ECP: Auswärtsschwäche wiederholt sich - Arbeitssieg gegen Oberhausen

Peiting: Zweite Nullrunde - Zu viel Respekt und zu wenig SelbstvertrauenPeiting: Zweite Nullrunde - Zu viel Respekt und zu wenig Selbstvertrauen
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Die lange Fahrt nach Crimmitschau hat sich für den EC Peiting nicht gelohnt. Wie schon zuvor in Rosenheim gelang dem ECP dabei kein Torerfolg. Trotz der 0:4 Niederlage sah Trainer Hans Schmaußer dennoch positive Ansätze bei seiner Truppe. „30 Minuten spielten wir gut und im Mittelabschnitt hatten wir auch mehr Torschüsse als die Gastgeber“, meinte Schmaußer. Mit der bescheidenen Auswärtsbilanz von erst drei Punkten ist verständlicherweise nicht zufrieden. „Wir spielen auswärts einfach nicht entschlossen genug“, meint er als Ursache erkannt zu haben. Der Anfang vom Ende in Crimmitschau war schon die frühe Spieldauerstrafe gegen Robert Balzarek (3.) „Sehr unglücklich,“ bezeichnete Schmaußer die vorentscheidende Hinausstellung bei der die Hausherren durch Waberski (5.) und Slivchenko (7.) mit 2:0 in Führung gingen. Danach erwies sich der ECP zwar als weitgehend gleichwertig. Nur Tore wollten für die Gäste keine fallen. Im Schlussdurchgang machten die Westsachsen den Sieg durch die Treffer von Rusnyak (41.) und erneut Slivchenko (55.) perfekt.

Zwei Tage später beim 4:1 Sieg über Oberhausen zeigte sich nur vom Ergebnis angetan. „Unser Spiel war nicht schön“, gab er unumwunden zu. Die Peitinger hielten die Revierlöwen zwar ordentlich in Schach. Dennoch wirkte es als wäre bei einigen Spieler der Akku ziemlich leer. „Die lange Busfahrt aus Crimmitschau hat sich da bestimmt ausgewirkt“, so Schmaußer. Als Entschuldigung für die glanzlose Vorstellung seines Teams wollte er dies aber nicht gelten lassen. „Wir waren läuferisch nicht stark und auch in den Zweikämpfen nicht so bissig“, kritisierte er. Auch mit der oft nachlässigen Verwertung der durchaus vorhandenen Torchancen war er nicht zufrieden. Nach dem Führungstreffer durch Darryl McKinnon (11.) ließ Rainer Hain (29.) noch das 2:0 folgen. „Dann hätten wir aber noch nachlegen müssen“, bemängelte Schmaußer. Stattdessen schafften die Oberhausener mit ihrem neuen Coach Peter Quasigroch den Anschlusstreffer durch Liesegang (40.) der gerade von der Strafbank zurückkehrte. „Wir brauchen das schnelle dritte Tor“, forderte Schmaußer danach von seiner Truppe. Und Thomas Maier fackelte auch nicht lange und sorgte mit seinem Überzahltor (44.) prompt für klare Verhältnisse. Danach schaukelten die Peitinger den Pflichtsieg, zu dem Flori Barth noch ein weiteres Powerplay-Tor beisteuerte, locker über die Zeit.

„Wir machen bestimmt wieder bessere Spiele und das auch auswärts“, versprach Schmaußer vor dem Gastspiel am Freitag in Ratingen. Am Sonntag folgt dann das Heimspiel gegen den EV Ravensburg, mit denen die Peitinger noch eine Rechnung aus dem Vorjahr offen haben.

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