Durchmarsch gegen Landsberg

Peiting: Zweite Nullrunde - Zu viel Respekt und zu wenig SelbstvertrauenPeiting: Zweite Nullrunde - Zu viel Respekt und zu wenig Selbstvertrauen
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Wie geschmiert läuft es für den EC Peiting in der ersten Play-off-Runde gegen den EV Landsberg. Die Mannen von Trainer Leos Sulak sind auf dem besten Wege die Lechstädter mit einem Sweep, einer Serie ohne Niederlage, aus dem Bewerb zu kegeln. Drei Siege in drei Spielen ist die bisheriger makellose Bilanz des ECP. Nach zwei 5:2-Erfolgen in den ersten beiden Duellen überrollten die Peitinger den EVL im dritten sogar mit 10:0.

Die erwartet harte Nuss waren die Landsberger im ersten Play-off Vergleich. Im ersten Drittel ging es hin und her. Die größeren Torchancen verzeichneten allerdings die Peitinger. Nur bei der Verwertung haperte es. Nur ein Treffer von Milos Vavrusa (8.) war die magere Ausbeute. Im Mittelabschnitt schlichen sich bei den Hausherren dann zahlreiche leichte Fehler ein, die von den Lechstädtern gnadenlos bestraft wurden. Innerhalb von zwei Minuten ging der EVL mit einem Doppelschlag durch Rau (30.) und Nörenberg (32.) in Führung. Erst im Schlussdrittel hatten sich die Peitinger von diesem Schock erholt. Dann ging es aber Schlag auf Schlag. Florian Simon (47.), zweimal Lubor Dibelka (47.,58.) und Michael Fröhlich sorgten da noch für einen klaren Erfolg. „Kompliment an die Jungs, wie sie nach dem Rückstand zurückgekommen sind“, freute sich Sulak danach. Beim zweiten Vergleich in Landsberg starteten die Peitinger holprig in die Partie. Nach den Treffern von Switzer (7.) und Nörenberg (23.) lag der ECP mit 0:2 im Hintertreffen. Das Anschlusstor von Klaus Müller (30.) in Unterzahl, der wenig später auch noch den Ausgleich (34.) markierte, brachte dann aber die Trendwende. In der Folge bestimmten die Peitinger klar das Geschehen. Ales Kreuzer (36.) brachte die Gäste auch noch vor der zweiten Sirene in Front. Im Schlussdurchgang sorgte dann die starke zweite ECP-Sturmreihe für die Entscheidung. Manfred Eichberger (42.) und Andreas Guggenmos (47.) machten erneut einen 5:2 Sieg perfekt. „Ich hab den Jungs gesagt, sie sollen Geduld haben und das haben sie gut umgesetzt“, meinte Sulak danach.

Den Start in die dritte Partie vor über 1000 Zuschauern in Peiting verschlief der ECP völlig. Mehrfach lag der Landsberger Führungstreffer in der Luft. Mit Glück, Geschick und Unterstützung durch die Abwehr hielt Stefan Horneber seinen Kasten aber sauber. Erst nach dem Führungstreffer durch Dibelka (11.) übernahm der ECP das Kommando. Bis zum ersten Wechsel sorgten Martin Pfohmann (11.) und Gordon Borberg (18.) bereits für eine beruhigende 3:0 Führung. Im zweiten Durchgang kam es für die Gäste dann richtig dick. Nur fünf Minuten brauchten Dibelka (21.), Fröhlich (24.) und zweimal Ales Kreuzer (23.,26.) für vier Treffer und die Vorentscheidung. Die Gäste wechselten danach den Torhüter. Die Überlegenheit der Peitinger blieb aber bestehen. Im Schlussdurchgang schraubten Dibelka (49.), Martin Schweiger (51.) und Martin Pfohmann (54.) das Ergebnis dann auch noch in zweistellige Höhe. „Die Jungs dürfen jetzt nicht übermütig werden“, trat Sulak danach auf die Euphoriebremse. Ein Sieg braucht sein Team noch um ins Halbfinale einzuziehen. Sollte es am Dienstag in Landsberg beim vierten Spiel noch nicht geklappt haben, besteht dazu am Freitag wieder in Peiting die Gelegenheit.

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