Duelle mit Traditionsteams

"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz
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Am kommenden Wochenende stehen zwei schwere Partien auf dem Programm des EC Bad Nauheim: Am Freitag kommt es ab 19.30 Uhr zum Traditionsduell bei den Starbulls Rosenheim, während am Sonntag ab 18.30 Uhr der ESV Kaufbeuren seine Visitenkarte im heimischen Colonel-Knight-Stadion abgeben wird. Beide Ex-DEL-Clubs sind in den Top Four der Oberliga-Südgruppe und dürften ihre Play-off-Tickets bereits sicher haben. Während die Starbulls noch die Chance auf Platz eins und damit um die beste Ausgangsposition im Süden besitzen, geht es bei Kaufbeuren im Allgäuer Zweikampf mit Füssen wohl darum, wer letztendlich gegen Peiting oder Rosenheim im Halbfinale antreten darf.

Insofern erwartet die Hessen am Freitag ein ähnliches Match wie vor Wochenfrist in Peiting, als man befreit aufspielen konnte und sich mehr als achtbar aus der Affäre zog. Die Starbulls sind ähnlich heimstark wie die Elche und haben in 26 Anläufen 20 Mal die Oberhand behalten. Am meisten zu den erzielten 214 Treffern haben die Kanadier Dylan Stanley (41 Tore, 63 Assists) und Ron Newhook (36 Tore, 58 Vorlagen) beigetragen, aber auch die beiden Top-Verteidiger Ryan Fairbarn und Matthias Bergmann haben zusammen bereits 46 Mal ins Netz getroffen. Mit Claus Dalpiaz steht ein Ex-Teufel und Rückkehrer nach Rosenheim zwischen den Pfosten der Starbulls. Der ehemalige österreichische Nationaltorhüter weist einen Gegentorschnitt von knapp drei Treffern auf, womit er ligaweit auf Platz fünf liegt. Star des Teams ist aber zweifelsohne Ex-Nationalspieler Martin Reichel, der vor der Saison von den Frankfurt Lions zurück nach Rosenheim wechselte. Aber auch Mondi Hilger ist trotz seiner 43 Jahre immer noch aktiv für seinen Heimatverein, in dieser Spielzeit kommt er bislang aber erst auf elf Einsätze. Somit verfügt Trainer Franz Steer über ein zum Teil sehr erfahrenes Team, das zudem Akzente setzende Ausländer sowie hoffnungsvolle Nachwuchstalente wie zum Beispiel Stürmer Jens Feuerfeil hat. Von diesem Spiel berichtet der Internetsender „Radio W7“ wieder live und in voller Länge, zudem verlost der Sender nach dem Spiel zwei Eintrittskarten für das Match gegen Kaufbeuren.

Ähnlich wie bei den Starbulls sieht es beim Heimgegner am Sonntag aus: Jordan Webb (31 Tore, 66 Assists), Kevin Saurette (36 Treffer, 39 Vorlagen) und Rob McFeeters (21 Tore, 35 Assists) bilden das Top-Sturmtrio der Buron Jokers, das bald die Hälfte aller ESVK-Tore in dieser Saison erzielt hat. Aber auch sonst findet man viele bekannte Namen bei den Allgäuern wieder, hierunter auch solch klangvolle wie Bogdan Selea (ehemals Augsburg), Derek Switzer (Hannover, Heilbronn) oder Daniel Rau (Kassel). Im Tor steht mit Leo Conti ebenfalls ein Ex-Nauheimer, so dass durchaus Parallelen zu beiden Wochenend-Gegnern gezogen werden können. Die Roten Teufel sind aber nicht ohne Chancen, wie die bisherigen Saison-Spiele gegen andere Top-Teams gezeigt haben. In diesen Matches bot man fast durchweg attraktive Leistungen und erzielte respektable Ergebnisse, die in Hinsicht auf die Nordtabelle aber auch an diesem Wochenende wichtig wären. Immerhin sind die Piranhas aus Rostock (müssen in Landsberg und gegen Rosenheim ran) bis auf fünf Zähler herangerückt, und auch Herne (auswärts Kaufbeuren, zuhause Füssen) liegt nur noch zehn Zähler zurück. Dieses Wochenende könnte also ganz wichtig werden für die Kurstädter, die mit einem gemeinsamen Bowling-Abend am Dienstag noch einmal für gute Stimmung sorgten, was sich in diesen beiden Partien widerspiegeln soll.

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