte der EHV 09 seine unübersehbare Nervosität ablegen und fand besser ins Spiel. Folgerichtig fiel der 1:1-Ausgleich durch Matthias Krehl (3.), welcher nach fünfwöchiger Verletzungspause erstmals wieder für die Wölfe auflaufen konnte. In einem ausgeglichenen Derby zeigten sich vor allem die Hausherren extrem effektiv und nutzten eine ihrer wenigen Chancen durch Kevin Geier zum 2:1 (8.). Als in der 13. Minute Esbjörn Hofverberg im Powerplay gar auf 3:1 für Chemnitz erhöhte, schienen sich die Wölfefans an die vielen Spiele zu erinnern, in denen ihre Mannschaft zwar wieder optische Vorteile hatte, jedoch mit ihren eigenen Chancen zu fahrlässig umgingen und hinten zu viele einfache Gegentore kassierten. Doch nur zwei Minuten später durfte auch der Gästeblock wieder jubeln, als Matthias Krehl einen Abpraller von Wild Boys-Keeper Kondelik zum 3:2-Pausenstand (15.) nutzte.

Der Mittelabschnitt begann mit einer Zwei-Minuten-Bankstrafe gegen die Wölfe, welche sich in der Kabine zuviel Zeit ließen und verspätet zum zweiten Drittel auf’s Eis zurückkehrten. Chemnitz nahm das erneute Gastgeschenk dankbar an und erhöhte in Überzahl durch Tobias Rentzsch auf 4:2 (22.). Nach diesem Gegentreffer wechselte der EHV 09 seinen Torhüter und für den unglücklich wirkenden Sebastian Modes durfte sich Tim Schnelle an seiner alten Wirkungsstätte beweisen. Die Wölfe kämpften sich wieder zurück ins Spiel und schafften in der 28. Minute durch Miroslav Jenka den 4:3-Anschlusstreffer. Doch der Jubel sollte nur gut eine Minute anhalten, denn die Wild Boys zeigten einmal mehr ihre gnadenlose Effektivität vor dem gegnerischen Gehäuse und stellten mit dem 5:3 (29.) durch Ales Dvorak den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Für die Vorentscheidung im Spiel sorgte dann eine überflüssige Strafe gegen die Wölfe und das anschließende Powerplay der Gastgeber. Tobias Rentzsch traf 74 Sekunden vor der zweiten Pausensirene zum 6:3.

In den letzten zwanzig Minuten waren die Wölfe zwar stets bemüht, am Resultat noch etwas zu ändern, doch von den vielen sich bietenden Torchancen konnte der EHV 09 auch aufgrund eines starken Chemnitzer Schlussmanns Kondelik keine mehr nutzen. Ohne großen Offensivdrang ruhten sich die Wild Boys auf ihrem Vorsprung aus, spielten die Partie sicher herunter und gingen am Ende auch dank ihrer Effizienz verdient als Derby-Sieger vom Eis.

Tore: 1:0 (0:48) Losch (Dvorak), 1:1 (2:33) Krehl (Jun, Jenka), 2:1 (7:14) Geier (Dvorak, Seidl), 3:1 (12:16) Hofverberg (Losch, Vymazal/5-4), 3:2 (14:38) Krehl (Weiss, Jenka), 4:2 (21:21) Rentzsch (Oertel, Geier/5-4), 4:3 (27:01) Jenka (Jun, Fischer), 5:3 (28:39) Dvorak (Hofverberg, Losch), 6:3 (38:46) Rentzsch (Vymazal, Pohling/5-4). Strafen: Chemnitz 10, Schönheide 16. Zuschauer: 412.


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