ECP steht im Finale

Peiting: Zweite Nullrunde - Zu viel Respekt und zu wenig SelbstvertrauenPeiting: Zweite Nullrunde - Zu viel Respekt und zu wenig Selbstvertrauen
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Der EC Peiting steht im Finale der Oberliga Süd. In vier engen Vergleichen setzte sich die Truppe von Trainer Leos Sulak gegen den EV Füssen durch. Den entscheidenden 7:5-Sieg holte sich der ECP dabei im Allgäu. Davor begann die Halbfinalserie für die Peitinger verheißungsvoll. Die ersten beiden Partien entschieden sie mit 2:0 und 4:2 für sich. Das dritte Spiel ging danach mit 4:1 an die Füssener.

„Wir wussten die Serie wird knapp“, meinte Sulak nach dem letzten Vergleich erleichtert. In einem torreichen Vergleich überraschte der Trainerfuchs mit einigen Umstellungen im Team, die sich auch auszahlten. Markus Keppeler (1.) sorgte mit seinem schnellen Treffer für einen Blitzstart der Gäste. Die Freude währte aber nur kurz, da Bezschansnyy (3.) und Helmbrecht (9.) die Füssener umgehend in Front schossen. Der ECP zeigte sich aber nicht geschockt. Andreas Guggenmos (11.) und Ales Kreuzer (1.) 14.) drehten den Spieß wieder um. Kurz vor der Pause gelang Burgess (20.) aber der Ausgleich. Im Mittelabschnitt plätscherte die Partie bei Vorteilen der Gäste zunächst dahin. Dann sorgte der ECP innerhalb von zehn Minuten für die Vorentscheidung. Vor 2400 Zuschauer trafen Keppeler (30.), Simon Barg (31.), Lubor Dibelka (37.) und Guggenmos (39.) zum 7:4-Zwischenstand. Im Schlussdurchgang stemmten sich die Hausherren gegen die Niederlage. Mehr als eine Resultatsverbesserung durch Friedl (43.) und Naumann (58.) war aber nicht mehr drin.

Beim dritten Spiel zuvor in Peiting erwischten die Füssener durch den schnellen Treffer von Friedl den besseren Start. Im ausgeglichenen ersten Drittel markierte aber noch Michael Fröhlilch (19.) das 1:1. Im zweiten Durchgang bestraften die Gäste die Nachlässigkeiten des ECP konsequent. Burgess (21.) und Richter (34.) schossen die Allgäuer nach vorne. Erst kurz vor Schluss bäumten sich die Hausherren auf. Ein empty-net-Tor von Bezschansnyy (60.) besiegelte schließlich den verdienten Sieg des EVF. „Uns fehlte der Biss um den Deckel zu zumachen“, konstatierte Leos Sulak danach enttäuscht. Partie Nummer zwei in Füssen startete verhalten. Dibelka (15.) erzielte die Führung der Gäste, die von Krull (22.) egalisiert wurde. Kreuzer brachte den ECP dann mit zwei Toren (24., 37.) auf die Siegerstraße. Der EVF kam durch Bindl (55.) im letzten Drittel noch mal heran. Nachdem Milos Vavrusa (57.) aber postwendend wieder den alten Abstand herstellte geriet der ECP-Sieg nicht mehr in Gefahr.

Zum Auftakt in Peiting sahen die Zuschauer einen offenen Schlagabtausch mit wenig Toren. Guggenmos (15.) brachte die Hausherren nach einem Fehler der Füssener in Front. Im Mittelabschnitt erhöhten die Füssener den Druck. Eine Spieldauerstrafe gegen Burgess, bremste aber den Elan der Gäste. Die folgende Überzahl nutzte Kreuzer prompt zum 2:0. In der Folge kamen die Füssener zu einigen hochkarätigen Chancen, die aber allesamt von Stefan Vajs entschärft wurden. „Der Peitinger Torhüter war überragend“, musste EVF-Coach Dave Rich einräumen. Im Finale trifft der ECP jetzt auf Kaufbeuren, das sich gegen Rosenheim durchsetzte. Die Heimspiele sind am kommenden Freitag und Dienstag (jeweils 19.30 Uhr). Am Sonntag (18 Uhr) geht es nach Kaufbeuren.