Duszenko: „Die Mannschaft ist heiß“

Wizards stürzen Tabellenführer München vom Platz an der SonneWizards stürzen Tabellenführer München vom Platz an der Sonne
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Sechs Punkte, die optimale Ausbeute, verbuchten die Stuttgart Wizards aus der Eishockey-Oberliga Süd am zurückliegenden Wochenende mit Siegen über Füssen und Rosenheim auf ihrem Punktekonto. Die Mannschaft von Trainer Wilbert Duszenko kommt immer besser in Fahrt und der Übungsleiter möchte mit seinem Team auch in den nächsten Spielen punkten. „Die Mannschaft arbeitet sehr gut mit, es macht großen Spaß. Alle sind heiß auf weitere Erfolge“, berichtet Duszenko aus dem Trainingsalltag. Am Freitag, 01.10.2004, steht für die Wizards vor heimischer Kulisse (20.00 Uhr, Eissport-Zentrum Waldau Stuttgart) ein echter Härtetest auf dem Programm, wenn der alte Rivale EV Ravensburg zum Derby aufkreuzt. „Ravensburg hat derzeit zwar einige Verletzte, aber trotzdem ist die Mannschaft haushoher Favorit. Wir können nur überraschen. Wenn wir wie in Füssen unsere Leistung voll abrufen können, haben wir eine reelle Siegchance, und dafür werden wir alles geben“, fühlt sich Duszenko in der Rolle des Underdogs durchaus wohl. Am Tag der deutschen Einheit, 03.10.2004, 18.00 Uhr, sind die Wizards zu Gast beim EC Peiting, wo ein Punktgewinn ebenfalls im Bereich des Möglichen ist. Allerdings werden die Stuttgarter dabei wohl weiter auf Thorsten Fischer verzichten müssen. Der Verteidiger hat seine Schulterverletzung noch nicht endgültig ausgestanden und wird sich vor seinem Comeback vollständig auskurieren.



Mit Verletzungspech, allerdings in größerem Maße, hat im Augenblick auch der EV Ravensburg zu kämpfen, auf den die Wizards zum Start ins Wochenende am Freitag treffen. Zuletzt fehlte dem ambitionierten Team von Coach Jiri Neubauer in Andrej Naumann (Innenbandriss), Harald Schäfler und Todd Wetzel (beide Rückenverletzungen) eine komplette Sturmreihe. Zumindest das letztgenannte Duo soll am Freitag aufs Eis zurückkehren, allerdings fällt mit Georg Havlik (ebenfalls Innenbandriss) ein wichtiger Abwehrspieler weiter aus.



Für die Oberschwaben soll nach Medienberichten am Freitag, passend zum Auftritt in Stuttgart, die Saison ein zweites Mal beginnen. Bei diesem Unterfangen wollen ihnen die Wizards natürlich einen Strich durch die Rechnung machen. „Von der individuellen Klasse her ist Ravensburg klar stärker besetzt. Wir können nur über Wille, Kampf und Einsatz bestehen. Gelingt es uns, unsere Torchancen konsequent zu verwerten und 60 Minuten lang hochkonzentriert und diszipliniert zu spielen, haben wir durchaus Chancen, die Partie für uns zu entscheiden“, meint Stuttgarts Trainer Wilbert Duszenko, dessen Truppe einen Vorteil haben dürfte: Auch wenn sich das Ravensburger Lazarett inzwischen gelichtet hat, werden die Gäste aller Voraussicht nach noch nicht voll eingespielt sein. Anders die Wizards, bei denen sich am letzten Wochenende drei gut harmonierende Reihen auf dem Eis präsentierten. Zudem zeigte die Formkurve zuletzt vor allem bei den Special Teams nach oben: „Das Unterzahlspiel klappt immer besser, und im Powerplay haben wir seit der Verpflichtung von Jay Woodcroft am vergangenen Wochenende sechs Treffer erzielt“, erklärt Wilbert Duszenko, der die Wizards auf einem guten Weg sieht: „Es gibt immer einige Kleinigkeiten zu verbessern, so müssen wir beispielsweise defensiv noch stabiler werden und dürfen nach einer Führung nicht anfangen, nur für die eigene Statistik zu spielen. Aber die Richtung stimmt“, so der 53-Jährige.



Fehlt für ein unterhaltsames Derby nur noch eine stimmungsvolle Kulisse auf der Stuttgarter Waldau. Nach dem zuletzt eher mäßigen Zuschauerzuspruch baut Duszenko dieses Mal auf die Fans: „Die Mannschaft hat nach den zuletzt starken Leistungen definitiv mehr Zuschauer verdient. Um gegen Ravensburg etwas bewegen zu können, brauchen wir natürlich auch lautstarke Anfeuerung. Deshalb hoffe ich, dass die Fans zahlreich auf die Waldau pilgern und uns unterstützen“, sagt der Schwetzinger.



Am Sonntag steht für die Wizards ein weiterer interessanter Vergleich auf dem Spielplan. Dann sind die Blau-Gelben zu Gast beim EC Peiting und es kommt zum Kräftemessen der momentan besten Verteidiger der Oberliga Süd. ECP-Defender Jonas Forslund hat nach vier Spieltagen ebenso fünf Scorerpunkte gesammelt (1 Tor, 4 Assists) wie Wizards-Abwehrstratege Jeff White (1 Treffer, 4 Vorlagen). Trotz dieser Offensivpower hatten die Oberländer am letzten Wochenende arge Probleme in der Defensive. Das Team von Trainer Hans Schmaußer kassierte beim 1:5 in Grafing gegen den EHC Klostersee und beim 7:5-Zittersieg gegen Miesbach 10 Gegentore. So sagt denn auch Stuttgarts Coach Wilbert Duszenko über den Sonntagsgegner: „In meinen Augen bekommt Peiting zu viele Gegentore. Auf alle Fälle wird es für uns ein unangenehmes Spiel, denn Peiting ist unberechenbar“, warnt Duszenko davor, den ECP zu unterschätzen.

Dass sie die Elche schlagen können, haben die Wizards zumindest in der vergangenen Saison zwei Mal bewiesen, als sie auf der Waldau mit 2:0 die Oberhand behielten und in Peiting 4:0 gewannen. Im Stuttgarter Lager hätte wohl niemand etwas dagegen, wenn Keeper Tyrone Garner am Sonntag an seine überragenden Leistungen von damals anknüpft. „Auswärts ist es immer schwerer als im eigenen Stadion. Doch wir haben in Füssen gezeigt, dass wir auch in der Fremde punkten können. Nun gilt es, diese Leistung zu bestätigen“, gibt Wilbert Duszenko die Richtung vor.



Das Derby gegen den EV Ravensburg steigt am kommenden Freitag, 01.10.2004, um 20.00 Uhr im Eissport-Zentrum Waldau in Stuttgart-Degerloch. Am Tag der deutschen Einheit, 03.10.2004, sind die Stuttgart Wizards um 18.00 Uhr zu Gast beim EC Peiting.



Unterdessen steht für die Wizards demnächst ein wichtiger Termin auf dem derzeit in Stuttgart stattfindenden 159. Cannstatter Volksfest an. In Kooperation mit den Premium-Partnern Stuttgarter Hofbräu und Grandl’s Festbetriebe wird das Team von Trainer Wilbert Duszenko am Montag, 04.10.2004, ab 17 Uhr im Grandl-Zelt der Öffentlichkeit präsentiert, und dabei kommen natürlich alle Eishockey-Fans und Interessierten auf ihre Kosten.



So spendieren Hofbräu und Grandl jedem Wizards-Anhänger, der an diesem Abend seine Dauerkarte vorzeigt, eine Maß Volksfestbier. Auch wer nicht im Besitz eines Saisontickets ist, kann von diesem Angebot profitieren: Dazu einfach direkt im Zelt eine Eintrittskarte für eines der drei nachfolgenden Wizards-Heimspiele im Eissport-Zentrum Waldau gegen die Heilbronner Falken, (10.10.2004, 18.45 Uhr), den EHC Klostersee (15.10.2004, 20.00 Uhr) oder TEV Miesbach (24.10.2004, 18.45 Uhr) kaufen, und schon ist der Liter Gerstensaft gesichert.

Um die Veranstaltung planen zu können, bittet die Stuttgart Wizards Eishockey GmbH alle Fans und Interessierten, die an diesem Abend in Grandl’s Festzelt teilnehmen möchten, um Anmeldung (unter Angabe des vollständigen Namens, der Personenzahl und einer E-Mail-Adresse oder Telefonnummer) bis zum 01.10.2004 per Mail an [email protected]

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