Drei neue Rote Teufel

"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz
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Nachdem die EC RT Bad Nauheim GmbH am Dienstag die Oberliga-Lizenz erhalten hat, konnten nun die noch ausstehenden drei Neuzugänge festgemacht werden. Der bislang 14-köpfige Kader benötigte noch zwei Verteidiger sowie einen Mittelstürmer, die die Verantwortlichen nun präsentierten. In der Abwehr wird Patrick Gogulla in der neuen Saison die Kurstädter verstärken. Der Bruder von National-Stürmer Philip Gogulla wechselt vom Regionalligisten EHC Dortmund in die Wetterau, nachdem die Elche keine Freigabe für eine Teilnahme in der Oberliga erhielten. Der 1,85 Meter große und 80 Kilogramm schwere Verteidiger entstammt wie sein Bruder dem Nachwuchs der Düsseldorfer EG, wo er sehr erfolgreich u.a. in der Junioren-Bundesliga sowie der NRW-Regionalliga aktiv war. Letzte Saison wechselte er dann nach Dortmund, wo der ehemalige DEG-Coach Czeslaw Panek der verantwortliche Mann an der Bande ist. In 40 Partien markierte Gogulla 13 Tore und steuerte 40 Vorlagen bei, womit er drittbester Scorer der Westfalen wurde. „Patrick hat viel Talent und dürfte ebenso wie sein Bruder eine große Zukunft vor sich haben“, freut sich EC-Coach Fred Carroll über diese Verpflichtung. „Der Sprung in die Oberliga ist der logische nächste Schritt, und er wird sich hier durchsetzen wollen, so dass wir viel von ihm erwarten dürfen“, so Carroll weiter.

Die sechste und letzte Abwehrposition besetzen wird Christian Franz, der von den Piranhas aus Rostock in die Kurstadt kommt. Franz feiert im Oktober seinen 28.Geburtstag und ist nach Lanny Gare und Dennis Cardona der drittälteste Spieler im Kader der Roten Teufel, der somit einiges an Erfahrung mitbringt. Vor seiner Zeit an der Ostsee spielte der 1,87 Meter große und 80 Kilogramm schwere Verteidiger insgesamt vier Saisons in der 2. Bundesliga beim EV Weiden sowie den Grizzlys aus Wolfsburg, mit denen er 2003/04 den DEL-Aufstieg schaffte. Begonnen hat Franz seine Profi-Laufbahn bei seinem Stammverein ESV Kaufbeuren, wo er in drei Jahren sowohl in der zweiten wie auch in der Oberliga zum Einsatz kam und dabei seine Qualitäten als Stay-at-home-Verteidiger entwickelte. Der Neuzugang gilt als körperbetonter Spieler, der stets das Team in den Vordergrund stellt und dabei gleichzeitig Führungsqualitäten aufweist, was sein Amt als Assistenz-Kapitän in der vergangenen Spielzeit belegt. Franz wird somit quasi Nachfolger von Oliver Bernhardt, der aller Voraussicht nach die aktive Karriere beenden und sich seiner beruflichen Laufbahn widmen wird.

Der letzte neue Name heißt Eric Haiduk, der den Sturm der Hessen und somit also den Kader komplettiert. Der 20-Jährige Hallenser stand zuletzt beim Zweitligisten Bremerhaven unter Vertrag, wurde letzte Saison aber per Förderlizenz an die Blue Lions aus Leipzig ausgeliehen. Beim Oberligisten absolvierte er insgesamt 18 Spiele und markierte dabei stolze 20 Punkte (10 Tore, 10 Assists) bei nur 12 Strafminuten. Eigentlich hatte das Stürmertalent noch einen gültigen Vertrag mit den Fishtown Pinguins, beim neuen REV-Coach Craig Streu rechnet sich der Center allerdings wenig Eiszeit aus, so dass er einen Wechsel in die Oberliga vorzog. Seine Karriere begann Haiduk bei den Essener Moskitos, im Alter von 15 Jahren wechselte er zum Nachwuchs der Düsseldorfer EG. Dort wurden die Krefelder Pinguine auf den schnellen Angreifer aufmerksam, so dass sie ihn kurzerhand zu sich in ihre DNL-Mannschaft holten. In dieser markierte der 1,75 Meter große und 78 Kilogramm schwere Stürmer gleich in seiner Debüt-Saison in 36 Spielen 22 Tore und gab 22 Vorlagen, was wiederum den Ausschlag für ein Engagement in Bremerhaven gab. Immerhin 54 Zweitliga-Partien bestritt er für die Nordsee-Städter, so dass er trotz seines jungen Alters schon über einige Erfahrung verfügt.

Somit ist der neue Kader der Roten Teufel also vollständig, und bereits in gut vier Wochen wird das Team in die Vorbereitung einsteigen. Testspiele u.a. gegen Dresden und den schwedischen Verein Olofström IK stehen dann auf dem Programm, während Mitte September die Punktspielrunde beginnen wird. In Kürze wird auch der neue Spielplan seitens der ESBG erwartet, nachdem alle 16 Vereine ihre Lizenz erhalten werden, auch wenn gemäß Aussage des Verbandes noch ein paar Clubs Nachbesserungen ihrer Unterlagen vornehmen müssen.

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