ECP holt sieben von neun möglichen Punkten

Peiting: Zweite Nullrunde - Zu viel Respekt und zu wenig SelbstvertrauenPeiting: Zweite Nullrunde - Zu viel Respekt und zu wenig Selbstvertrauen
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Sieben von neun möglichen Punkten sammelte der EC Peiting in den Spielen rund um den Jahreswechsel. Nach dem 4:1-Heimerfolg gegen den EC Bad Nauheim musste der Tabellenzweite der Oberliga zweimal nachsitzen. Beim EC Bad Tölz (3:2) und zuhause gegen den EV Füssen (4:3) setzte sich die Mannschaft von Trainer Leos Sulak jeweils im Penaltyschießen durch.

Im Gegensatz zum ersten Vergleich gegen die roten Teufel in dem die Peitinger in den ersten Minuten gleich ein Torfeuerwerk abbrannten, war diesmal Geduld angesagt. Erst langsam fand der ECP ins Spiel. Nach dem Führungstreffer durch Manni Eichberger (18.) kurz vor Ende des ersten Durchgangs bekamen die Peitinger den Gegner aber immer besser in den Griff. Im Mittelabschnitt machte die Sulak-Truppe mit drei Toren innerhalb von acht Minuten frühzeitig den Sack zu. Klaus Müller (31.) in Überzahl, Florian Simon (35.) und Lubor Dibelka (38.), der in Unterzahl traf, stellten auf 4:0. Im letzten Drittel stemmten sich die ersatzgeschwächten Nauheimer gegen die drohende Nullnummer. Letztlich verpatzte sich ECP-Goalie Stefan Horneber seinen ersten Shut-Out durch einen kleinen Schnitzer selbst, denn Althenn (52.) gelang noch der Ehrentreffer für die Hessen. „Wenn der Gegner nur mit 13 Mann kommt denkt man es wird leichter, das war aber nicht der Fall“, bilanzierte Sulak danach.

In Tölz bekleckerte sich der ECP anschließend nicht gerade mit Ruhm. Die Peitinger erwischten mit dem schnellen Führungstor von Florian Thomas (3.) den besseren Start. In der Folge passierte in der Offensive der Gäste aber nicht mehr viel. Stattdessen berannten die Tölzer immer wieder das Tor von Horneber, der lange Zeit Schlimmeres verhinderte. Beim Überzahltreffer von Strobl (33.) zum 1:1 war er aber machtlos. Die Antwort der Peitinger folgte aber umgehend. Bei der ersten Powerplay-Gelegenheit des ECP im zweiten Durchgang netzte Lubor Dibelka (37.) eiskalt zum 2:1 ein. Danach befreiten sich die Gäste etwas vom Druck der Isarwinkler. Ein drittes Tor wollte trotz einiger Chancen aber nicht gelingen. Das sollte sich rächen, denn noch dem Ausgleich durch einen abgefälschten Schuss von Kottmair (51.) in Überzahl war das Spiel wieder offen. Danach bedrängten die Hausherren wieder vehement den ECP-Kasten. Erst in den letzten Minuten verschafften sich die Peitinger wieder Luft. Dibelka (59.) hatte dann auch noch Pech, da sein reguläres Tor wegen eines Maskentreffers nicht gegeben wurde. Nach der torlosen Verlängerung holten die die Gäste dann den Zusatzpunkt im Penaltyschießen. Während sich Horneber nur einmal überwinden ließ, sorgten Ales Kreuzer und Dibelka mit ihren Toren für den Sieg. „Das war ein hartes Stück Arbeit“, atmete Sulak danach durch.

Gegen Füssen verfügte der ECP anschließend zwar über die größeren Spielanteile. Die bessere Effektivität bewiesen aber die defensiv sicher stehenden Allgäuer. Gleich zu Beginn schlugen die Gäste durch Friedl (3.) zu. Nach dem sehenswerten Ausgleich durch Martin Schweiger (12.) traf Nadeau (16.) im Powerplay zum 1:2. Im Mittelabschnitt legte Maaßen (29.) ebenfalls bei einem Mann mehr auf dem Eis sogar das dritte Tor für den Altmeister nach. Der ECP bewies aber Moral und kämpfte sich gegen den vermeintlichen Angstgegner wieder heran. Erst gelang Michi Fröhlich (36.) noch im zweiten Durchgang der Anschlusstreffer. Sechs Minuten vor dem Ende war Fröhlich in Überzahl erneut zur Stelle. Er staubte zum 3:3 ab. In der spannenden Schlussphase und auch in der Verlängerung fiel kein Tor mehr. Die Entscheidung musste damit erneut im Penaltyschießen fallen und dabei hatte erneut der ECP die Nase vorne. Füssen traf einmal. Für Peiting netzten dagegen Fröhlich und Dibelka zum knappen 4:3 Erfolg ein. „Wir haben halt gute Penaltyschützen“, freute sich Sulak danach. Sein Team erwartet am Freitag (19.30 Uhr) Rosenheim. Am Sonntag geht es dann nach Dortmund.

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