Dortmund ist ausgeschieden

Gegen Klostersee kam Dortmund ins Straucheln. (Foto: Wolfgang Lüdicke - www.stock4press.de)Gegen Klostersee kam Dortmund ins Straucheln. (Foto: Wolfgang Lüdicke - www.stock4press.de)
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Symptomatisch war die 42. Minute, als Kevin Lavallee sich auf der linken Seite durchsetzte, mehrere Gegner inklusive Torhüter ausspielte, aber das leere Grafinger Gehäuse nicht traf. Chancen hatten die Westfalen Elche nämlich während der gesamten Spielzeit genug.

„Wenn man aus zwei Metern keinen Möbelwagen trifft, dann kann man auch so ein entscheidendes Spiel nicht gewinnen. Wir sind an der mangelnden Chancenverwertung und an einem cleveren Gegner gescheitert“, meinte der enttäuschte Elche-Coach Frank Gentges auf der Rückfahrt. Einen Grund, den Kopf länger hängen zu lassen, gibt es dennoch nicht. Die Westfalen Elche haben eine gute Saison gespielt, die Westmeisterschaft mit großem Vorsprung errungen und Platz eins in der Nord-Endrunde geholt. In den Play-offs fehlte das Quäntchen Glück, um sich gegen das Überraschungsteam aus Grafing durchzusetzen.

Von Beginn an entwickelte sich eine von beiden Seiten sehr engagiert und kampfbetont geführte Partie mit viel Spannung. Die Elche spielten ähnlich druckvoll wie am Dienstagabend beim 4:1-Heimsieg und holten sich schnell ein Chancenplus. So gab es in der achten Spielminute durch Christoph Ziolkowski und Andrew Schembri gleich zwei gute Möglichkeiten, kurz darauf traf Kevin Thau nur den Außenpfosten. Das verdiente 0:1 erzielte dann Kevin Lavallee in der 13. Minute. Weitere Möglichkeiten durch Martin Schweiger und Andrew Schembri gab es noch im ersten Abschnitt. Klostersee war nur durch schnelle Konter gefährlich. Auch im mittleren Abschnitt blieben die Elche am Drücker, die besten Möglichkeiten hatten Kevin Thau, Christoph Ziolkowski und David Hördler. Ein 0:2 lag eher in der Luft als der Ausgleich der Gastgeber, aber der sollte dennoch kommen. Die erste Strafzeit gegen die Elche nutzte nämlich Klostersee in der 30. Minute, wobei dieses 1:1 aus Dortmunder Sicht sehr unglücklich fiel. Bei einem Zweikampf hatte Elche Keeper Boris Ackers seinen Schläger verloren, mit einem Spielerschläger hatte er gegen das konsequente Grafinger Powerplay keine Abwehrchance. 14 Sekunden später konnte Grafing sogar mit 2:1 in Führung gehen und diesen Aufwind in der 34. Minute noch zum 3:1 nutzen. Die Elche zeigten sich kurzzeitig geschockt, kamen dann aber wieder zurück ins Spiel. Kevin Lavallee in der 38. Minute und Manuel Neumann in der 50. Minute erzwangen den 3:3-Ausgleich. Die Elche drängten weiter auf den Sieg, mussten in der 54. Minute aber mit dem 4:3 für Klostersee die nächste kalte Dusche hinnehmen. Danach versuchte das Gentges-Team noch einmal alles, aber auch eine Auszeit und das Ersetzen des Torhüters durch einen sechsten Feldspieler bewirkte trotz weiterer Chancen nichts mehr. Es sollte halt nicht sein. Nach Spielschluss konnte man nur noch dem EHC Klostersee zum Erreichen des Play-off-Halbfinales gratulieren.

Tore: 0:1 (12:09) Kevin Lavallee (Florian Kirschbauer, Sebastian Eickmann), 1:1 (29:25) Max Kaltenhauser (Jared Mudryk, Matthias Bergmann/5-4), 2:1 (29:39) Valentin Scharpf (Peter Meier, Bernd Rische), 3:1 (33:53) Braydon Cox (Max Kaltenhauser, Jared Mudryk/5-4), 3:2 (37:41) Kevin Lavallee (Christoph Ziolkowski), 3:3 (49:04) Manuel Neumann (Martin Schweiger/5-4), 4:3 (53:42) Matthias Bergmann (Braydon Cox, Jared Mudryk). Strafen: Klostersee 6, Dortmund 6. Zuschauer: 1075.

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